UHC Alligator Malans

Niederlage gegen den Meister

Alligator Malans verliert das Heimspiel gegen GC mit 3:8. Das deutliche Resultat kam erst in der Schlussminute zu Stande. Zuvor zeigten die Alligatoren ein phasenweise ansehnliches Spiel, in welchem Punkte durchaus in Reichweite schienen.

von Thomas Rentsch / UHC Alligator Malans

Die ersten acht und die letzten zehn Spielminuten weggedacht, waren die Alligatoren zumindest auf Augenhöhe mit dem Meister. Deutlich besser als in den letzten Spielen funktionierte die defensive Aufteilung, offensiv lief der Ball geschmeidig. Entscheidende Szene des Spiels war Tobias Hellers Treffer zum 3:5 in der 47. Minute, der den Schwung aus den Bündner Offensivbemühungen nahm. Zunehmend gelang es Malans nicht mehr, Ball und Gegner laufen zu lassen, während GC seinerseits das Spiel souverän nach Hause brachte. Drei Treffer in den Schlussminuten, zwei davon ins leere Tor, besiegelten das Verdikt der Niederlage.

Dass die Alligatoren derart lange kompetitiv im Match blieben, hätten nach einem verschlafenen Start wohl nur die zuversichtlichsten Fans vorausgesagt. Nach sieben chancenlosen und unter zürcherischem Dauerbeschuss stehenden Minuten, lagen die Herrschäftler mit 0:2 zurück, Erinnerungen an die Vorwoche und die herbe Klatsche gegen Wiler wurden wach. Dann fand zuerst die dritte Formation in Spiel und Härte zurück: Damian Rohner staubte zum 1:2 ab, Mike Jäger traf kurz darauf nur die Latte. In der 15. Minute erzielte Kevin Berry in Überzahl den Ausgleich, was der Spielfreude und zielstrebigen Offensivaktionen der Alligatoren weiter zuträglich war. Mario Bardill, der zum ersten Mal im Tor starten durfte, zeigte sichere Paraden und ein gutes Stellungsspiel. Im 2. Abschnitt gefiel ein sehr stabiles Boxplay und die defensive Stabilität: GC tauchte nur noch punktuell gefährlich vor Bardill auf, sah sich früh gezwungen, auf zwei Linien umzustellen. Mit Lukas Veltsmid war es in der 29. Minute wiederum ein Spieler des dritten Blocks, der seine Farben in Führung bringen konnte. Unter der Regie des agilen Centers Harry Braillard zeigte sich diese Formation auch gegen die Zürcher Nationalspieler stabil, eine erfreuliche Erkenntnis des Abends. Weniger schön die Entwicklung in der 38. Minute, als GC innert Sekunden zu zwei Toren kam: Meier, Riedi und Rüegger kehrten mit ihrer Klasse das Spiel. Darauf reagierten die Malanser unbeeindruckt, kreierten auch im Schlussabschnitt gute Chancen, Dan Hartmann traf nur den Pfosten. Bis zu Hellers Tor also alles in Reichweite, danach schwanden Zuversicht und wohl auch die Kräfte der Alligatoren.

Resultat- und punktemässig kann von einem Fehlstart gesprochen werden. Arrivierte Spieler begehen ungewohnte Fehler, die rechte Mischung in der Aufstellung muss der Staff erst noch finden. Eine positive Entwicklung war am Sonntagabend ersichtlich, gegen den nicht unwiderstehlichen Meister funktionierte in den guten Phasen einiges. Mit Bardill, Obrecht, Holenstein, Jäger und Harry Braillard gingen Spieler aus der nominell zweiten Reihe mit gutem Beispiel voran.

Nach einer Nationalmannschaftspause am kommenden Wochenende steht am 7./8. Oktober die Doppelrunde gegen Zug (Heimspiel am Samstag) und den HC Rychenberg auswärts an. Delikate Aufgaben also auch als Nächstes.

