Alligator Malans

Alligator kassiert vor leeren Rängen das Break

Der Start in die Unihockey-Playoffs gestaltete sich in diesem Jahr speziell. Eine Woche nach dem in der Verlängerung verlorenen Cupfinal vor mehreren tausend Zuschauern fand das erste Spiel in den Playoff-Viertelfinals vor leeren Rängen statt. Es war spannend zu sehen, wie die beiden Mannschaften damit umgehen.

Das Spiel war zu Beginn nicht das ganz grosse Spektakel. Beide Mannschaften waren zwar bemüht, das Timing der Pässe stimmte aber in vielen Situationen noch nicht und zahlreiche Stockfehler prägten das Bild. Erstmals richtig ungemütlich wurde es für die Alligatoren in der 11. Minute, als Dan Hartmann wegen eines Srtockschlags für zwei Minuten auf die Strafbank wanderte. Die Winterthurer kamen zwar zu einigen guten Abschlüssen, das Resultat auf der Anzeigetafel blieb aber unverändert. Auf dieser veränderte sich erst in der 19. Minute etwas. Nino Vetsch schafft sich mit einer geschickten Drehung Platz und nutzte diesen mit einem satten Handgelenkschuss zur 1:0-Führung, die auch nach 20 Minuten noch Bestand hatte.

Nach dem zweiten Abschnitt begann das Spiel wieder von neuem. Die Winterthurer gewannen das Mitteldrittel mit 2:1 und somit herrschte ein 2:2-Gleichstand. Das Unentschieden nach 40 Minuten war durchaus leistungsgerecht. Zwar hatte Malans etwas mehr Ballbesitz, die Winterthurer kamen aber etwas häufiger vors Malanser Tor als umgekehrt. Bei den beiden Gegentoren blieb Alligator-Torhüter Wittwer ohne Schuld. Zuerst traf Tim Aeschimann in der 27. Minute zwischen zwei Malanser Verteidigern hindurch und fand auch beim Malanser Torhüter die Lücke haargenau. Kurz vor Drittelsende schoss Patrik Doza nach tollem Diagonalpass von Daniel Keller das 2:2. Zwischenzeitlich hatte Remo Buchli mit einem klassischen „Buabatrick“ die Malanser Führung wiederhergestellt.

Gleichstand herrschte auch noch nach 60 Minuten. Allerdings stand es nun nicht mehr 2:2, sondern 4:4. Und das immer noch Gleichstand herrschte war alles andere als selbstverständlich. Dies hatte zwei Gründe. Zum einen starteten die Winterthurer deutlich besser in diesen Schlussabschnitt und gingen durch zwei Tore von Nils Conrad bis in die 47. Minute nicht unverdient mit 4:2 in Führung und zum anderen mussten die Alligatoren kurz vor Schluss noch in doppelter Unterzahl agieren. Doch die Alligatoren retteten sich dank einem starken Comeback mit zwei Formation und Toren von Lukas Veltsmid (der den Ball nach einem Schuss von Schnell im Slot Volley versenkte) und Hartmann (der einen Diagonalpass übers halbe Feld von Berry nach einem Freistoss im Tor unterbrachte).

Doch die doppelte Unterzahl hatte leider auch in der Verlängerung noch Bestand. Und so kam es, wie es kommen musste. Nach 17 Sekunden konnte Doza den Ball im Tor hinter Wittwer unterbringen. Somit führt Rychenberg nach Spiel 1 mit 1:0 in der Serie. Am Sonntag besteht bereits die Chance, in Winterthur das Verdikt auszugleichen

 

UHC Alligator Malans – HC Rychenberg Winterthur 4:5 n.V. (1:0, 1:2, 2:2, 0:1)

Sporthalle Lust, Maienfeld. SR Wehinger/Zurbuchen.

Tore: 19. N. Vetsch (C. Camenisch) 1:0. 27. T. Aeschimann (P. Kern) 1:1. 29. R. Buchli (N. Vetsch) 2:1. 34. P. Doza (P. Kern) 2:2. 43. N. Conrad (M. Wöcke) 2:3. 47. N. Conrad (T. Studer) 2:4. 49. L. Veltsmid (J. Schnell) 3:4. 58. D. Hartmann (K. Berry) 4:4. 61. P. Doza (N. Conrad) 4:5.

Strafen: 5mal 2 Minuten gegen UHC Alligator Malans.

Aufstellung Alligator Malans: Wittwer; Camenisch, Tromm; Berry, Veltsmid; Gartmann, Obrecht; Hartmann, Schnell, Tarnutzer; Nett, Nylund, Eriksson-Elfsberg; Flütsch, Buchli, Vetsch

Ersatz: Vogt, Meiler

Bemerkungen: Alligator ohne Capatt, Thöny, Holenstein, Friolet (verletzt), Nurmela (krank)

Beste Spieler: Daniel Keller für Rychenberg Winterthur, Lukas Veltsmid für Alligator Malans

