UHC Alligator Malans

Alligator Malans II: viel Aufwand und kein Ertrag

Das Kader für die Winterthur-Reise war erneut knapp, die Hoffnung auf Punkte gross. In den letzten Spielen fehlte oft nur wenig für Punkte – gegen Winterthur sollte es klappen.

Der Start ins Spiel hätte den Malansern denn auch nicht besser gelingen können – bereits nach 26 Sekunden schoss Michi Egli aus der Distanz das Führungstor. Das gab Hoffnung und ein gutes Gefühl für das weitere Spiel, auch wenn anderthalb Minuten später bereits der Ausgleich der Zürcher folgte. Kurz später mussten die Bündner mit Remo Eberhart einen weiteren Ausfall hinnehmen und gar auf zwei Linien umstellen. Die neuen Linien fanden sich aber schnell und Giamo Aebli sorgte mit einem Doppelpack in der 13. und 15. Minuten für eine 3:1-Führung für die Gäste. Beide Tore bereitete Wolfgang Elias vor. Winterthur gelang in einem intensiven Startdrittel dann noch der Anschlusstreffer, bevor es in die erste Pause ging.

Das zweite Drittel war geprägt von vielen Spielunterbrüchen, hoher Intensität der beiden Teams und wenig Toren. Zweimal konnte jedoch das Heimteam jubeln und ging somit mit einer 4:3-Führung in den Schlussabschnitt. Oder anders gesagt: Das Spiel blieb auf Messers Schneide und beide Teams spielten sehr aktives und offensives Unihockey.

Sinnbildlich dafür dann auch der Verlauf des dritten Drittels. Zweimal glichen die Alligatoren das Spiel aus, Möhr zum 4:4 (44.) und Wolfgang zum 5:5 (48.) – eine sowieso schon packende Partie ging in eine dramatische Schlussphase. Beide Teams suchten weiterhin die Offensive, zum Torerfolg kam dann Winterthur in der 55. Minute. Als der Gastgeber zwei Minuten später zum 7:5 traf, lag Winterthur erstmals mit zwei Toren in Front, ein idealer Zeitpunkt für die Zürcher. Alligator musste nun alle Kraft in ein offensives Schlussfeuerwerk legen. Dank schöner Vorarbeit von Christian Joss gelang anderthalb Minuten vor Spielende Daniel Tarnutzer das 7:6. Die Bündner erhöhten in der Folge den Druck auf das gegnerische Tor nochmals. Der Ausgleichstreffer hätte mehrmals fallen können – jedoch lief den Malansern die Zeit davon. Vieles hatten die Bündner richtig gemacht, grosses Kämpferherz gezeigt, nur die Punkte blieben in Winterthur. Das Resultat war erneut knapp, die Enttäuschung entsprechend gross.

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Appenzell zeigt Malansern Zweitligisten die Grenzen auf

Malans verliert zuhause gegen den UH Appenzell mit 3:6. Die Malanser kassieren damit die dritte Niederlage in Folge und rutschen in der Tabelle auf den siebten Platz.

Es war eine ernüchternde Niederlage. Ernüchternd, nicht alleine aufgrund des Resultats, sondern viel eher, weil die Malanser während des ganzen Spiels kein Rezept fanden. Appenzell war taktisch, physisch und technisch stärker und überzeugte mit einer über drei Linien geschlossenen Mannschaftsleistung.

Mit drei Toren innerhalb der ersten 15 Minuten lenkten die Appenzeller das Spiel schon früh in ihre Bahnen. Die Appenzeller liessen den Malansern zwar Platz und Zeit beim Aufbau, schlugen dann in der Mittelzone aber sofort zu, sobald sich eine Chance bot. Geschickt wussten sie die Räume eng zu machen. Die Appenzeller waren den Malansern immer einen Schritt voraus, schienen wacher zu sein und agierten entschlossener. Mit einer Drei-Tore-Packung ging es in die erste Drittelspause.