 

UHC Alligator Malans – Grasshopper Club Zürich 3:8 (2:2, 1:2, 0:4)
Sporthalle Lust, Maienfeld. 451 Zuschauer. SR Crivelli/Rampoldi.
Tore: 5. C. Meier (N. Seiler) 0:1. 7. P. Riedi (T. Heller) 0:2. 9. D. Rohner (R. Schubiger) 1:2. 15. K. Berry (C. Camenisch) 2:2. 29. L. Veltsmid (R. Schubiger) 3:2. 38. P. Riedi (C. Meier) 3:3. 38. J. Rüegger (D. Hasenböhler) 3:4. 47. T. Heller (P. Riedi) 3:5. 59. C. Laely (D. Hasenböhler) 3:6. 60. C. Laely (F. Wenk) 3:7. 60. N. Seiler (P. Riedi) 3:8.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen UHC Alligator Malans. 2mal 2 Minuten gegen Grasshopper Club Zürich.

Alligator Malans: Bardill; Camenisch, D. Hartmann; Berry, Obrecht; R. Schubiger, Veltsmid; T. Braillard, Ujehlyi, V. Schubiger; Buchli, Holenstein, Friolet; H. Braillard, Rohner, Jäger.
Ersatz: Breu; Flütsch, M. Hartmann.
Verletzt/Abwesend: Tromm, Capatt, Schmid, Rönnmark, Schnell.

GC: M. Haenle; Heller, Mock; Hasenböhler, Bier; Alliata, Volkart; Meier, Seiler, Riedi; Wenk, Laely, Rüegger; Laubscher, Strässle, Steiger.
Ersatz: Haldemann; Spinas, Dürler, F. Haenle, Reidy, Stäuble.

Bestplayer: Paolo Riedi für GC, Mario Bardill für Alligator Malans.

 

Alligator Malans besteht die wichtige Bewährungs-Aufgabe!

Die Alligatoren siegen auswärts gegen den UHC Uster verdient mit 8:6 und holen damit die volle Punktezahl aus dem Zürcher Oberland nach Hause.

von Heinz Grass, UHC Alligator Malans.

Gleich zwei Fliegen beabsichtigten die Alligatoren im Spiel gegen Uster zu erschlagen. Die Eine ist die gegen Wiler erhaltene Klatsche vom vergangenen Wochenende vergessen zu machen und die Zweite, sich für die schmerzliche 11:9 Niederlage der letzten Direktbegegnung vom Februar dieses Jahres zu revanchieren.

Dem Vorhaben hatten die Ustermer natürlich vorerst etwas entgegenzusetzen, denn nach 80 gespielten Sekunden wurden die Bündner mit dem ersten Gegentor durch Martin Prazan gleich schon mal kalt geduscht. Dem Heimteam gehörten in der Folge auch die weiteren Minuten in diesem Startdrittel und es war in erster Linie Torhüter Sandro Breu zu verdanken, dass es nach 15 Spielminuten «erst» 3:1 für die Ustermer hiess. Claudio Schmid durfte sich schon zweiten Mal als Torschütze feiern lassen. Seitens der Malanser wurde mit zu wenig Biss und noch fehlender Aggressivität dem Geschehenen entgegengesetzt. Zu ungenau die Malanser-Passqualität und auch das sonst so berüchtigte Tempo- Pressingspiel wurde auf Bündnerseite arg vermisst. Vorab bei schnellen Auslösungen über den rechten Flügel via der Schlüsselposition Patrik Doza bekundeten die Alligatoren ihre liebe Mühe. So erstaunte es nicht, dass es zur ersten Pause bereits zu diesem Zeitpunkt verdient, 4:2 für Uster stand und Doza bereits drei Skorerpunkte auf sein persönliches Konto schreiben durfte.

Offenbar traf Headcoach Pius Caluori in der Pause die richtigen Worte. Die Alligatoren wirkten nun wesentlich frischer und konzentrierter in ihren Aktionen. So wurden denn auch vermehrt gefährliche Torchancen herausgespielt. Zudem wurde Breu erneut äusserst früh gegen Mario Bardill im Malanser-Tor ausgetauscht, obschon es nicht sein Verschulden der Baisse im ersten Drittel war. Die Malanser nun doch stets besser ins Spiel zurückfindend, kamen in der 26. Minute infolge einer Strafe gegen Markus Kulmala zum ihrem ersten Überzahlspiel. Faktisch mit der allerletzten Sekunde dieser Strafzeit verkürzte Kevin Berry das Skore und bei Spielhälfte wurde durch Tim Braillard sogar der Ausgleichstreffer zum 4:4 Tatsache. Eine Ustermer Strafenflut – meist wegen Disziplinlosigkeiten – in den nachfolgenden Spielminuten erlaubte den Alligatoren doch während mehreren Minuten mit numerischer Überzahl agieren zu können. Diese Gelegenheit liessen sich die Gäste nicht entgehen und konnten dank dem zweiten Powerplaytreffer von Berry das Skore erstmals auf ihre Seite erzwingen und verdient in Führung liegend zur zweiten Pause gehen.

