UHC Alligator Malans

Spielabsagen wegen Corona

Unsere erste Mannschaft befindet sich auf Grund eines positiv getesteten Spielers bis kommenden Dienstag in Quarantäne. Beide Spiele vom Wochenende (Cup und Meisterschaft) fallen daher aus.
 
Alle, welche bereits ein Ticket über den Vorverkauf bezogen haben, werden per Mail betreffend Rückerstattung kontaktiert.
 
Wir danken allen für das Verständnis, wünschen allen gute Gesundheit und dem betroffenen Spieler eine gute Besserung.

Harmlose Alligatoren verlieren gegen Tigers

Nach einem ansprechenden Startdrittel entgleitet Malans die Partie gegen die Tabellennachbarn aus dem Emmental. Die Unihockeytigers entführen dank schnörkellosem Spiel ohne Schwächephasen verdientermassen drei Punkte und stehen in der Tabelle nun vor den Alligatoren.

von Thomas Rentsch

Das Spiel begann mit einem unterhaltsamen Schlagabtausch: die Tigers gingen mit einem abgefangenen Ball mittels Konter in Führung. Im ersten Überzahlspiel zeigten die Alligatoren herrliches Direktspiel und glichen durch Tim Braillard aus. Und in der achten Minute legte Christoph Camenisch Flügelstürmer Ursin Thöny perfekt zum Führungstreffer auf. Malans spielte gepflegter, die Tigers zeigten ihre klassischen Qualitäten: Biss im Zweikampf und schnelle Abschlüsse. Nick Pfister demonstrierte diese Tugenden in einem hochstehenden mehrteiligen Zweikampfduell gegen Kevin Berry, bei dem er sich eine gute Abschlussposition erarbeiten konnte und das 2:2 erzielte. Für die erneute Bündner Führung war Gian Marco Capatt mit einem Abstauber besorgt. Und zu Beginn des Mitteldrittels glichen die Emmentaler in Überzahl wieder aus.

Nach diesem munteren Hin und Her im ersten Drittel ereigneten sich die entscheidenden Szenen bei Spielhälfte: Malans führte dank eines im Pressing erarbeiteten Tores durch Nino Vetsch mit 4:3. In der 32. Minute überwanden die Tigers aber für einmal das Malanser Forechecking und konnten mit einem Konter zum 4:4 ausgleichen. Zwei Minuten später leistete sich Gian Marco Capatt eine kleine Unkonzentriertheit, die Simon Steiner eiskalt zum Vorteil seiner Mannschaft nutzte. Personelle Umstellungen im Malanser Team bewirkten in diesen Minuten eher zusätzliche Verunsicherung, die Tigers kamen in Fahrt, die Alligatoren ins Schwimmen. Jonas Wittwer im Malanser Tor kam mächtig unter Beschuss, konnte sich auszeichnen. Bis er in der 39. Minute machtlos einen gekonnten Ablenker des Emmentaler Best-Player Nick Pfister passieren lassen musste.

Der 4:6 Rückstand zu Beginn des Schlussdrittels motivierte die Alligatoren zu wütenden Angriffen auf das von Jürg Siegenthaler gehütete Langnauer Tor. Dies leider auf Kosten von Präzision in Passspiel und Abschlüssen. Die Tigers ihrerseits entwickelten mit einem guten Gespür für technische Unzulänglichkeiten weiterhin ständige Torgefahr. Auch ohne Torhüter und mit sechs Feldspielern blieb Malans ohne Chancen auf den Sieg – zu ungenau und verbissen agierten die Schlüsselspieler in diesem Moment. Der Treffer ins leere Tor durch Flühmann bedeutete die Siegsicherung der Emmentaler in der 56. Minute.

Nach vier starken Spielen zeigte sich Alligator Malans heute von einer unpässlichen Seite. Die defensive Stabilität, die auch gegen Wiler-Ersigen Bestand hatte, wurde von den Langnauern mit Fortdauer des Spiels überwunden. Und offensiv wollten die Schüsse bei allem Bemühen nicht aufs Tor, die Pässe verfehlten zu oft das Ziel – der Ball rollte trotz sichtbarem Bemühen nicht für die Alligatoren.