Das schnelle Tor nach 20 Sekunden im Mitteldrittel durch Gianmarco Aebli war dann genau das, was die Malanser Hoffnungen zurückbrachte. Doch die Appenzeller trübten die Stimmung nur 50 Sekunden später mit ihrem vierten Treffer. Die Malanser bekundeten weiterhin Mühe, den Ball in die gegnerische Hälfte zu bringen, insbesondere die erste Malanser Sturmlinie kam aber dennoch immer wieder zu guten Abschlüssen. Die wenigen Topchancen konnten aber nicht verwertet werden, einmal rettete der Pfosten für die Appenzeller. Im Nachhinein hätte man mit etwas Glück in dieser Phase das Spiel drehen können. Doch es kam bekanntlich anders. Zur Spielmitte waren es wieder die Appenzeller, die mit ihrem fünften Treffer eine komfortable Führung erarbeiteten. Trotz der relativ klaren Führung liessen die Appenzeller nicht nach und erstickten die Malanser Hoffnungen zunehmend.

Erst recht, als in der dritten Minute des Schlussabschnitts ein platzierter Weitschuss der Appenzeller, den Weg ins Malanser Tor fand. Kurz darauf bot sich den Malansern in einem Überzahlspiel die Gelegenheit doch noch ins Spiel zurückzufinden. Ein gut funktionierendes Powerplay stand einer massierten Abwehr gegenüber, das die Malanser zwang ausserhalb der Appenzeller Box herumzuspielen. Dies funktionierte zwar gut, Topchancen konnte man aber nicht kreieren. Die Malanser Bemühungen, die nun aggressiver agierten im Forechecking, wurden erst in der 53. Minute belohnt. Jonas Schick konnte reüssieren. Eine weitere Strafe der Appenzeller in der 57. Minute brachte eine leise Hoffnung auf die Wende dann ein letztes Mal zurück, im Unihockey sind solche Wendungen schliesslich keine Seltenheit. Wieder liess man den Ball zirkulieren und kam auch zu Abschlüssen, im Slot räumten die Appenzeller aber auf und eroberten die Abpraller jeweils schnell nach Abschlüssen von Schick und Eberhart, die im Powerplay als Verteidiger agierten. Der Treffer durch Christian Joss in der letzten Minute war dann nicht mehr als eine Resultatkosmetik.

Die Malanser stehen nach nur einem Sieg aus vier Spielen auf dem enttäuschenden siebten Platz, das hat man sich definitiv anders vorgestellt. Und mit Winterthur United, dem Drittplatzierten der Tabelle, wartet am Samstag, 10. Oktober, ein weiterer Brocken auf die Malanser. Mit einem Sieg in diesem Auswärtspiel könnten sich die Malanser rehabilitieren. Mittlerweile ist aber klar, dass man als Aussenseiter antritt.

UHC Alligator Malans II mit knapper Niederlage gegen Bazenheid

Gross war die Enttäuschung nach dem Spiel in der Maienfelder Lust. Da wäre definitiv mehr drin gelegen! Eine 3:2 Führung nach zwei Drittel vermochten die Malanser nicht mehr über die Ziellinie zu retten. Ganz im Gegenteil, die Malanser hatten dem erhöhten Druck der Toggenburger im letzten Drittel kaum etwas entgegenzusetzen.

Die Malanser gingen mit einer gewissen Ungewissheit in das Spiel gegen den letztjährigen Zweitplatzierten der Meisterschaft. Zweimal hat man letzte Saison verloren, man wusste von der Stärke der Bazenheider. Dazu kamen Absenzen, weshalb man wieder nur mit zwei Linien antreten konnte. Kam dazu dass die Sturmlinien nicht in gewohnter Zusammensetzung agierten. Umso erfreulicher entwickelte sich die Partie dann, verstecken mussten sich die Malanser keineswegs, man spielte auf Augenhöhe. Mit einem unglücklichen Fehlpass durch die Mittelzone bei der Auslösung der Malanser, lud man den Gegner in der 6. Minute zur Führung regelrecht ein. Unnötig geriet man in Rückstand. Die Malanser liessen sich wegen dieses Fauxpass aber nicht aus dem Konzept bringen. Nur zwei Minuten später war es Gian Marco Aebli (Assist J. Schick) der den Ausgleich wieder herstellte. Das Spiel gestaltete sich im ersten Drittel ausgeglichen. In der 18. Minute war es dann aber zum zweiten Mal Marcel Pargätzi, der für die Bazenheider zur Führung traf.