Uster stellte zu Beginn des dritten Drittels auf zwei Linien zurück und machte bereits nach 40 Sekunden die knappe Malanser Führung durch den Treffer von Josia Pfister zu Nichte. Joel Friolet sorgte aber nur zwei Zeigerumdrehungen später nach einem sehenswerten Solo für die nächste Malanser Führung. Das Spiel wirkte in der Folge nun gefällig und mit sehenswerten Aktionen hüben wie drüben. Die Alligatoren blieben aber doch mehrheitlich spielbestimmend und die Früchte ihrer Bemühungen durfte Remo Buchli ernten, indem er sein Team in der 51. Minute mit zwei Längen in Front brachte. Das darauf gesetzte «All-In» auf Ustermer Seite eröffnete den Alligatoren zudem in den Schlussminuten zunehmend gefährliche Kontervorstösse zu spielen. Erst als Mike Jäger in der 57. Spielminute zur ersten Strafe gegen die Alligatoren gebüsst wurde, rochen die Ustermer die Lunte zum Anschlusstreffer. Doch statt dem vermeintlichen Anschluss, traf Friolet mit einem Shorthander auf der Gegenseite zur Vorentscheidung über den Ausgang dieser Partie. Nach Schmids Hattrick-Treffer in Überzahl in der 60. Minute liessen die Alligatoren aber nichts mehr anbrennen und holten so ihren ersten Sieg der noch jungen Meisterschaft nach Hause zurück.

Es war ein Spiel mit Höhen und Tiefen auf beiden Seiten. Während die Ustermer im ersten Drittel klare Überhand hatten, kehrten die Gäste das Spieldiktat in der Folge zu ihren Gunsten. Spielentscheidend kamen den Alligatoren sicher auch die vielen Strafzeiten der Ustermer entgegen. Sie hatten sich mit fehlender Disziplin im Mitteldrittel möglicherweise gleich selbst geschlagen.

Zeit zur Erholung nach diesem Spiel bleibt den Akteuren wahrlich nicht. Denn bereits am Sonntagnachmittag werden die Alligatoren gegen den aktuellen Schweizermeister Grasshopperclub Zürich erneut stark gefordert sein. Das Spiel beginnt 17:00 Uhr in der MZH Lust, Maienfeld.

 

UHC Uster – UHC Alligator Malans 6:8 (4:2, 0:3, 2:3)
L-UPL Qualifikation – Spiel 3, Buchholz Uster, 275 Zuschauer.
SR Sandra Zurbuchen | Corina Wehinger

Tore: 2. Prazan (Kulmala) 1:0. 6. V. Schubiger (Ujhelyi) 1:1. 9. Schmid (Doza) 2:1. 14. Schmid (Doza) 3:1. 17. D. Hartmann (Ujhelyi) 3:2. 20. Doza (Schmuki) 4:2. 28. Berry (Camenisch, Ausschluss Kumala) 4:3. 30. T. Braillard (D. Hartmann) 4:4. 38. Berry (D. Hartmann, Ausschluss Pfister) 4:5. 41. Pfister (Doza) 5:5. 45. Friolet 5:6. 51. Buchli (Friolet) 5:7. 57. Friolet (Shorthander bei Ausschluss Jäger) 5:8. 60. Schmid (Doza) 6:8.

Strafen: 4mal 2 Minuten, 1mal 10 Minuten (Gallati) gegen Uster. 1mal 2 Minuten gegen Malans.

Aufstellung Malans
: Breu (ab 20. Bardill); Camenisch, D. Hartmann; Berry, Obrecht; R. Schubiger, Veltsmid; T. Braillard, Ujhelyi, V. Schubiger; Buchli, Holenstein, Friolet; H. Braillard, Rohner, Jäger; Ersatz: Bardill, Flütsch, M. Hartmann.