Das sagt Cheftrainer Pius Caluori zum Spiel: «Es tut mir leid für die Zuschauer, dass wir nicht an die guten Leistungen anknüpfen konnten. Es gilt nun, diese schwache Partie genau zu analysieren. Für ein Fazit ist es zu früh. Gratulation an die kämpferischen Tigers.»

 

UHC Alligator Malans – Tigers Langnau 5:7 (3:2, 1:4, 1:1)
Sporthalle Lust, Maienfeld. 420 Zuschauer. SR Geissbühler/Schmocker.

Tore: 2. S. Flühmann (N. Pfister) 0:1. 5. T. Braillard (C. Camenisch) 1:1. 8. U. Thöny (C. Camenisch) 2:1. 16. N. Pfister (S. Flühmann) 2:2. 18. G. Capatt (N. Vetsch) 3:2. 22. S. Siegenthaler (J. Lauber) 3:3. 26. N. Vetsch (T. Braillard) 4:3. 32. Math. Steiner (K. Kropf) 4:4. 34. S. Steiner (D. Langenegger) 4:5. 39. N. Pfister (J. Nyh) 4:6. 56. S. Flühmann (J. Nyh) 4:7. 60. C. Camenisch (T. Braillard) 5:7.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen UHC Alligator Malans. 3mal 2 Minuten gegen Tigers Langnau.

58. Timeout beide Teams.
Malans ab 56. Mehrheitlich ohne Torhüter mit sechs Feldspieler.
9. Pfostenschuss Flütsch, 44. Lattenschuss Rohner.

Alligator Malans: Wittwer; Berry, Obrecht; Camenisch, Gartmann; Flütsch, Tromm; Braillard, Capatt, Vetsch; Hartmann, Thöny, Nett; Schmid, Rohner, Buchli;.
Ersatz: Friolet, Schnell, Romano Schubiger, Holenstein, Breu.
Verletzt: Vestlund, Veltsmid, Nurmela.

Tigers Langnau: J. Siegenthaler; Jakob, Langenegger; S. Siegenthaler, Aeschlimann; Nyh, Schlegel; Strohl, S. Steiner, Kropf; Lauber, Wälchli, Gerber; Mathias Steiner, Pfister, Flühmann.
Ersatz: Schenkel, Fankhauser, Matteo Steiner, L. Steiner, Beck.

Beste Spieler:  Christoph Camenisch für Alligator Malans, Nick Pfister für Tigers Langnau

Alligatoren verlieren gegen Wiler enge Partie

In einem taktisch geprägten und hochstehenden Spitzenkampf verliert Alligator Malans gegen den SV Wiler-Ersigen knapp. Den entscheidenden Unterschied machte die Berner Offensive, die qualitativ einen Tick besser agierte.

von Thomas Rentsch

Malans trauert der doppelten Überzahl um die Spielminute 50 nach, wo mit Savonen und Affolter zwei Berner Teamstützen nebeneinander auf der Strafbank Platz nahmen. Wiler führte mit 2:1 und im Wissen um die hundertprozentige Malanser Powerplayquote der ersten drei Saisonspiele machte sich manch ein Bündner grosse Hoffnungen auf den Turnaround. Aber es sollte nicht sein, ideenlos und unpräzise wurde der Ball bewegt, die aggressive Blockarbeit der drei Berner Verteidiger liess wenig zu. In einem Entlastungsangriff wurde der von der Strafbank zurückkehrende Krister Savonen gleich ideal bedient und tauchte allein vor Torhüter Jonas Wittwer auf. Mit weltmeisterlicher Klasse liess er dem Schweizer Nationaltorhüter keine Chance und erzielte das dritte Tor für seine Farben.