Drei Punkte trotz schwacher Chancenauswertung

Alligator entscheidet das zweitletzte Meisterschaftsspiel gegen Rychenberg Winterthur mit 5:4 für sich. Malans musste trotz klarer Führung im Startdrittel noch um die drei Punkte zittern.
Autor: UHC Alligator Malans
Das sonntägliche Aufeinandertreffen zwischen Alligator Malans und Rychenberg hatte in mancher Hinsicht Ähnlichkeiten mit dem Hinspiel in der Meisterschaft. Damals führte Alligator nach dem Startdrittel mit 6:1, ging aber schliesslich noch als Verlierer vom Feld. Ganz so weit kam es am Sonntag nicht. Erneut brachte Alligator die drei Punkte aber nach komfortabler Führung noch in Gefahr.
Dabei lenkte das Heimteam das Spiel bereits enorm früh in die richtigen Bahnen. Nach gerade einmal 66 Sekunden führten die Hausherren nach einem Treffer aus dem Slot von Joshua Schnell und einem verwerteten Abpraller von David Schmid nach einem Schuss von Lukas Veltsmid mit 2:0. Es war deutlich spürbar, dass es für die Malanser noch um mehr geht als für Winterthur. Rychenberg hat mit einem Sieg am Samstag gegen den UHC Thun den Einzug in die Playoffs definitiv sichergestellt, die Malanser kämpfen hingegen noch um das Playoff-Heimrecht und den dritten Schlussrang im Fernduell mit Köniz und Zug.
Malans wirkte in der ersten Spielhälfte der Partie trotz vieler Absenzen wacher, zielstrebiger und kontrollierte die Begegnung über weite Strecken nach Belieben. Und so erhöhten die Malanser bereits im ersten Drittel völlig verdient weiter auf 4:0. Jarkko Nurmela nach einem gekonnten Pass von Schnell aus der Drehung und ein Eigentor nach einem langen Ball in den Slot sorgten für die scheinbar komfortable Führung, die auch nach 30 Minuten noch Bestand hatte. Jonas Wittwer im Malanser Tor war nur selten gefordert. Den einzigen Vorwurf, den sich die Alligatoren bis zu diesem Zeitpunkt machen mussten, war, dass die Chancen in der Offensive nicht mehr so zielstrebig ausgenutzt wurden wie im Startdrittel. Dies sollte sich wenig später rächen.
Zuerst traf in der 36. Minute Rychenberg-Topskorer Tuomas Iiskola nach einem geblockten Schuss und einem schnellen Konter ins weite Eck,kurz vor Drittelsende verkürzte Tobias Studer in Überzahl auf 4:2.
So entstand im Schlussabschnitt plötzlich wieder ein offenes Spiel, umso mehr, da nun auch Winterthur Blut geleckt hatte und immer öfters vor Wittwer auftauchte. Spätestens mit dem Anschlusstreffer von Jonas Lutz in der 44. Minute war die Begegnung neu lanciert. Beide Seiten hatten Chancen zu weiteren Toren und beide Teams konnten im Schlussabschnitt auch noch einmal in Überzahl agieren. Doch die beiden Torhüter hielten bis zur 60. Minute dicht, sodass Winterthur das Glück schliesslich mit einem sechsten Feldspieler suchen musste. Doch Schnell sorgte mit einem Treffer ins leere Tor aus grosser Distanz schliesslich für die Entscheidung, auch wenn Rychenberg nur kurze Zeit später noch einmal verkürzen konnte.
Mit diesem Sieg hat Malans sehr gute Chancen, die Qualifikation in den Top-4 abzuschliessen und in den Viertelfinals Heimrecht zu geniessen. In der letzten Runde geht es im Auswärtsspiel bei den Grasshoppers im Fernduell noch um den dritten Platz. Köniz und Malans liegen praktisch gleich auf. Wenn Malans gleich viele Punkte holt und gleich hoch wie Köniz gewinnt oder verliert, bleibt der Bündner Klub auf Rang 3.
UHC Alligator Malans – HC Rychenberg Winterthur 5:4 (4:0, 0:2, 1:2)
Sporthalle Lust, Maienfeld. 391 Zuschauer. SR Anderegg/Röder.
Tore: 1. J. Schnell (F. Tromm) 1:0. 2. N. Vetsch (L. Veltsmid) 2:0. 9. J. Nurmela (J. Schnell) 3:0. 14. D. Schmid (Eigentor) 4:0. 36. T. Iiskola (L. Dall’Oglio) 4:1. 40. T. Studer 4:2. 44. J. Lutz (H. Braillard) 4:3. 60. J. Schnell 5:3. 60. P. Kern (P. Doza) 5:4.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen UHC Alligator Malans. 4mal 2 Minuten gegen HC Rychenberg Winterthur.
Aufstellung Alligator Malans: Wittwer; Camenisch, Tromm; Berry, Veltsmid; Flütsch, Obrecht; Nurmela, Schnell, Buchli; Vetsch, Nylund, Eriksson-Elfsberg; Gartmann, Schmid, Tarnutzer
Ersatz: Vogt, Meiler
Bemerkungen: Alligator ohne Capatt, Thöny, Holenstein, Friolet, Hartmann, Nett
Beste Spieler: Lukas Veltsmid für Alligator Malans, Tobias Studer für Rychenberg Winterthur
 
 

Alligator steht im Cupfinal 2020!

Alligator Malans zieht mit einem klaren 8:1-Sieg gegen Rychenberg Winterthur in den Cupfinal ein. Der Sieg fiel zwar etwas zu hoch aus, war aber am Ende verdient. Grossen Anteil am Erfolg hatte Torhüter Jonas Wittwer.
Autor: UHC Alligator Malans
Die Malanser Fangemeinschaft fieberte bereits länger auf den Cup-Halbfinal am Samstagabend gegen Rychenberg Winterthur hin. Zum einen, weil die Malanser endlich wieder einmal ein Finale erreichen wollten, zum anderen, weil die Alligatoren mit den Winterthurern noch eine Rechnung offen hatten. Im November verlor Malans trotz 6:1-Führung nach dem Startdrittel die Meisterschaftspartie gegen Rychenberg noch mit 8:9.
So spektakulär wie das Startdrittel in der Meisterschaft war der Halbfinale zu Beginn nicht. Zu viel stand auf dem Spiel. Beide Mannschaften versuchten mit vielen Sicherheitspässen in der eigenen Zone ins Spiel zu finden. Es entwickelte sich ein relativ chancenarmes Spiel. Richtig brenzlig wurde es auf Malanser Seite erstmals in der achten Minute. Nach einem Auslösungsfehler stand plötzlich ein Winterthurer alleine vor Alligator-Torhüter Jonas Wittwer. Doch dieser löste diese Aufgabe souverän. Und gut 20 Sekunden später gingen die Alligatoren in Führung. Nach einer schönen Passstafette landete der Ball im rechten Ecken bei Jarkko Nurmela. Nurmela sah, dass Joshua Schnell im Slot völlig alleine gelassen wurde und fand haargenau die Schaufel von Schnell. In der Folge öffnete sich das Spiel etwas, häufig entstanden die besten Chancen auf beiden Seiten aber nach Fehlern des Gegners. Vor allem auf Malanser Seite waren immer wieder Unkonzentriertheiten auszumachen, die Rychenberg aber nicht auszunutzen vermochte. Da die Winterthurer in der 20. Minute und nach starker Parade von Wittwer auch noch einen Penalty vergaben, gingen die Malanser trotz nicht wirklich stilsicherem Start mit einer 1:0-Führung in die Pause.
Das Resultat 6:1 tauchte dann aber doch noch auf der Anzeigetafel auf. Zwar nicht nach 20 Minuten, sondern nach deren 47. Wie war es dazu gekommen, nachdem die Führung der Malanser nach dem ersten Drittel doch eher schmeichelhaft war? Schwierig zu erklären. Denn Die Winterthurer waren definitiv nicht fünf Tore schlechter. Aber während die Alligatoren ihre Chancen konsequent nutzen, scheiterten die Winterthurer immer wieder an einem überragenden Wittwer im Malanser Tor. Die Tore der Alligatoren entstanden häufig auch nicht bei normalen Spielsituationen. Das 2:0 war ein Unterzahltor durch Florian Tromm, das 3:0 fiel nach einem Distanzschuss von Kevin Berry, das 4:0 nach einer tollen Freistossvariante mittels Drehschuss durch Joshua Schnell und den fünften Malanser Treffer erzielte Dan Hartmann mittels Penalty, nachdem zuvor Simon Nett vom letzten Winterthurer Verteidiger regelwidrig gestört worden war.
Den Winterthurern wollte und wollte an diesem Samstagabend kein weiterer Treffer gelingen. Dies zog sich auch bis zum Ende des Spiels so durch. Die Alligatoren agierten im Schlussdrittel allerdings auch sehr souverän und liessen die Winterthurer häufig auflaufen oder konnten die Gäste zumindest zur Seite abdrängen. So war Rychenberg gezwungen, bereits in der 55. Minute den Torhüter durch einen sechsten Feldspieler zu ersetzen. Zwei weitere Malanser Treffer besiegelten den Einzug in den Cupfinal dann aber endgültig. Die Alligatoren kämpfen nun am 22. Februar in Bern gegen Zug United um den ersten Titel in dieser Saison.
 