Bemerkungen:
Uster ohne Anis, Hurni, Burkhart, Dudler, Klarer; Malans ohne Tromm, Schmid, Capatt (alle verletzt), Rönnmark (abwesend); 38. Lattenschuss D. Hartmann; 57. Timeout Malans;

Beste Spieler: Claudio Schmid für Uster, Joel Friolet für Malans

Übergabe Mobiliar Topscorer Spezialdress

Seit der Saison 2013/14 unterstützt Die Mobiliar die vier Indoor Sportarten Basketball, Handball, Unihockey und Volleyball. Die besten Punktesammler pro NLA-Team (Frauen und Männer) spielen in jedem NLA-Spiel im Spezialdress des Mobiliar Topscorer. So fliessen jährlich über 400 000 Franken an die Nachwuchsabtei-lungen der knapp 80 NLA-Teams.
 
Beim gestrigen Heimspiel überreichte Robin Schiegg, in Stellvertretung von Reto Hemmi, Versicherungs- und Vorsorgeberater der Generalagentur Chur in Landquart, das Mobiliar Topscorer Shirt an Tim Braillard, unseren Topscorer nach der ersten Runde.
 
Wir danken der Mobiliar herzlich für die Unterstützung des Nachwuchses und für ihr Engagement zu Gunsten unserer Sportart.

Alligator Malans erhält Klatsche vom Rekordmeister

Wiler-Ersigen erteilt Alligator Malans eine gehörige Lektion in Spielwitz, Ball-Technik und Effizienz. Der Rekordmeister fegt die Malanser Aktuere gleich mit einem Stängeli aus ihrer Heimstätte und gewinnen den «Klassiker» auch in dieser Höhe verdient mit 10:2.

von Heinz Grass, UHC Alligator Malans

Bereits vier Wiler-Abschlüsse zählten die Statistiker nach 90 Spielsekunden, ehe dem Gast der schnelle Führungstreffer gelang. Die Berner im Anschluss an diesen Treffer weiterhin mehrheitlich am Drücker. Sie bauten nur zwei Zeigerumdrehungen später in Überzahl zur Zweitore-Führung aus. Ujhelyi sass zu diesem Zeitpunkt wegen einer Regelwidrigkeit auf der Strafbank. Torhüter Kramer im Wiler Tor konnte sich erst nach 6 Spielminuten erstmals nach einem Abschluss von Joel Friolet auszeichnen, zuvor wurde er nur zum Zuschauer des Geschehens mutiert. Mit zunehmender Spieldauer konnten nun auch die Alligatoren einige gefährlichere Akzente setzen und fanden nun besser ins Spiel hinein. Es lief bereits die 18. Minute, als die Malanser erneut zum Boxplay gezwungen wurden. Mike Jägers Strafzeit nach einem überharten Körpereinsatz war ohne weiteren Schaden verstrichen, als die Alligatoren erneut eine äusserst unnötige Strafzeit entgegennehmen mussten. Dank der Pausensirene konnte das Geschehene auf dem Feld unterbrochen werden und gab den Akteuren nun etwas Zeit zur Besinnung.

Die Reststrafzeit nach dem Beginn im Mittelabschnitt wurde gerade noch überstanden, doch nur eine Spielminute später ging der Gast innert kurzer Zeit mit zwei weiteren Toren bereits vorentscheidend in Front. Dem vierten Gäste-Treffer ging ein kapitaler Auslösungsfehlpass voraus, welcher Deny Känzig umgehend alleine vor Goalie Sandro Breu bestrafte. Daraufhin hatte Breu im Malanser Tor genug erlebt und liess sich an Mario Bardill austauschen. Die Matchuhr zeigte die 25. Minute, als die Alligatoren sogar in doppelter Überzahl agieren konnten. Damit kam die Hoffnung auf eine Wende in die Maienfelder Halle zurück, doch Fehlanzeige. Lahti und Affolter schauten von der Strafbank dem Spielgeschehen zu, wie die Alligatoren auch diese Zeit zu kompliziert agierend ungenutzt verstreichen liessen. Die Malanser Coaching-Staff wirbelte in der Folge ihre Angriffslinien durcheinander, doch der erhoffte Erfolg blieb weiterhin aus. Die Platzherren sichtlich bemüht, ihren ersten Treffer zu erkämpfen, zeigten sich aber in ihren Aktionen viel zu umständlich. Die Wiler Defensivabteilung stand stets zu gut. Wie es gehen könnte, zeigten die Gäste in der 36. Spielminute nach einem schnell vorgetragenen Konter mit dem 5. Gegentreffer durch Gianluca Persici. Zwei weitere Tore noch vor Drittelsende gegen die Malanser besiegelten den Spielausgang in diesem «Klassiker» vorzeitig.