Beide Mannschaften begegneten sich lange Zeit auf Augenhöhe. Obwohl alle drei Ausländer der Herrschäftler verletzungsbedingt fehlten, setzte der Coachingstaff um Pius Caluori beinahe das ganze Spiel drei Linien ein: Junge Spieler wie Rohner, Schmid, Flütsch und Capatt nahmen wichtige Positionen im Spiel ein und waren in der Lage, ihren Teil zu einer geschlossenen Defensivleistung beizutragen. Wiler biss sich am Malanser Stellungsspiel lange Zeit die Zähne aus, fand wie am Tag zuvor Zug selten Wege in gefährliche Abschlusspositionen. Bei den Alligatoren gelang offensiv aber ebenfalls wenig, der Ball ging oft zu schnell verloren, ohne dass Torchancen kreiert wurden. Das erste und einzige Bündner Tor erzielte Christoph Camenisch nach einem rasch ausgeführten Freistoss in der 12. Spielminute: Simon Nett passte durch den für einmal verwaisten Berner Slot und Camenisch traf direkt. Nach der ersten Pause gab es einige Chancen für beide Teams. Gerade als das spielerische Momentum um die Spielmitte auf die Malanserseite zu kippen schien, erzielte Wiler zwei Tore. Zuerst überraschte Nico Mutter Torhüter Wittwer aus ziemlicher Distanz, eine Minute später demonstrierte der Slowake Michal Dudovic seine Topform und Gefährlichkeit mit einer Direktabnahme im Stile Ovechkins. In dieser Phase gelang es Wiler immer wieder, gefährlich vor Jonas Wittwer aufzukreuzen. Dieser glänzte mit einigen Paraden und hielt sein Team bis kurz vor Schluss im Spiel. In den letzten Spielminuten öffnete Malans das taktische Visier (ohne Torhüter, sechs Feldspieler) und kam zu einigen guten Chancen: Remo Buchli, Simon Nett, Florian Tromm und zuletzt auch Dan Hartmann scheiterten aber am besten Wiler-Akteur des Abends, Goalie Martin Menétrey.

Aus Bündnersicht darf das Wissen um ein breit etabliertes Defensivsystem zuversichtlich stimmen. Und wenn das heute etwas mangelhafte Umschaltspiel und die weniger zwingenden Abschlüsse mit der Breite und Qualität der abwesenden Schnell, Veltsmid, Nurmela und Vestlund ergänzt werden, dann gibt’s noch einige Luft nach oben.

Das sagt Cheftrainer Pius Caluori zum Spiel: «Es war eine sehr intensive Partie mit zwei guten Teams. Der Sieg von Wiler geht in Ordnung, sie waren in den entscheidenden Momenten etwas genauer. Die Doppelrunde hat uns gezeigt, dass wir auf einem guten Weg sind.»

 

SV Wiler-Ersigen – UHC Alligator Malans 3:1 (0:1, 2:0, 1:0)
Sportanlage Grossmatt, Kirchberg BE. 425 Zuschauer. SR Wehinger/Zurbuchen.
Tore: 12. C. Camenisch (S. Nett) 0:1. 30. N. Mutter (T. Väänänen) 1:1. 31. M. Dudovic (J. Pylsy) 2:1. 51. K. Savonen (M. Louis) 3:1.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen SV Wiler-Ersigen. keine Strafen gegen Malans

Alligator Malans: Wittwer; Flütsch, Tromm; Camenisch, Gartmann; Berry, Obrecht; Schmid, Rohner, Buchli; Hartmann, Capatt, Nett; Braillard, Thöny, Vetsch.

Ersatz: Friolet, Schnell, Valentin Schubiger, Holenstein, Breu.

Verletzt: Vestlund, Veltsmid, Nurmela, Romano Schubiger.

Beste Spieler:   Christoph Camenisch für Alligator Malans, Martin Menétrey für Wiler Ersigen.

Breu feiert die perfekte Premiere

Alligator Malans schlägt Cupsieger Zug United zuhause mit 5:0. Eine starke Teamleistung und einige schöne Paraden ermöglichten Alligator-Torhüter Sandro Breu den perfekten Einstand im Alligator-Dress.

Autor: UHC Alligator Malans

Das letzte Aufeinandertreffen zwischen Alligator Malans und Zug United blieb vor allem den Alligatoren in bester Erinnerung. Gleich mit 14:2 gewannen die Alligatoren im August gegen den Cupsieger der vergangenen Saison. Eine solch einseitige Partie konnte am Samstag beim ersten Aufeinandertreffen in der Meisterschaft nicht erneut erwartet werden. Die Zuger bewiesen zum Auftakt der Meisterschaft gegen Rychenberg und GC mit zwei Siegen, dass der Auftritt am Supercup ein Ausrutscher war.