Trotz einem 1:2 Rückstand war allen klar, dass die Chance auf einen erstmaligen Sieg gegen Bazenheid greifbar ist. Mit diesem Bewusstsein traten die Malanser im zweiten Drittel auf dem Platz auf. Bereits in der dritten Minute sorgte Jonas Schick (Assist P. Hartmann) für den Ausgleich. In der 36. Minute doppelte Schick gar nach (Assist GM. Aebli). Die Sturmlinie rund um Schick, Aebli und Hartmann konnten sich immer wieder gefährlich in Szene setzen. Alleine dem Toggenburger Torhüter ist es zu verdanken, dass die Malanser nur mit einer 3:2 Führung ins letzte Drittel starteten.

Im letzten Drittel wurde das Spiel dann zunehmend einseitig. Die Malanser, die sich ansonsten auf taktische Veränderungen der Gegner einzustellen wissen, waren mit dem Forechecking der Bazenheider ziemlich überfordert. Plötzlich brachten die Malanser nach vorne wenig bis gar nichts mehr zustande. Mit zwei Treffern, einmal in der 46. und einmal in der 52. Minute drehte die Partie zum wiederholten Male. Dieses mal hatten die Malanser aber nichts mehr entgegenzusetzen. Das Pressing der Malanser konnte die Bazenheider nicht aus der Ruhe bringen. Sie spielten die Partie routiniert runter, ohne wirklich je in Gefahr zu geraten. Die Malanser machten es den Bazenheidern zu einfach. Eine grosse Chance wurde vertan.

UHC Alligator Malans II mit Startsieg gegen Obersiggenthal (AG)

Die Malanser Zweitligisten gewinnen auswärts beim Aufsteiger UHC Obersiggenthal ihr erstes Saisonspiel mit 4:1. Die Malanser überzeugen gegen die athletischen Aargauer mit einer guten Defensive und einem entfesseltem Jonas Schick, dem ein Hattrick gelingt.

 

Beflügelter Schick und bärenstarker Geiser
Es war ein hartes Stück Arbeit. Der Aufsteiger aus dem Kanton Aargau überzeugte mit intensiver Laufarbeit und aggressivem Forechecking über 60 Minuten. Die Malanser bekundeten immer wieder Mühe damit. Die erarbeiteten Chancen konnten die Obersiggenthaler aber nicht in Tore ummünzen. Zu ungenau und überhastet wirkten ihre Abschlüsse zumeist. Dennoch musste Patrick Geiser, der Neuzugang im Malanser Tor immer wieder eingreifen. Der Ex-Emser zeigte über 60 Minuten eine fehlerlose Partie. Immer wieder prallten die Bälle an den blitzschnellen Händen des 37-Jährigen ab.

Das aggressive Forechecking der Aargauer war gleichzeitig deren Schwäche. Den Malansern gelangen gefährliche Konter. Insbesondere die erste Linie konnte in der gegnerischen Hälfte mit viel Tempo immer wieder Überzahlsituationen kreieren. Und was den Obersiggenthalern an diesem Abend fehlte, damit ist Jonas Schick gesegnet. Der Captain liess seine Kaltschnäuzigkeit immer wieder aufblitzen und verwandelte zwei Chancen souverän. Mit einer beruhigenden Zweitore-Führung und einem rasenden Puls ging es in die erste Drittelspause.

 

Obersiggenthal drückt
Im ähnlichen Stil wie das erste verlief auch das zweite Drittel. Mit drei Linien (die Malanser traten mit zwei Linien an) vermochte Obersiggenthal ein sehr hohes Tempo aufrechtzuerhalten. Die Malanser konnten aber nicht nur das Tempo mitgehen, sie wussten auch die Schwächen des Gegners auszunutzen. Zwar wurde die Malanser Defensive weiter unter Druck gesetzt, die Malanser  gerieten aber nie aus dem Konzept und konnten sich immer wieder lösen und zum Gegenangriff ansetzen. Zwar kamen die Aargauer auch im zweiten Drittel zu ihren Abschlussmöglichkeiten, zumeist konnten die Schüsse aber geblockt werden, oder sie verfehlten das Ziel. Die wenigen Topchancen, machte Geiser im Tor der Malanser zunichte. Ein Gegentreffer hätte das Spiel schnell in eine andere Richtung drehen können. Denn mit abnehmenden Kräften auf Malanser Seite wäre das physische Spiel der Aargauer wohl immer gefährlicher geworden. Wieder war es dann Schick, welchem mit einem weiteren Treffer im ersten Saisonspiel der erste Hattrick gelang. Zusammen mit Gian-Marco Aebli und Christian Joss, bildete er eine gefährliche Sturmlinie. Der vierten Treffer gelang Neuzugang (Ex-Domat/Ems) Michael Zumsteg. Alle vier Malanser Treffer gelangen in den ersten 26 Minuten. Fortan kam die konditionelle Überlegenheit immer mehr zum Zug. Ein Tor schien eine Frage der Zeit zu sein.