UHC Alligator Malans – HC Rychenberg Winterthur 8:1 (1:0, 4:1, 3:0)
Sporthalle Lust, Maienfeld. 765 Zuschauer. SR Preisig/Schädler.
Tore: 9. J. Schnell (J. Nurmela) 1:0. 25. F. Tromm (R. Buchli) 2:0. 32. K. Berry (S. Nett) 3:0. 36. J. Schnell (C. Camenisch) 4:0. 38. D. Hartmann 5:0. 40. T. Studer (L. Conrad) 5:1. 47. D. Hartmann (J. Schnell) 6:1. 58. R. Buchli 7:1. 60. K. Berry (F. Tromm) 8:1.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen UHC Alligator Malans. 3mal 2 Minuten gegen HC Rychenberg Winterthur.
Aufstellung Alligator Malans: Wittwer; Berry, Veltsmid; Camenisch, Tromm; Gartmann; Nett, Nylund, Eriksson-Elfsberg; Hartmann, Nurmela, Schnell; Buchli, Schmid, Vetsch
Ersatz: Vogt, Flütsch, Meiler, Tarnutzer
Bemerkungen: Alligator ohne Capatt, Thöny, Holenstein, Friolet (alle Saisonende wegen Verletzung)
Beste Spieler: Jonas Wittwer für Alligator Malans, Tuomas Iiskola für Rychenberg Winterthur
 
 

Malanser Kantersieg in Thun

Alligator Malans fährt im letzten Spiel des Jahres einen ungefährdeten 11:1 gegen den UHC Thun ein. Trotz vielen Verletzten geriet der Sieg gegen den Tabellenelften nie in Gefahr. Am Ende wurde gar der höchste Sieg der laufenden Saison.
Autor: UHC Alligator Malans
Gleich sieben Spieler der Alligatoren mussten für das letzte Meisterschaftsspiel des Jahres 2019 forfait geben. Doch trotz der vielen Absenzen übernahmen die Alligatoren von Beginn an das Spieldiktat. Die Thuner konzentrierten sich vorderhand aufs kontern und standen bei Ballbesitz der Malanser stets tief in der eigenen Zone. Die Alligatoren leisteten sich zwar tatsächlich immer wieder den einen oder anderen Fehler, bügelten diesen aber meist relativ schnell wieder aus. Wenn tatsächlich einmal ein Ball den Weg Richtung Jonas Wittwer fand, parierte dieser souverän. Die Alligatoren auf der anderen Seite warteten jeweils geduldig, bis sich eine Lücke in der Thuner Abwehr auftat. Häufig war dies nach Fehlern der Thuner der Fall. So beispielsweise in der 19. Minute. Die Malanser eroberten sich in der Mittelzone den Ball und hatten dann in Person von Simon Nett keine Mühe zum zwischenzeitlichen 2:0 einzuschieben.
Im gleichen Stil ging es weiter. Nach 40 Minuten führten die Gäste bereits mit 5:1, wobei der erste Thuner Treffer erst in der 40. Minute fiel. Die Thuner waren im zweiten Drittel zwar etwas häufiger vor dem Malanser Tor aufgetaucht, aber zeigten sich in diesen Fällen zu wenig abgebrüht. Ganz anders die Malanser, die aber mit zunehmender Fortdauer des Spieles auch immer mehr Platz erhielten. Sinnbildlich dafür das 4:0 in der 31. Minute. Kevin Nylund schloss gleich zwei Mal ab. Beim zweiten Mal blieb der Ball im Slot liegen, wo Oscar Eriksson-Elfsberg bereitstand und ohne gross bedrängt zu werden einschieben konnte.
Es sollte nicht das letzte Tor von Eriksson-Elfsberg bleiben. Denn im Schlussdrittel spielten sich die Alligatoren zwischenzeitlich richtiggehend in einen Rausch, während die Thuner bereits mit dem Spiel abgeschlossen zu haben schienen. So gewannen die Alligatoren den Schlussabschnitt gleich mit 6:0. Eriksson-Elfsberg konnte seine Torproduktion noch von zwei auf vier Tore verdoppeln und war bester Torschütze des Abends.
Wie gross der Klassenunterschied an diesem Samstagabend war, zeigte die einzige Strafe gegen die Alligatoren. Die gefährlichsten Chancen ergaben sich nicht etwa vor dem Malanser, sondern vor dem Thuner Tor. Dank diesem klaren 11:1-Sieg übernimmt Alligator Malans den dritten Platz und liegt nun zwei Punkte vor Zug und drei vor Köniz. Für die Alligatoren geht es nun am 5.1 auswärts bei Zug United weiter. Dann dürfte die Gegenwehr wieder deutlich grösser ausfallen.
UHC Thun – UHC Alligator Malans 1:11 (0:2, 1:3, 0:6)
MUR, Thun. 194 Zuschauer. SR Anderegg/Röder.
Tore: 7. J. Nurmela (F. Tromm) 0:1. 19. S. Nett (K. Nylund) 0:2. 26. R. Tarnutzer 0:3. 31. O. Eriksson-Elfsberg (K. Nylund) 0:4. 37. R. Tarnutzer (N. Obrecht) 0:5. 40. Ret. Graber (E. Garbely) 1:5. 42. O. Eriksson-Elfsberg (S. Nett) 1:6. 48. K. Berry (S. Nett) 1:7. 51. O. Eriksson-Elfsberg (K. Nylund) 1:8. 56. N. Vetsch (C. Gartmann) 1:9. 57. R. Buchli (J. Nurmela) 1:10. 58. K. Nylund (S. Nett) 1:11.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen UHC Thun. 1mal 2 Minuten gegen UHC Alligator Malans.
Alligator Malans: Wittwer; Camenisch, Tromm; Berry, Tromm; Gartmann, Obrecht; Nurmela, Schnell, Buchli; Eriksson-Elfsberg, Nylund, Nett; Vetsch, Tarnutzer, Schmid;
Ersatz: Vogt, Flütsch, Schubiger, Rohner
Bemerkungen: Alligator ohne Capatt, Thöny, Holenstein, Hartmann, Friolet, Veltsmid, Meiler (alle verletzt)
Beste Spieler: Reto Graber für UHC Thun, Riccardo Tarnutzer für Alligator Malans