Trotzdem fühlte man sich zu Beginn des Spiels am Samstag etwas an die Partie im Supercup erinnert. Nur gerade 17 Sekunden benötigten die Malanser, um in der heimischen Sporthalle Lust ein erstes Mal in Führung zu gehen. Es war eine Führung, die die Malanser nie mehr aus der Hand gaben. Zwar war das Resultat auf der Anzeigetafel am Ende nicht so deutlich wie noch im Supercup, in Gefahr geriet der Sieg aber dennoch nie. 5:0 endete schliesslich eine Partie, die von einer sattelfesten Malanser Abwehr, einem starken Sandro Breu im Tor der Alligatoren – der notabene seinen Meisterschafts-Einstand bei Malans gab – und in den entscheidenden Momenten abgebrühten Stürmer geprägt wurde. Ein perfektes Beispiel dafür spielte sich in der 10. Minute ab. Der Spielstand lautete zu diesem Zeitpunkt 2:0. Kurz zuvor hatte bereits Ursin Thöny einen Abpraller nach einem Schuss von Tim Braillard souverän abgestaubt. Dann betrat die Sturmlinie um Dan Hartmann, Simon Nett und Gian-Marco Capatt das Feld. Capatt war es, der auf der rechten Seite den Ball bekam. Der junge Flügel bewies Selbstvertrauen und zog aus relativ spitzem Winkel mittels Drehschusses ab. Der Ball passte haargenau unter die Latte. Schüsse aus solchen Positionen hatte auch Zug immer wieder, mit dem Unterschied, dass in diesen Situationen selten grosse Torgefahr entstand. Zug agierte auch ansonsten etwas glücklos. Auch die Umstellung auf zwei Formationen zur ersten Pause und Forcierung der drei schwedischen Stürmer wirkte nicht wie gewünscht. Stattdessen erhöhte Remo Buchli nach toller Vorarbeit von David Schmid und Jarkko Nurmela bereit in der 23. Minute auf 4:0.

Und nun gelang Alligator etwas, was in der vergangenen Saison häufig nicht geklappt hatte: Eine frühe Führung souverän über die Zeit bringen. Nach einem Powerplay-Tor gegen Ende des zweiten Abschnittes von Tim Braillard spielten die Alligatoren genau gleich konzentriert weiter. Auch wenn zu Beginn des Schlussdrittels Zug die Schlagzahl noch einmal erhöhte und Malans einige weniger starke Minuten einzog, etwas Zählbares schaute für den Cupsieger weiterhin nicht heraus. Die Malanser spielten nun auch für Breu. Es war spürbar, dass ihm der erste Shutout in den Farben der Alligatoren ermöglicht werden sollte. Ein Unterfangen, dass trotz mehreren Minuten in 6:5 oder gar 6:4-Unterzahl gelang.

Und so konnte Alligator mit der bisher besten Saisonleistung den dritten Sieg im dritten Spiel der laufenden Saison einfahren. Bereits am Sonntag folgt nun der Spitzenkampf gegen Wiler-Ersigen. Malans scheint dafür bereit zu sein.

UHC Alligator Malans – Zug United 5:0 (3:0, 2:0, 0:0)

Sporthalle Lust, Maienfeld. 370 Zuschauer. SR Britschgi/Gasser.

Tore: 1. D. Hartmann (G. Capatt) 1:0. 9. U. Thöny 2:0. 10. G. Capatt (C. Gartmann) 3:0. 23. R. Buchli (J. Nurmela) 4:0. 36. T. Braillard (D. Hartmann) 5:0.

Strafen: 2mal 2 Minuten gegen UHC Alligator Malans. 1mal 2 Minuten gegen Zug United.

Alligator Malans: Breu; Berry, Obrecht; Camenisch, Gartmann; Flütsch, Tromm; Thöny, Braillard, Vetsch; Capatt, Hartmann, Nett; Nurmela, Schmid, Buchli;

Ersatz: Wittwer, Holenstein, R. Schubiger, Rohner, Friolet, Schnell

Bemerkungen: Alligator ohne Vestlund, Veltsmid (verletzt) Schubiger V. (U21)

Beste Spieler: Sandro Breu (Alligator Malans), Petter Nilsson (Zug United)

Malans zeigt sich gegen Rychenberg effizient

Gegen den letztjährigen Viertelfinalgegener in den Playoffs, den HC Rychenberg Winterthur, zeigten die Malanser eine abgeklärte Leistung und entschieden die Partie mit 7:5 letztendlich verdient für sich. Eine starke Leistung zeigte dabei Torhüter Jonas Wittwer, der mit einigen wichtigen Paraden den Grundstein für den Sieg legte.