 

Obersiggenthal physisch überlegen
Im letzten Drittel zeigte sich nun deutlich, wer im Sommertraining war. Zweimal wöchentlich sollen sich die Obersiggenthaler zum Lauftraining getroffen haben, wie auf ihrer Homepage zu lesen ist. Die Malanser konzentrierten sich fortan vor allem auf die Defensivarbeit. Die Kraft für Konter schwand von Minute zu Minute. Bis zur 58. Minute konnten die Alligatoren dagegenhalten, ehe Obersiggenthal endlich zum ersten Treffer in der zweiten Liga kam. Die rund 50 Zuschauer feierten ihr Heimteam frenetisch, aber auch das änderte nichts mehr an der Niederlage.

Obwohl Aufsteiger Obersiggenthal als Aussenseiter antrat, waren sie für die Malanser ein schwieriger Gradmesser. Dabei vermochte insbesondere die defensive Stabilität zu überzeugen. Taktisch konnte man sich an das intensive Spiel Laufspiel anpassen und fand Lösungen, die zum Sieg führten. Erfreulich ist auch der Einstand der Emser-Truppe. Patrick Geiser im Tor überzeugte ebenso wie der schnelle und ausdauerstarke Michael Zumsteg. In der Verteidigung überzeugte zudem Giulio Locher mit seiner Zweikampfstärke.

Am kommenden Sonntag, 20. September trifft Alligator Malans in der Turnhalle Lust in Maienfeld auf den UHC Bazenheid, den letztjährigen Gruppensieger. Anpfiff ist um 11:00 Uhr.

Deutlicher Heimsieg und geglückte Revanche für Alligator Malans II

Im letzten Saisonspiel vor eigenem Anhang hat die 2. Liga-Mannschaft von Alligator Malans gegen die Nesslau Sharks einen diskussionslosen 11:6-Sieg eingefahren. Damit gelingt die Revanche nach der Penalty-Niederlage im Hinspiel.
So viel vorweg: Die drei Punkte für Alligator Malans schienen während des ganzen Spiels nie in ernsthaft Gefahr zu sein. Den Grundstein legten die Bündner in der Maienfelder Turnhalle Lust mit drei Toren in den ersten 10 Minuten und begannen entsprechend druckvoll und stark. Allerdings bauten die Malanser in der Folge spielerisch ebenso stark ab – die Toggenburger konnte dies aber nicht ausnutzen.
Im Gegenteil: Bis zur Spielmitte erhöhte Alligator auf 7:2, wobei Nesslau weiterhin mehrmals Möglichkeiten gehabt hätte, um mehr Tore zu schiessen. Der Malanser Torhüter Carlo Berchtold parierte aber sehr gut und sorgte damit für einen weiterhin komfortablen Vorsprung.
Gegen Ende des Spiels versuchte Nesslau mit Pressing-Spiel irgendwie noch die Wende einzuleiten. Die Malanser reagierten ruhig und liessen den Ball trotz Druck gut in den eigenen Reihen laufen. Den Toggenburgern lief die Zeit nach und nach davon.
Besonders gut harmonierten in diesem Spiel Silvan Tanner und Remo Eberhard, welche im direkten Zusammenspiel vier Tore erzielen konnten. Die Überlegenheit der Bündner verdeutlicht auch die Tatsache, dass die Tore in Überzahl, in Unterzahl, bei Gleichstand und durch Freistösse erzielt wurden. Nicht zuletzt deshalb ist Alligator hinter Frauenfeld das zweitbeste Offensivteam der Liga.
Mit dem zweiten Sieg in Folge bleiben die Bündner in ihrer ersten Saison in der 2. Liga weiterhin auf dem 6. Tabellenrang. Mit Winterthur wartet zum Abschluss der Saison nochmals ein Team aus den Top 3.