Wiler gelingt Cup-Revanche

Nachdem der SV Wiler-Ersigen vor zwei Wochen beim Cup-Viertelfinal gegen Alligator noch als Verlierer vom Feld musste, konnte der Meister die Malanser nun in der Meisterschaft mit 5:2 bezwingen.
Von UHC Alligator Malans, Bild: Erwin Keller
Die Malanser wirkten gegen den SV Wiler-Ersigen von Beginn weg konzentriert. Es entwickelte sich ein hochklassiges Spiel mit zwei Teams, die sich der Stärke der Offensive des Gegenübers bewusst schienen und dementsprechend massiert standen. Die Alligatoren hielten in den ersten 20 Minuten gut mit dem Berner Spitzenteam mit. Wirklich gute Chancen waren auf beiden Seiten nur knapp eine Hand voll zu verzeichnen, wobei sich die Alligatoren dabei auch auf einen starken Jonas Wittwer verlassen konnten. So resultierte dank einem Treffer von Joel Friolet ein 1:0 nach 20 Minuten. Vorangegangen war dem Treffer ein toller Querpass von Simon Nett, der mit einem Seitenwechsel auf Nino Vetsch das Tor einleitete. Vetsch fand in der Folge den Stock von Friolet. Das Resultat nach 20 Minuten ging in Ordnung, ein 1:1 wäre wohl aber zu diesem Zeitpunkt das gerechte Resultat gewesen. Das Schussverhältnis nach 20 Minuten lautete 7:6 (nur Schüsse aufs Tor). Gar 11:6 lautete das Verdikt zugunsten der Malanser bei der Anzahl an geblockten Schüssen.
Leider konnte Alligator diese Werte aber im Mittelabschnitt nicht bestätigen. Wie schon im Cup vor zwei Wochen wurde man in diesem von den Berner schlicht überfahren. Bereits nach zehn Sekunden war der Ausgleich Tatsache. Joonas Pylsy nutzte eine Unordnung in der Malanser Hintermannschaft aus. Zwar wurde Wiler in der Folge nicht im Minutentakt gefährlich, doch die Berner drückten die Alligatoren je länger das Drittel dauerte desto mehr in die Defensivzone. Und so durften sich die Malanser auch nicht beklagen, als nach 28 Minuten das zweite Tor für Wiler Tatsache wurde. Das Tor kam aber trotz Dominanz etwas aus dem Nichts. Marco Louis erwischte Wittwer mit einem schönplatzierten Sonntagsschuss. Die Malanser machten sich das Leben dann auch selbst etwas schwer. So führte ein Auslösungsfehler zu einem schnellen Konter und einer Wiler-Überzahl. Der Meister liess sich nicht zwei Mal bitten und erhöhte in der 32. Minute auf 3:1. Ein Powerplaytreffer von Pylsy noch vor Drittelsende für eine drei-Tore-Führung für die Gäste.
Die Hoffnungen auf Punkte erloschen bei den Malanser Fans aber trotz klarem Verdikt im Mitteldrittel noch nicht. Auch im Cup lag man schliesslich nach 40 Minuten zurück. Und tatsächlich, die Umstellung auf zwei Formationen zeigte Wirkung. Allligator war nun wieder deutlich öfter in der Vorwärtsbewegung und kam auch zur einen oder anderen gefährlichen Chance und schliesslich im Powerplay auch zu einem zweiten Treffer. Jarkko Nurmela bediente in der 45. Minute mit einem geschickten halbhohen Pass im Slot Topskorer Oscar Eriksson-Elfsberg. Doch mehr lag für die Alligatoren am Sonntagabend nicht mehr drin. Wiler agierte zu abgeklärt und machte die Schotten dicht. Ausserdem nutzten die Berner die sich aufgrund der offensiven Bemühungen der Malanser vermehrt bietenden Räume bereits in der 50. Minute zum 5:2. Matthias Hofbauer traf. Diese Führung liess sich Wiler nicht mehr nehmen und gewann so aufgrund des Mitteldrittels nicht unverdient mit 5:2.
UHC Alligator Malans – SV Wiler-Ersigen 2:5 (1:0, 0:4, 1:1)
Sporthalle Lust, Maienfeld. 614 Zuschauer. SR Wehinger/Zurbuchen.
Tore:
19. J. Friolet (N. Vetsch) 1:0. 21. J. Pylsy 1:1. 28. M. Louis (M. Hofbauer) 1:2. 32. R. Sikora (M. Rentsch) 1:3. 36. J. Pylsy (M. Hofbauer) 1:4. 45. O. Eriksson-Elfsberg (J. Nurmela) 2:4. 50. M. Hofbauer (M. Louis) 2:5.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen UHC Alligator Malans. 4mal 2 Minuten gegen SV Wiler-Ersigen.
Alligator Malans: Wittwer; Tromm, Gartmann; Veltsmid, Camenisch; Berry, Obrecht; Nurmela Schmid, Schnell; Nylund, Eriksson-Elfsberg, Buchli; Friolet, Nett, Vetsch.
Ersatz: Vogt, Flütsch, Meiler, Tarnutzer, Schubiger
Verletzt: Thöny, Hartmann, Capatt, Holenstein