von Jörg Rutz

Rychenberg, mit einer hohen Auswärtsniederlage gegen Zug in die neue Saison gestartet, spielte anfangs sichtlich bemüht, das Spiel vor Heimpublikum in die eigenen Hände zu nehmen. Gleich zwei Mal verhinderte die Torumrandung den Führungstreffer der Winterthurer. Alligator spielte seinerseits abgeklärt, liess sich nicht beunruhigen und beschränkte sich vorerst auf die stabile Defensive. Dem Gegner liess man fortan nur wenige Chancen zu. In der 19. Minute passte Simon Nett im Slot auf Dan Hartmann, der eiskalt zum 0:1 für seine Farben einschieben konnte.

Im zweiten Drittel startete Rychenberg mit viel Ballbesitz, aber mit kaum herausgespielten Torchancen. Alligator seinerseits ohne zwingendes Pressing tauchte nur selten mit gefährlichen Kontern vor dem Tor der Winterthurer auf. In der 28. Minute hatte Nils Conrad für die Winterthurer die beste Chance zum Ausgleich auf dem Stock. Jonas Wittwer parierte diesen Abschluss sicher. Nach dieser Aktion ging ein Ruck durch die Mannschaft von Alligator. Nach einer kurzen Druckphase passte Simon Nett erneut auf Dan Hartmann in den hohen Slot, der den Ball sehenswert ins Lattenkreuz zirkelte. Ab diesem Zeitpunkt schienen die Malanser das Spiel unter Kontrolle zu haben, bis in der 34. Minute David Foelix etwas überraschend durch einen Distanzschuss den Anschlusstreffer zum 1:2 markieren konnte. In der 37. Minute mussten gleich zwei Spieler von Malans auf die Strafbank. Es brannte nun lichterloh vor dem Tor von Jonas Wittwer. Die Winterthurer drückten auf den Ausgleich. Die Gäste können diese Doppelte Unterzahlsituation jedoch ohne weiteren Gegentreffer überstehen. In der 39. Minute wurde Remo Buchli, von den weit aufgerückten Rychenberger Verteidigern vor dem Tor vergessen, durch eine schnelle Passkombination freigespielt. Buchli musste nur noch den Stock hinhalten und es stand 1:3.

Jarrko Nurmela griff erst ab dem dritten Drittel ins Spielgeschehen ein und war gleich für das wegweisende Tor zum 3:5 verantwortlich. Zuvor erhöhte Claudio Flütsch in der 46. Minute auf 1:4 und in der gleichen Minute konnte Jami Manninen direkt wieder auf 2:4 verkürzen. Nun folgte die beste Phase des Heimteams. Sämi Gutknecht brachte seine Farben auf 3:4 heran, ehe Jarrko Nurmela durch einen missglückten Schussversuch von Kevin Berry an den Ball kam und in der 55. Minute das wichtige Tor gelang. Ab diesem Zeitpunkt spielte Alligator seine grosse Routine aus und konnte bis auf 3:7 davonziehen. Die beiden späten Tore der Winterthurer blieben reine Tor Kosmetik.

Alligator zeigte eine starke Leistung und verdiente sich diese drei Punkte mit einer soliden und geschlossenen Mannschaftsleistung.

 

HC Rychenberg Winterthur vs. UHC Alligator Malans 5:7. (0:1 / 1:2 / 4:4)

Axa Arena Winterthur. 850 Zuschauer, SR Philipp Schmocker / Remo Geissbühler

Tore: 19. D. Hartmann (S. Nett) 0:1, 30. D. Hartmann (S. Nett) 0:2, 34. D. Foelix (D. Keller) 1:2, 39. R. Buchli (C. Flütsch) 1:3, 46. C. Flütsch (R. Buchli) 1:4, 46. J. Manninen (T. Studer) 2:4, 52. S. Gutknecht (P. Doza) 3:4, 55. J. Nurmela (K. Berry) 3:5, 56. S. Nett (U. Thöny) 3:6, 57. D. Rohner (D. Hartmann 3:7, J. Manninen (N. Conrad) 4:7, 59. M. Schaub (N. Conrad) 5:7