Die muntere Wiler-Lektion in Ballführung, Technik und Effizienz hielt auch im Schlussabschnitt ihre Fortdauer. Die Malanser waren in allen Belangen zu stark überfordert. Eine weitere Überzahlsituation in der 44. Minute für das Heimteam verstrich erneut ungenutzt und die gleiche Aufgabe für den Gast, nur eine Zeigerumdrehung später, wurde umgehend von Erfolg zum schmerzlichen 0:9 aus Sicht der Alligatoren gekrönt. Die Malanser Bemühungen wurden erst nach 56 Spielminuten belohnt. Innert nur 9 Sekunden erlösten die Spieler ihre Fans aus dem Tiefschlaf, dank Toren von Mauro Hartmann und Damian Rohner. Dennoch liess sich die Wiler-Stängelischmach nicht mehr verhindern. Die Gäste siegten auch in dieser Höhe vollends verdient. Die Alligatoren waren an diesem Abend in allen Belangen nie auf der Höhe und wurden sicherlich auch stark unter ihren eigentlichen Werten geschlagen. Die erteilte Lektion der Berner kommt für die Malanser gerade noch zur rechten Zeit. Wie schnell sie die erhaltenen Hausaufgaben nun lösen können, wird sich in den kommenden Tagen weisen. Zwei Niederlagen nach zwei Spielen ist das reelle Fazit. Die Standortbestimmung über den Fortlauf der Meisterschaft ist damit gegeben.

Die grosse Arbeit für Spieler und Staff steht nun an, denn die nächste Bewährungsprobe findet in einer Woche gegen den UHC Uster statt. (24.09.2022 – 16:00 -Sporthalle Buchholz Uster).

UHC Alligator Malans – SV Wiler-Ersigen 2:10 (0:2, 0 5, 2:3)
L-UPL Qualifikation – Spiel 2, Sporthalle Lust Maienfeld, 445 Zuschauer.
SR Benjamin Schläpfer | Josef Fässler

Tore: 2. Sikora (Mühlemann) 0:1. 5. Dudovic (D. Känzig, Ausschluss Ujhelyi) 0:2. 22. Sikora (Mühlemann) 0:3. 23. D. Känzig 0:4. 36. Persici (Sikora) 0:5. 39. Louis 0:6. 39. D. Känzig (Affolter) 0:7. 42. Sikora (Persici) 0:8. 48. Pylsy (Lahti, Ausschluss Rönnmark) 0:9. 56. Hartmann (Holenstein) 1:9. 56. Rohner (V. Schubiger) 2:9. 58. Persici (Sikora) 2:10.

Strafen: 5mal 2 Minuten gegen UHC Alligator Malans. 3mal 2 Minuten gegen SV Wiler-Ersigen.

Malans: Breu (ab. 24. Bardill); Camenisch, Veltsmid; Berry, H. Braillard; Holenstein, Obrecht; D. Hartmann, Rohner, Friolet; T. Braillard, Ujhelyi, Buchli; V. Schubiger, Jäger, M. Hartmann. Ersatz: Bardill, Flütsch, Rönnmark, Backström, R. Schubiger.
Wiler: Kramer; Wyss, Ziehli; Lahti, Hollenstein; Väänänen, T. Känzig; Pylsy, D. Känzig, Affolter; Siegenthaler, Dudovic, Louis; Mühlemann, Sikora, Persici. Ersatz: Flury, Von Arx, Döbeli, Lämsä, Davet, Vogt.

Bemerkungen: Malans ohne Tromm (krank), Schmid, Capatt (beide verletzt); Wiler ohne Tambini (verletzt); 24. Torhüterwechsel Malans; 39. Penalty für Wiler (Louis trifft).