Keine Punkte trotz fünf-Tore-Führung

Alligator Malans verliert auswärts gegen den HC Rychenberg Winterthur mit 7:8. Es war eine Partie, die man eigentlich nicht mehr verlieren darf.
Autor: UHC Alligator Malans, Bild: Erwin Keller
Zuerst zum positiven Teil des Spiels Rychenberg gegen Alligator: Die Malanser starteten vor über 1000 Zuschauern in Winterthur ausgezeichnet in die Partie. Die Alligatoren wirkten wacher, zielstrebiger und effizienter. Der Gastgeber schien in den ersten 20 Minuten Mühe zu haben mit der Tempo-Umstellung, spielten die Winterthurer doch bereits am Freitag gegen den NLB-Verein Floorball Thurgau. So stand nach 20 Minuten ein auch in dieser Höhe verdientes 6:1 für die Herrschäftler auf der Anzeigetafel. Bereits nach sieben Minuten führten die Alligatoren mit 4:1.
Die Partie schien zur ersten Pause bereits entschieden. Umso mehr, weil die Malanser auch in der Folge bissig blieben und im ersten Teil des Mittelabschnittes weitere Chancen hatten, das Verdikt zu erhöhen. Doch mit zunehmender Spieldauer kamen auch die Winterthurer besser in die Partie. Und da die Malanser ihre Chancen nicht nutzen, gelang es Rychenberg zu verkürzen. Ausgerechnet der auf diese Saison hin zum Gegner gewechselte Harry Braillard bezwang Yannick Vogt im Tor der Alligatoren mit einem schönen Drehschuss in der 29. Minute. Zwischen der 32. und der 33. Minute konnten die Fans gleich drei weitere Treffer bestaunen. Zwei davon für das Team in Gelb. Beide Male hatte Braillard auch hier den Stock im Spiel. Zuerst spielte Braillard nach einem schlechten Wechsel den entscheidenden Pass zu Tobias Studer zum 6:3, danach brillierte er, nachdem zwischenzeitlich Malans noch einmal erhöht hatte, mit einer Ballabnahme aus der Luft und erzielte so das 7:4.
Spätestens nachdem die Winterthurer mit zwei Powerplaytoren kurz vor und nach der zweiten Pause auf 7:6 verkürzten, war das Spiel neu lanciert. Und die Winterthurer wirkten inzwischen wacher als die Alligatoren, die zwar weiter zu Chancen kamen, in einigen Situation aber auch zu nonchalant agierten. So kam es, wie es kommen musste. Michel Wöcke glich die Partie nach 50. Minuten nach einem Freistoss zum 7:7 aus. Es kam aber sogar noch schlimmer, die Winterthurer nutzten in Person von Patrik Doza eine Powerplay-Situation zum 8:7. Kurz darauf reagierte Jonas Lutz nach einem erfolgreichen Malanser Block am schnellsten und erhöhte auf 9:7.
Danach waren nur noch etwas mehr als 2,5 Minuten zu spielen. Die Alligatoren setzten alles auf eine Karte, agierten aber zu ungestüm und wurden mit zwei weiteren Strafen bestraft. Trotz eines Shorthanders von Dan Hartmann trug die Aufholjagd deshalb keine Früchte mehr. Mit 9:8 ging ein Spiel verloren, in dem man zwischenzeitlich 6:1 geführt hatte.
Trotzdem gilt es die Partie nun zu vergessen, denn bereits am Sonntagnachmittag geht es für Malans weiter, dann kommt es zum Klassiker. Im Cup-Viertelfinal wartet auswärts der SV Wiler-Ersigen
 
HC Rychenberg Winterthur – UHC Alligator Malans 9:8 (1:6, 4:1, 4:1)
AXA Arena, Winterthur. 1223 Zuschauer. SR Britschgi/Gasser.
Tore: 1. R. Buchli (J. Friolet) 0:1. 4. P. Doza (T. Iiskola) 1:1. 4. D. Hartmann (J. Nurmela) 1:2. 5. J. Schnell (D. Hartmann) 1:3. 7. K. Berry (O. Eriksson-Elfsberg) 1:4. 10. O. Eriksson-Elfsberg (K. Nylund) 1:5. 20. K. Berry (L. Veltsmid) 1:6. 29. H. Braillard 2:6. 32. T. Studer (H. Braillard) 3:6. 33. J. Schnell (J. Nurmela) 3:7. 33. H. Braillard (D. Keller) 4:7. 39. M. Schaub (T. Studer) 5:7. 44. M. Schaub 6:7. 50. M. Wöcke (N. Conrad) 7:7. 55. P. Doza (N. Conrad) 8:7. 58. J. Lutz (H. Braillard) 9:7. 60. D. Hartmann (N. Vetsch) 9:8.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen HC Rychenberg Winterthur. 5mal 2 Minuten gegen UHC Alligator Malans.
Alligator Malans: Vogt; Berry, Obrecht; Gartmann, Tromm; Camenisch, Veltsmid; Friolet, Tarnutzer, Buchli; Hartmann, Nurmela, Schnell; Vetsch, Nylund, Eriksson-Elfsberg;
Ersatz: Wittwer, Flütsch, Meiler
Bemerkungen: Alligator ohne Capatt, Thöny, Holenstein, Nett
Beste Spieler: Harry Braillard für Rychenberg Winterthur, Kevin Berry für Alligator Malans
 
 