Strafen: HC Rychenberg Winterthur 1x2Min / UHC Alligator Malans 3x6Min

UHC Alligator Malans: Wittwer, Tromm (C), Nurmela, Camenisch, Lässer, Schmid, Capatt, Nett, Berry, Vetsch, Buchli, Obrecht, Schnell, Gartmann, Schmid, Flütsch, Schubiger, Hartmann, Friolet, Thöny, Braillard

Ersatz: Breu

HC Rychenberg Winterthur: Schüpbach, Schaub, Rutz, Nussbächer, Kern, Keller, Aeschimann, Krebs, Püntener, Wöcke, Studer, Lutz, Doza, Manninen, Dall’Oglio, N. Conrad, Gutknecht, L. Conrad, Neubauer, Oesch, Fölix

Bemerkungen: Alligator ohne Veltsmid, Vestlund, Holenstein, (alle verletzt), 57. Rychenberg ohne Torhüter, 56. Time Out Rychenberg

Bester Spieler: Alligator: Jonas Wittwer , Rychenberg: David Foelix

 

Titelbild: Sportfotografie Markus Aeschimann

Übergabe Mobiliar Topscorer Spezialdress

Seit der Saison 2013/14 unterstützt die Mobiliar die vier Indoor Sportarten Basketball, Handball, Unihockey und Volleyball. Die besten Punktesammler pro NLA-Team (Frauen und Männer) spielen in jedem NLA-Spiel im Spezialdress des Mobiliar Topscorer. So fliessen jährlich über 400 000 Franken an die Nachwuchsabteilungen der knapp 80 NLA-Teams.
Beim gestrigen Heimspiel überreichte Reto Hemmi von der Genaralagentur der Mobiliar in Chur unserem Topscorer vor der ersten Meisterschaftsrunde, Florian Tromm, das Spezialdress.
Wir danken der Mobiliar herzlich für die Unterstützung des Nachwuchses und für ihr Engagement zu Gunsten unserer Sportart.

Erster Sieg im ersten Spiel dank Powerplay

Gegen die stabile Defensive des UHC Uster mühten sich die Alligatoren 55 Minuten vergeblich ab. Erst eine doppelte Überzahl vier Minuten vor Spielende bereitete den Weg zur vollen Malanser Punkteausbeute.

von Thomas Rentsch

In der 56. Minute führte der Malanser Captain Florian Tromm den Ball als vermeintlich hinterster Feldspieler in Richtung Spielfeldmitte. In seinem Rücken schlich sich jedoch der junge Ustermer Karlsson an und eroberte den Ball von hinten. Ohne zu zögern wurde durch die Schiedsrichter eine Zweiminutenstrafe gegen Karlsson ausgesprochen, was die Ustermer Bank in zu grosse Aufregung versetzte, die eine weitere kleine Bankstrafe gegen die Zürcher zur Folge hatte. Heimkehrer Tim Braillard sorgte in doppelter, Kevin Berry in einfacher Überzahl zur erstmaligen Malanser Führung in diesem Spiel. In den spannenden Schlussminuten versuchte Uster alles, um das Spiel wieder zu drehen. Mit zwei Kontertoren von Remo Buchli und Romano Schubiger, dem Malanser Neuzugang aus den Reihen des heutigen Gegners, wurde das letztlich zu deutliche Schlussresultat Tatsache.

Das erste Drittel verlief sehr ereignisarm. Jonas Wittwer parierte einen Penalty des Finnen Kulmala, ansonsten wurde auf beiden Seiten bei wenig Ertrag viel investiert. Uster stellte der neu formierten Malanser Offensive schwierige Aufgaben. Center Tim Braillard lobte den Gegner nach dem Spiel dafür:  «Ihr 1-2-2 System liess uns keinen Raum für flüssige Spielauslösungen. Dafür waren wir als Team vor allem offensiv noch zu wenig eingespielt.» Der zweite Abschnitt bot etwas mehr Höhepunkte: Usters Führung wurde in Überzahl (bei angezeigter Strafe) durch Remo Buchli beantwortet. Malans agierte nun etwas agiler, versuchte sich auch mal im Spielaufbau durch die Mitte zu gehen, was zu einigen guten Torschüssen führte. Usters Paradeformation mit den spielstarken Verteidigern Bolliger und Berweger setzten aber weiterhin die besten offensiven Akzente des Spiels. Sie war für alle Tore der Zürcher besorgt und forderte von Jonas Wittwer im Malanser Tor mehrmals reaktionsschnelle Interventionen. In der 29. Minute enteilte Remo Berweger seinem Gegenspieler und passte zu Simon Suter, der aus nächster Nähe einnetzte. Fünf Minuten später war Scharfschütze Kevin Berry in Überzahl für die Alligatoren erfolgreich. Mit einem satten Schuss erwischte Marco Klauenbösch den Malanser Torhüter in der nahen Ecke zum 2:3. Diese Führung blieb bis in die Schlussphase bestehen, als Malans zu den spielentscheidenden Überzahlsituationen kommen sollte.