Alligator Malans II sichert sich den Liga-Erhalt

Im Bündner Derby sichert sich das 2. Liga-Team von Alligator dank eines 9:4-Sieges gegen den UHC Domat/Ems den Verbleib in der Liga.
Rein rechnerisch war das Abrutschen auf einen Abstiegsplatz vor dem Spiel noch möglich gewesen. Fünf Teams waren noch in diesen „Abstiegskampf“ involviert. Die beste Ausgangslage hatte dabei Alligator mit Platz 6, die schlechteste Domat/Ems mit Platz 10. Und damit ist die Ausgangslage und Wichtigkeit für dieses Spiel auch klar.
Alligator musste sich auf alles gefasst machen. Je nach Besetzung gehört Ems ins vordere Mittelfeld oder dann eben in den hinteren Bereich der Rangliste. Schell zeigte sich jedoch, dass Domat/Ems sich ganz auf das Konterspiel fokussiert. Spielerisch überlegen drückten die Malanser Ems in die Defensive und konnten den Ball mehrheitlich in den eigenen Reihen behalten. Ems hingegen konterte effizient und erwischte gleich alle drei Malanser Linien mit schnellen Kontern. So ging Malans zwar dreimal in Führung, stets konnte Ems aber reagieren und so stand es in einem sehr langsamen Spiel nach 20 Minuten 3:3.
In der Folge setzten die Alligatoren noch mehr auf Ballbesitz und liessen den Ball teilweise minutenlang in der gegnerischen Hälfte kursieren. Ems kam seltener zu den gefährlichen Kontermöglichkeiten und so zog Alligator kontinuierlich auf 9:3 davon. In die Torschützenliste (5:3) reihte sich auch Gian-Marco Aebli ein, der nach überstandenem Kreuzbandriss sein Comeback gab. Das 4:9 aus Sicht von Ems kurz vor Spielende änderte am Spielausgang nichts mehr und so feierten die Malanser ihren ersten Sieg im neuen Jahr. Weil Nesslau erneut verloren hat, kann Alligator nicht mehr auf einen Playout-Platz zurückfallen und bleibt auf Platz 6, zwei Punkte hinter Appenzell.
Es folgt das letzte Heimspiel der Saison 2019/20. Am Sonntag, 16. Februar um 10:30 Uhr empfangen die Alligatoren in Maienfeld die Nesslau Sharks, welche seit dem Penaltysieg Anfang November gegen Malans ohne Sieg sind.

Schwacher Trost für Alligator Malans II im Duell gegen Appenzell

In der 2. Liga verpasst es Alligator Malans erneut, sich drei Punkte zu sichern. So gut, wie gegen den UH Appenzell standen die Chancen aber schon länger nicht mehr. Am Schluss mussten sich die Bündner in der Verlängerung mit 6:7 geschlagen geben.
Nach dem Abtasten im ersten Drittel und dem 1:1 legte das Spiel erst zu Beginn des zweiten Drittels an Dynamik zu. Die Appenzeller kamen stärker auf und konnten sich mehr Chancen erspielen, scheiterten aber vorerst alle. Alligator brauchte nach der Pause einige Minuten, um wieder besser ins Spiel zu kommen. Doch zu Spielmitte gelang mit dem 2:1 durch Jonas Schick die vielumjubelte Führung. Bereits eine Minute später erhöhte Fabian Hohl auf 3:1 und vier Minuten später gelang Peter Hartmann sogar das 4:1. Die Führung fiel angesichts der Chancen beider Mannschaften etwas hoch aus. Aber vor allem defensiv arbeitete Malans sehr konsequent. Kurz vor der zweiten Pause brachten sich die Appenzeller durch eine streng gepfiffene Strafe weiter in Rücklage. André Läser nutzte diese Chance und erhöhte in Überzahl auf 5:1.
Die Ausgangslage für Alligator war mit vier Toren Vorsprung für die letzten 20 Minuten sicherlich gut. Und zu Beginn des dritten Drittels änderte sich das Bild auf dem Platz kaum. Appenzell suchte den Abschluss aus allen Winkeln, Malans versuchte mit konsequenter Defensivarbeit und Konterchancen die drei Punkte zu sichern. In der 58. Minute führte Malans mit 6:3 und erhielt von den Schiedsrichtern einen Penalty zugesprochen. Es sollte eine entscheidende Wende in diesem Spiel einläuten. Fabian Hohl scheiterte mit seinem Versuch und Appenzell konnte keine halbe Minute später auf 6:4 verkürzen. Appenzell war wieder dran und suchte noch konsequenter jede Abschlussmöglichkeit und erzielte nach 58:44 einen umstrittenen Anschlusstreffer. Ursin Arpagaus versuchte den Ball von der Linie wegzuschlagen, die Schiedsrichter sahen den Ball aber in vollem Umfang über der Linie, weshalb der Treffer zählte. Ein Time-Out seitens Alligator sollte dann die nötige Ruhe ins Spiel bringen, schliesslich lag man noch immer in Führung. Doch Appenzell war in dieser Schlussphase plötzlich effizient und so gelang 50 Sekunden vor dem vermeintlichen Spielende der Ausgleich. Verlängerung war angesagt.
In dieser vergingen nur anderthalb Minuten bis Michael Sutter mit einem Schuss von der Mittellinie den Zusatzpunkt für die Gäste sicherte. Und bei Alligator Malans II blieb am Schluss erneut die Enttäuschung über verpasste Punkte. Ein schwacher Trost: dank dem Unentschieden nach 60 Minuten gab es den ersten Punkt im Jahr 2020. Dass in diesem Spiel durchaus drei Punkte möglich gewesen wären, das war am Schluss allen mehr als bewusst.