Offensivspektakel mit gutem Ende für Alligator

Alligator Malans entscheidet einen spektakulären offensiven Schlagabtausch gegen Köniz mit 8:7 für sich und revanchiert sich somit erfolgreich für die Hinspiel-Niederlage in der dritten Runde.
Alligator Malans gegen Floorball Köniz verspricht stets viele Tore und eine enge und temporeiche Partie. Diese Erwartungen erfüllte das Spiel in der Sporthalle Lust am Samstagabend. Anders als noch im Derby gegen Chur Unihockey gab es zwischen Köniz und Malans keinerlei Abtasten. Bereits nach acht Sekunden vergab Joshua Schnell auf Malanser Seite die erste Grosschance. Die Alligatoren wirkten anders als im Hinspiel in Köniz, als man schnell mit 4:1 ins Hintertreffen geriet, wach und bereit fürs Spiel.
In den Startminuten hatten beide Teams immer wieder gute Chancen zur Führung. Trotzdem ging es 13 Minuten bis tatsächlich der erste Ball den Weg in eines der Tore fand. Topskorer Oscar Eriksson-Elfsberg war es, der die Malanser nach schönem Pass von Verteidiger Lukas Veltsmid mit 1:0 in Front brachte. Veltsmid leitete auch den zweiten Treffer der Malanser ein, indem er in der 16. Minute auf der rechten Seite Simon Nett bediente, der den Ball unter die Latte haute. Und nur 15 Sekunden später lag der Ball bereits wieder hinter Köniz-Torhüter Patrick Eder im Kasten. Florian Tromm traf nach einem weiteren temporeichen Angriff auf Zuspiel von Jarkko Nurmela. Diese Führung entsprach sicherlich nicht ganz dem Gezeigten. Denn das Spiel war ein Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. So überraschte es auch nicht, dass auch Köniz vor der Pause noch zwei Treffer gelangen. Wie schnell aus einer Führung ein Rückstand werden kann, zeigte sich an diesem Abend gleich mehrmals eindrücklich. Erst knapp zwei Minuten im Mitteldrittel waren gespielt, als Köniz plötzlich mit 4:3 führte. Pascal Michel nach einem Fehler in der Malanser Abwehr und Reto Baumann sorgten innerhalb von 23 Sekunden für die vorläufige Wende. Vorläufig deshalb, weil die Malanser sich gegen Ende des zweiten Abschnitts eindrücklich zurückmeldeten. Bis in die 37. Minute lag Köniz 5:3 vorne, in der 39. Minute stand auf der Anzeigetafel ein 6:5 für das Heimteam. Es war ein Spiel für die Zuschauer. Ein Spiel, das viel Unterhaltung bot. Beide Teams leisteten sich aber doch auch den einen oder anderen Fehler zu viel.
Die Partie blieb bis zum Schluss spannend. In der 56. Minute lautete der Spielstand noch immer 7:7. Dann fasste sich ein überragender Lukas Veltsmid ein Herz, ging einmal mehr mit in den Angriff, spielte von der rechten Seite auf Höhe der Mittellinie einen halbhohen Pass diagonal in den Slot zu Joel Friolet und dieser verwertete souverän und brachte die Halle zum Beben.
Malans brachte diesen Vorsprung über die Zeit und feierte somit seinen dritten Sieg in Folge.
UHC Alligator Malans – Floorball Köniz 8:7 (3:2, 3:3, 2:2)
Sporthalle Lust, Maienfeld. 465 Zuschauer. SR Fässler/Schläpfer.
Tore: 13. O. Eriksson-Elfsberg (L. Veltsmid) 1:0. 16. S. Nett (L. Veltsmid) 2:0. 17. F. Tromm (J. Nurmela) 3:0. 19. P. Michel (Y. Ruh) 3:1. 20. A. Nordh (S. Bolliger) 3:2. 22. P. Michel 3:3. 22. R. Baumann (Ce. Haldemann) 3:4. 33. J. Ledergerber (J. Junkkarinen) 3:5. 37. K. Nylund (C. Camenisch) 4:5. 37. D. Hartmann (F. Tromm) 5:5. 39. J. Schnell (D. Hartmann) 6:5. 43. S. Bolliger (S. Hutzli) 6:6. 46. L. Veltsmid (K. Berry) 7:6. 51. S. Hutzli (A. Nordh) 7:7. 56. J. Friolet (L. Veltsmid) 8:7.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen UHC Alligator Malans. 1mal 2 Minuten, 1mal 5 Minuten (Y. Ruh) gegen Floorball Köniz
Alligator Malans: Wittwer; Tromm, Gartmann; Berry, Obrecht; Camenisch, Veltsmid; Hartmann, Nurmela, Schnell; Friolet, Buchli (ab 30. Schmid), Vetsch; Erikssson-Elfsberg, Tarnutzer (ab 30. Nylund), Nett; Ersatz: Vogt, Flütsch, Meiler
Verletzt: Thöny, Capatt, Holenstein
Bemerkungen: 58.10 Timeout Köniz, danach mehrheitlich ohne Torhüter
Beste Spieler: L. Veltsmid (Malans), S. Hutzli (Köniz)
 

Alligator lässt gegen die Tigers nichts anbrennen

Alligator Malans kantert Tigers Langnau gleich mit 8:2 nieder. Der Sieg gegen die Emmentaler war zu keinem Zeitpunkt in Gefahr.
Tigers Langnau war in den letzten Jahren so etwas wie ein Angstgegner der Alligatoren. Die letzten fünf Duelle gegen die Emmentaler gingen allesamt verloren. Nicht so das Spiel am Samstagabend in der Maienfelder Sporthalle Lust. Die erneut mächtig durcheinander gewirbelten Malanser Formation gingen von Beginn an konzentriert zu Werke und lenkten das Spiel bereits früh in die richtigen Bahnen. Bereits in der zweiten Minute wurde Oscar Eriksson-Elfsberg auf der rechten Seite toll von Riccardo Tarnutzer freigespielt und schoss zur frühen Führung ein. In der sechsten Minute doppelte Kevin Berry nach. Der Verteidiger schaltete sich in bekannter Manier in einen Malanser Angriff ein und nutzte den freien Platz auf der linken Seite für die frühe zwei-Tore-Führung.
Die Alligatoren hatten auch in der Folge das Spiel mehrheitlich im Griff. Die Langnauer wurden nur nach Fehlern der Malanser in der Vorwärtsbewegung richtig gefährlich. Aber Yannick Vogt im Tor der Alligatoren löste die ihm gestellten Aufgaben souverän. So schraubten die Alligatoren bis Spielhälfte das Resultat auf 5:0 in die Höhe. Gar ein Unterzahltor gelang den Alligatoren. Dan Hartmann lancierte in der 13. Minute Florian Tromm, der souverän zum zwischenzeitlichen 3:0 einschob.
Die drei Punkte waren damit bereits früh im Spiel in trockenen Tüchern. Zumindest wäre das normalerweise das Fazit bei einer fünf-Tore-Führung. Doch gegen die Tigers vergab man in der Vorsaison bereits einmal ein 4:0-Vorsprung und verlor schliesslich mit 4:6. Und zumindest kurze Zeit musste dieser erneute Einbruch befürchtet werden. Den Tigers gelang in der 38. Minute nach nachlässiger Malanser Defensivarbeit ein Doppelschlag zum 5:2.
Doch kurz darauf war Pause und Cheftrainer Oscar Lundin konnte seine Mannschaft noch einmal neu einschwören. Dies wirkte, die Herrschäftler wirkten im Schlussabschnitt wieder gleich abgeklärt wie im Grossteil des restlichen Spiels. Eriksson-Elfsberg sorgte mit dem 6:2 in der 46. Minute wieder für eine komfortable vier-Tore-Führung. Jarkko Nurmela im Powerplay und Remo Buchli sorgten für ein verdienten 8:2-Schlussstand und eine gelungene Hauptprobe für das Bündner Derby am Sonntag.
 