Beste Spieler: Damian Rohner für Alligator Malans, Radek Sikora für Wiler-Ersigen

Niederlage nach wildem Spiel

Alligator Malans misslingt der Saisonstart im Emmental. Gegen die Unihockeytigers Langnau verlieren sie in der Verlängerung mit 8:7. Den Sieg vergaben die Herrschäftler nach zweimaliger Führung kurz vor Spielende auf ärgerliche Weise.

von Thomas Rentsch

Kevin Kropf erzielte nach gut zweieinhalb Minuten Verlängerung den vielumjubelten Siegtreffer der Tigers im Startspiel. Dies, nachdem sich die Alligatoren in den Spielminuten 56-59 für ihre kontrollierte und dominante Spielweise im letzten Drittel mit Toren durch Remo Buchli und Lukas Ujhelyi belohnten. Zweimal gelang den Emmentalern jedoch aus heiterem Himmel der Ausgleich und damit die Rettung in die Verlängerung.

Das Spiel gestaltete sich in den ersten 40 Minuten abwechslungs- und torreich, spannend aber mehrheitlich zufällig in der Spielanlage. Den besseren Start erwischten die Bündner, der slowakische Neuzugang Lukas Ujhelyi führte sich mit dem ersten Treffer der Saison gut ins Team ein. Der Rechtsausleger gefiel im ersten Block neben Tim Braillard und Remo Buchli mit viel Zug aufs Tor und hochwertigen Abschlüssen – ein Versprechen auf dem linken Flügel, hoffentlich. Das Spiel verlief insgesamt in einem Hin und Her, ein Zweitorevorsprung gelang den Emmentaler in der 26. Minute, ansonsten blieb es durchwegs knapp. Markus Holenstein, Tim Braillard und Remo Buchli sorgten bis zur 38. Minute für die erneute Führung der Malanser. Mit der Schlusssirene des Mitteldrittels fiel der Ball aber wiederum in die Bündner Maschen: der neue Schwede der Tigers, Gustav Svensson, traf von der Mittellinie.

Die Tigers fielen auch unter ihrem neuen Trainerstaff mit altbekannten Tempogegenstössen und guter Effizienz auf, während Malans sich offensiv erst im letzten Drittel länger festsetzen konnte. Es gelang den Alligatoren zu wenig, Spiel, Ball und Gegner zu kontrollieren. Positiv stimmt die offensive Produktivität in der ersten Linie und Ujhelyis Einstand. Hausaufgaben, wie zum Saisonstart üblich, gibt es einige. Eine Woche Zeit bleibt, dann reist der SV Wiler-Ersigen zur Prüfung an. Anpfiff zum Klassiker ist am 17. September um 18.00 Uhr in Maienfeld.

 

Tigers Langnau – UHC Alligator Malans 8:7 n.V. (3:2, 2:3, 2:2, 1:0)
Espace-Arena, Biglen. SR Bühler/Bühler.
Tore: 3. L. Ujhelyi (T. Braillard) 0:1. 10. M. Steiner (J. Lauber) 1:1. 13. C. Camenisch (T. Braillard) 1:2. 16. N. Pfister (C. Stucki) 2:2. 20. M. Mosimann (S. Steiner) 3:2. 26. S. Steiner (M. Mosimann) 4:2. 34. M. Holenstein 4:3. 35. T. Braillard (L. Ujhelyi) 4:4. 37. R. Buchli (T. Braillard) 4:5. 40. G. Svensson (J. Lauber) 5:5. 56. R. Buchli (T. Braillard) 5:6. 57. S. Steiner (G. Svensson) 6:6. 59. L. Ujhelyi (K. Berry) 6:7. 59. M. Rentsch (K. Kropf) 7:7. 63. K. Kropf (S. Steiner) 8:7.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Tigers Langnau. 1mal 2 Minuten gegen UHC Alligator Malans

Alligator Malans: Breu; Berry, H. Braillard; Camenisch, R. Schubiger; Holenstein, Obrecht; T. Braillard, Ujhelyi, Buchli; D. Hartmann, Rohner, Friloet; V. Schubiger, M. Hartmann, Jäger.

Ersatz: Bardill; Flütsch, Bäckström.

Verletzt: Tromm, Capatt, Schmid, Veltsmid, Rönnmark.

Unihockey Tigers: Beck; Siegenthaler, Rentsch; Mosimann, Svensson; Fankhauser, Schenkel; Gerber, Stucki, Pfister; Steiner, Lauber, Kropf; Steiner, Musio, Aebersold.

Bestplayer: Simon Steiner für die Tigers, Christoph Camenisch für Malans.