Alligator II bleibt im neuen Jahr ohne Punkte

Der Start ins neue Jahr ist der 2. Liga-Mannschaft von Alligator missglückt. Zuerst folgte mit 7:8 die Derby-Niederlage gegen Sargans. Am vergangenen Wochenende setzte es dann auch gegen Grabs eine Niederlage (6:8) ab.
Das Derby vor Wochenfrist zeigte einmal mehr: Alligator Malans kann auch gegen die Teams aus der vorderen Tabellenhälfte mehr als nur mithalten. Am Ende fehlte damals nur ganz wenig und es wären einige Punkte auf das Malanser Konto gewandert.
Die Liga präsentiert sich spielerisch sehr ausgeglichen und das zeigte sich am vergangenen Wochenende einmal mehr. Zwar liegt der UHC R. Grabs-Werdenberg zwar nur auf Position 9, dennoch entwickelte sich ein äusserst ausgeglichenes Spiel mit nur zwei Toren im Startdrittel. Manuel Berchtold brachte die Malanser in der 11. Minute in Führung, Grabs konnte dann aber 7 Sekunden vor der ersten Pause noch ausgleichen.
Das zweite Drittel gehörte mehrheitlich den Malansern, welche dank Toren von Fabian Hohl (28.), Silvan Tanner (32.) und Remo Eberhard (33.) auf 4:1 davonziehen konnten. Der Vorsprung verlieh offensichtlich aber eine zu grosse Sicherheit und das rächte sich prompt. Grabs wendete mit einem Viererpack innert 3 Minuten und 11 Sekunden das Spiel auf spektakuläre Art und Weise. Plötzlich führten die Gastgeber mit 5:4 und konnten zusätzlich mit einem Powerplay in das dritte Drittel starten.
45 Sekunden nach Wiederbeginn nutzten die Rheintaler die Überzahl dann auch aus und führten erstmals mit zwei Toren Vorsprung. Erinnerungen an das Spiel gegen Sargans wurden wach. Auch damals lagen die Alligatoren im Schlussdrittel zurück und konnten ausgleichen. Gleiches wiederholte sich in Grabs, als in der 50. Minute Fabian Hohl in Überzahl zum 6:6 traf. Das Unentschieden nach der regulären Spielzeit war schon praktisch besiegelt, als plötzlich der Ball doch noch im Malanser Tor lag – 18 Sekunden waren noch zu spielen. Mit dem 8:6 ins leere Tor besiegelten die Grabser den aus Bündner Sicht sehr ärgerlichen Nuller. Was für ein bitteres Ende in einem Spiel, in dem Punkte nicht nur möglich, sondern vor allem auch nötig gewesen wären.
Dank des überraschenden Erfolgs von Appenzell (10:2) gegen Leader Bazenheid rutschen die Alligatoren auf Platz 6 zurück. Gegen genau diese Appenzeller kommt es am kommenden Sonntag in Maienfeld zum Duell der Tabellennachbarn.