UHC Alligator Malans vs. Tigers Langnau 8:2 (3:0, 2:2, 3:0)
Sporthalle Lust, Maienfeld, 410 Zuschauer, SR Stäheli/Zähnler
Tore: 2. Eriksson-Elfsberg (Tarnutzer) 1:0, 6. Berry (Obrecht) 2:0, 13. Tromm (Hartmann) 3:0, 23. Friolet (Nurmela) 4:0 29. Hartmann 5:0, 38. Kropf (Guggisberg) 5:1, 38. Lauber (Steiner) 5:2, 45. Eriksson-Elfsberg (Tarnutzer) 6:2, 54. Camenisch (Nurmela) 7:2, 56 Buchli (Nurmela) 8:2
Strafen: Alligator Malans 5×2 Minuten, Tigers Langnau 2×2 Minuten
Alligator Malans: Vogt; Berry, Obrecht; Camenisch, Veltsmid; Tromm, Gartmann; Friolet, Nurmela, Buchli; Eriksson-Elfsberg, Tarnutzer, Schnell; Vetsch, Schmid, Hartmann;
Ersatz: Wittwer, Flütsch, Meiler, Nett
Bemerkungen: Alligator ohne Nylund, Capatt, Holenstein, Thöny,
Beste Spieler: Oscar Eriksson-Elfsberg für Alligator Malans, Kevin Kropf Tigers Langnau

Aufholjagd kommt zu spät

 Alligator Malans verliert auch das zweite Auswärtsspiel. Gegen Floorball Köniz erwachten die Alligatoren zu spät, sodass man sich mit 7:6 geschlagen geben musste.
7:2 lautete das Resultat zwischen Floorball Köniz und Alligator Malans nach 40 Minuten in der Berner Sporthalle Weissenstein. Die Könizer führten zu diesem Zeitpunkt verdient, allerdings vielleicht ein wenig zu hoch. Trotzdem konnte man sich auch über dieses Resultat nicht beklagen. Die Malanser wirkten in vielen Situationen nicht ganz anwesend und liessen das Heimteam immer wieder wirbeln. Für die Zuschauer war die Partie schön anzusehen. Beide Teams überzeugten im Verlaufe des Spiels immer wieder mit schönen Angriffen.
Und so etwas wie ein Abtasten gab es in diesem Spiel auch nicht. Bereits nach 55 Sekunden hatte es zwei Tore zu bestaunen gegeben. Zuerst traf Yves Pillichody nach 20 Sekunden mit dem ersten richtigen Angriff zum 1:0. 35 Sekunden später legte Simon Nett auf der anderen Seite quer auf Jarkko Nurmela. Schon hiess es 1:1.
Das Spiel war lanciert und ging im gleichen Stil weiter. Bereits in der dritten Minute konnte der Köniz-Rückkehrer Manuel Maurer zu einem Penalty antreten, nachdem er alleine vor Torhüter Yannick Vogt gelegt wurde. Doch Maurer verschoss und so blieb es vorerst bei diesem 1:1. Doch in der Folge übernahm Köniz das Spieldiktat und bekam immer wieder die nötigen Freiheiten von der Malanser Verteidigung eingeräumt. Zusammen mit etwas Pech führten diese Freiheiten zu einem Pausenresultat von 4:1. Bestes Beispiel für die Schläfrigkeit in der Malanser Hintermannschaft das 4:1 in der 17. Minute. Maurer geht bei einem Freistoss auf der rechten Seite völlig vergessen und hat keine Mühe einzuschieben. In ähnlichem Stil ging es bis Spielhälfte weiter, sodass Köniz zu diesem Zeitpunkt bereits mit 6:1 führte.
Danach waren auch die Malanser im Spiel angekommen und zeigten, dass sie den Könizer durchaus auch Paroli bieten können. Vor allem im dritten Drittel und mit neuen Formationen trafen die Malanser in regelmässigen Abständen und zeigten dabei mehrmals tolle Kombinationen. Da gäbe es wohl gleich mehrere Kandidaten für das Tor der Woche. Spätestens mit dem 7:6 von Remo Buchli, welches auf ein gutes Pressing von Jarkko Nurmela und Kevin Berry in der 55. Minute folgte, war das Spiel wieder offen. Doch danach zerrannen die Sekunden ohne weiteres Tor. Auch mit einem sechsten Feldspieler konnten die Alligatoren nicht mehr reüssieren. Und so reisen die Alligatoren erneut ohne Punkte im Gepäck zurück aus Bern.
Morgen geht es für Malans bereits weiter, dann wartet der UHC Thun in der heimischen Turnhalle Lust in Maienfeld auf die Herrschäftler.
 
Floorball Köniz vs. UHC Alligator Malans 7:6 (4:1, 3:1, 0:4)
Sporthallen Weissenstein, Bern, 306 Zuschauer, SR Gasser/Britschgi
Tore: 1. Pillichody (Hirschi) 1:0, 1. Nurmela (Nett) 1:1 9. Baumann (Schmocker) 2:1, 15. Nordh (3:1, 17. Maurer (Hutzli) 4:1 23. Pillichody (Maurer) 5:1, 25. Baumann (Ce.Haldemann) 6:1, 31. Tromm (Berry) 6:2, 37. Maurer (Ledergerber) 7:2, 42. Eriksson-Elfsberg (Thöny) 7:3, 45. Eriksson-Elfsberg (Nett) 7:4, 48 Tromm (Berry) 7:5, 55. Buchli (Nurmela) 7:6
Strafen: Floorball Köniz 0x2 Minuten, Alligator Malans 1×2 Minuten
Floorball Köniz: Eder; Michel, Hirschi;; Müller, Junkkarinen; Herzog, Haldemann; Pillichody, Maurer, Ledergerber; Nordh, Hutzli, Bolliger; Saner, Schmocker, Baumann
Alligator Malans: Vogt; Berry, Veltsmid; Camenisch, Tromm; Flütsch, Gartmann; Eriksson-Elfsberg, Nylund, Buchli; Hartmann, Nurmela, Nett; Vetsch, Schnell, Capatt;
Ersatz: Wittwer, Tarnutzer, Obrecht, Meiler, Schmid, Thöny
Bemerkungen: Alligator ohne Friolet, Holenstein (beide verletzt), 3. Maurer verschiesst Penalty, 59. Timeout Malans und danach ohne Torhüter
Beste Spieler: Reto Baumann für Floorball Köniz, Florian Tromm für Alligator Malans
 
 

Wiler zeigt Alligator den Meister

Alligator Malans unterliegt auswärts dem amtierenden Meister Wiler-Ersigen mit 7:4. Der Sieg für die Berner geht in Ordnung, Malans musste allerdings auch unter erschwerten Bedingungen in die Saison starten.
von Patrick Kuoni
Die Alligatoren schnupperten zum Saisonauftakt gegen Wiler-Ersigen nie wirklich an Punkten. Während des ganzen Spiels gingen die Gäste nie in Führung und Wiler hatte doch spürbar mehr Spielanteile. Sinnbildlich dafür war eine Situation kurz vor der Hälfte des dritten Abschnittes. Zu diesem Zeitpunkt lagen die Herrschäftler mit zwei Toren zurück. Sie bekamen aber eine ausgezeichnete Gelegenheit zurück ins Spiel zu finden. Während etwas mehr als einer Minute konnten die Gäste in doppelter Überzahl agieren. Doch Wiler schaffte es gar mit drei Mann, die Gefahr zu grossen Teilen vom eigenen Slot fern zu halten. So verstrich diese Chance ungenutzt und das Schicksal der Alligatoren war einige Minuten später nach dem 6:3 von Michal Dudovic besiegelt. Die Malanser versuchten zwar ohne Torhüter noch einmal alles, mussten aber noch den siebten Treffer hinnehmen, bevor Oscar Eriksson-Elfsberg erst elf Sekunden vor Schluss noch einmal auf 7:4 verkürzen konnte.
 
Positive Ansätze bei Alligator
Es war aber trotz der Niederlage durchaus nicht schlecht, was die Alligatoren zeigten. Vor allem, wenn man bedenkt, dass gleich fünf Spieler verletzungsbedingt zum Saisonauftakt passen mussten. Unter anderem fehlte bei Alligator der tschechische Nationalmannschafts-Verteidiger Lukas Veltsmid und der Nati-Center Dan Hartmann.
Die Malanser präsentierten sich nach noch etwas fehlerhaften ersten zehn Minuten gegen vorne gefährlich und stellten die Abwehr der Berner vor allem mit schnellen Kontern vor Probleme. Doch abgesehen vom zwischenzeitlichen 1:1 schaute leider für Alligator nichts heraus. Und auf der Gegenseite bewies Neuzuzug Joonas Pylsy bereits im ersten Saisonspiel, was für einen Top-Mann sich der Meister geangelt hat. 178 Sekunden dauerte es, bis Pylsy mit einem Schuss von der rechten Seite seinen ersten Meisterschaftspunkt markieren konnte, Marco Louis lenkte den Ball noch ab. Nach 13 Minuten traf Pylsy dann zum ersten Mal selber. Er schoss aus mittiger Position mit einem scharfen Handgelenkschuss zum 2:1 ein. Und in der 21. Minute eroberte er sich seinen eigenen Fehlpass wieder zurück und markierte bereits seinen dritten Punkt an diesem Abend.
Auch auf Malanser Seite setzte sich eine finnische Neuverpflichtung bereits fleissig in Szene. Jarkko Nurmela gab den Pass zum 1:1 und schoss das 5:3 in der 37. Minute und wurde zurecht zum besten Spieler der Malanser ausgezeichnet.
Alles in allem war es aber ein typisches Spiel gegen Wiler. Die Alligatoren waren immer einigermassen dran an den Bernern, doch am Ende standen sie doch zurecht ohne Punkte da. Zu abgeklärt verwaltete das Berner Spitzenteam jeweils seinen Vorsprung.
 
„Wir wissen, woran wir arbeiten müssen.“
So hat Oscar Lundin (Headcoach) die Partie erlebt:
„Wiler hat verdient gewonnen. Sie haben das Spielt dort hin bekommen, wo sie es wollten und wir konnten es nicht ändern. Positiv ist, dass Claudio Flütsch und David Schmid ein gutes NLA-Debüt für Alligator Malans zeigen konnten. Es ist auch positiv, dass wir zu Saisonbeginn direkt ein Spiel hatten, in dem wir sehen konnten, woran wir arbeiten müssen, um die Besten schlagen zu können.“
Nun gilt es das Spiel abzuhaken, denn bereits morgen um 19.30 Uhr geht es für die Alligatoren im Cup 1/16-Final auswärts gegen Schüpfheim weiter.
 
SV Wiler-Ersigen vs. UHC Alligator Malans 7:4 (3:1, 2:2, 1:0)
Sportanlage Grossmatt Kirchberg, Bern, 586 Zuschauer, SR Schläpfer/Fässler
Tore: 3. Louis (Pylsy) 1:0, 11. Buchli (Nurmela) 1:1 13. Pylsy (Dudovic) 2:1, 20. Hofbauer (Känzig) 3:1, 21. Pylsy 4:1 24. Eriksson-Elfsberg (Friolet) 4:2, 31. Rentsch (M.Hofbauer) 5:2, 37. Nurmela (Camenisch) 5:3, 56. Dudovic (Bürki) 6:3, 58. Louis 7:3, 60. Eriksson-Elfsberg 7:4
Strafen: SV Wiler-Ersigen 3×2 Minuten, Alligator Malans 1×2 Minuten
SV Wiler-Ersigen: Menétrey; Ziehli, Hollenstein; Bürki, Savonen; Bischofsberger, Väänänen; Dudovic, Pylsy, Louis; Känzig, Hofbauer, Rentsch; Alder, N. Mutter, Affolter
Alligator Malans: Wittwer; Berry, Tromm; Camenisch, Tromm; Flütsch, Gartmann; Eriksson-Elfsberg, Nylund, Nett; Friolet, Nurmela, Buchli; Vetsch, Schmid, Capatt;
Ersatz: Vogt, Tarnutzer, Meiler, Schnell
Bemerkungen:Wiler-Ersigen ohne C.Mutter (verletzt), Alligator ohne Veltsmid, Hartmann, Obrecht, Thöny, Holenstein (alle verletzt), 56. Timeout Malans und ab 56:00 immer wieder ohne Torhüter
Beste Spieler: Joonas Pylsy für Wiler-Ersigen, Jarkko Nurmela für Alligator Malans

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