Ärgerliche Penalty-Niederlage für Alligator Malans II

Wie schnell es im Unihockey gehen kann, das mussten die Alligatoren in der 2. Liga vergangenes Wochenende gegen die Nesslau Sharks erfahren. Trotz eines 5:1 Vorsprungs verloren die Malanser mit 7:6 nach Penaltyschiessen.
Im Wissen um die Stärken der Nesslauer gingen die Alligatoren konzentriert in das Spiel, die Auslösungen funktionierten gut und die Abschlüsse ebenfalls. So war das 4:0 nach rund 11 Minuten durchaus dem Spiel entsprechend, wenn auch nicht den Erwartungen. Das Heimteam gewährte den Bündnern viel Platz und diese wussten ihn auszunutzen. Die spärlich anwesenden Zuschauer wünschten sich wohl bis zu ersten Pause besser daheim geblieben zu sein.
Dann folgten jedoch 15 schwache Minuten der Malanser, dass Nesslau in souveräner Art und Weise aufholen und ausgleichen konnte. Malans liess den Gegner gewähren und war offensiv praktisch inexistent. Immerhin: Die Ausgangslage präsentierte sich für die Alligatoren wieder wie zu Spielbeginn – verloren war noch nichts.
Die getrübte Stimmung in der Garderobe verflog 38 Sekunden nach Wiederaufnahme des Spiels, als Silvan Tanner mit seinem dritten Treffer Malans wieder in Führung schoss. Diese Führung konnte Malans bis drei Minuten vor der Sirene behalten, dann jedoch erzielte Nesslau den Ausgleichstreffer – nicht unverdient. Beide Seiten hatten in der Folge noch hochkarätige Chancen das Spiel zu entscheiden, es bleib aber beim Unentschieden nach 60 Minuten.
Während der 10-minütigen Verlängerung hatten wiederum beide Teams mehrfach die Möglichkeit das Spiel zu entscheiden – ein Tor wollte aber niemandem mehr gelingen. Das Penaltyschiessen musste entscheiden und es entschied zugunsten der Toggenburger. Trotz des Punktgewinns war der Frust über die vergebene Führung bei Malans gross. Es kann eben schnell gehen im Unihockey.
In der Tabelle behält Alligator Malans II den vierten Rang. Zum Abschluss der Hinrunde empfangen die Malanser am 16. November um 14:30 Uhr Winterthur United.

Dritter Sieg in Serie für Alligator Malans II

In einem umkämpften und teils harzigen Spiel konnte sich Alligator Malans II gegen den UHC Domat/Ems mit 8:6 durchsetzen. Dabei drehten die Alligatoren die Partie erst im letzten Drittel.
An diesem Samstagabend gingen die Malanser nach der Schlusssirene ohne grossen Jubel in die Garderobe. Vor allem war es die Erleichterung, dass die vollen drei Punkte auf dem eigenen Konto landeten. Egal wie. Und so waren die ersten 20 Minuten auch kein Augenschmaus. Die personell stark dezimierten Emser hatten zwar einige gute Chancen, vermochten diese jedoch nicht zu verwerten. Malans auf der anderen Seite hatte Mühe, das Spiel zu gestalten und im gegnerischen Drittel Akzente zu setzen, trotz deutlich mehr Ballbesitz. Entsprechend gross war dann das Aufatmen, als Silvan Tanner in der 24. und Jonas Schick knapp zwei Minuten später die Alligatoren mit 2:0 in Führung brachten.
Doch dieses Aufatmen war offensichtlich zu gross und Ems kehrte postwendend ins Spiel zurück. Alligator war verunsichert und nahm Strafen, die Konsequenzen hatten. Die Folge: nach 40 Minuten führte Ems mit 3:2, zwei Treffer schoss Domat/Ems in Überzahl.
Mehr Tempo, mehr offensiver Druck und vor allem Tore mussten her. Deshalb stellte Malans für das dritte Drittel auf zwei Linien um und dies zeigte Wirkung. Die Bündner agierten nun ideenreicher und gefährlicher, während Ems auf Konterchancen lauerte. Die Leistungs- und Temposteigerung wurde belohnt: In der 54. Minute gingen die Malanser durch Sandro Möhr erstmals in Front und gaben diese Führung anschliessend nicht mehr her. Zum Mann des Spiels avancierte Silvan Tanner mit drei Toren und einem Assist. Insgesamt war es kein überzeugender, aber wichtiger Sieg der Malanser, der ihnen Tabellenrang 4 sichert.
Am kommenden Sonntag kommt es zum Duell gegen den Tabellennachbar Nesslau-Sharks.

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