«Wir können froh sein, dass gegen diesen Gegner auf unser Powerplay Verlass war» meinte Tim Braillard nach dem Spiel. Und fügt selbstkritisch an: «Ich bin nicht zufrieden mit meinem heutigen Spiel. Ich konnte zu wenig Einfluss nehmen, wir haben als Formation nicht zusammengefunden.» Und wie wars, nach zwei Jahren wieder in Maienfeld zu spielen? «Ich mag die Atmosphäre, die Fans hier. Schön gabs drei Punkte dazu. Und wir haben gelernt, was es in den kommenden Wochen zu verbessern gibt.»

Das zweite Saisonspiel findet am kommenden Samstag auswärts beim HC Rychenberg Winterthur statt.

Das sagt Cheftrainer Pius Caluori zum Spiel: «Unser Spiel hatte heute Sand im Getriebe. Ein klassisches Eröffnungsspiel, das nie zum Laufen kam. Positiv war die Defensive: Drei Gegentore sind im Toleranzbereich. Das Powerplay war dann der Schlüssel zum Sieg.»

 

UHC Alligator Malans – UHC Uster8:1 (0:0, 2:3, 4:0)
Sporthalle Lust, Maienfeld. SR Brunner/Büschlen.

Tore: 24. F. Bolliger (T. Ledergerber) 0:1. 26. R. Buchli (K. Berry) 1:1. 29. S. Suter (R. Berweger) 1:2. 34. K. Berry (D. Hartmann) 2:2. 35. M. Klauenbösch (M. Kulmala) 2:3. 56. T. Braillard (C. Camenisch) 3:3. 56. K. Berry (T. Braillard) 4:3. 60. R. Buchli (N. Vetsch) 5:3. 60. R. Schubiger (D. Schmid) 6:3.
Strafen: 1mal 2 Minuten, 1mal 10 Minuten (S. Nett) gegen UHC Alligator Malans. 3mal 2 Minuten gegen UHC Uster.

Uster ab 59` zeitweise ohne Torhüter/mit sechs Feldspielern

Alligator Malans: Wittwer; Berry, Obrecht; Camenisch, Gartmann; Flütsch, Tromm; Braillard, Capatt, Vetsch; Hartmann, Thöny, Nett; R. Schubiger, Rohner, Buchli;
Ersatz: Schmid, Friolet, V. Schubiger, Nurmela, Schnell; Breu.
Verletzt: Veltsmid, Vestlund, Holenstein.

UHC Uster: Feiner; Berweger, Bolliger; Heierli, Prazan; Ledergerber, Klöti; Klauenbösch, Kulmala, Suter; Beerli, Helbling, Karlsson; Gallati, Zimmermann, Schläpfer.
Ersatz: Wüst, Hurni, Schmid, Büsser, Stäubli; Brütsch.

Beste Spieler:  Kevin Berry für Alligator Malans, Florian Bolliger für den UHC Uster

Teampräsentation NLA

Leider konnten wir unser NLA-Team nicht im gewohnten Rahmen präsentiern, da der wearefamily-Day Covid19-bedingt nicht durchgeführt werden konnte. Deshalb möchten wir die Teampräsentation hier nachholen.

Einfach hier klicken und gut 3 Minuten zurücklehnen.

Wir freuen uns sehr auf den Saisonstart am 12. September mit dem Heimspiel um 18 Uhr gegen den UHC Uster.

#wearefamily

 

Schwächephase kostet Malans den Titel

Alligator Malans hat im Final des Supercups gegen Köniz neun schwache Minuten eingezogen und mit 5:7 verloren. Damit schenken sie den fast sicher geglaubten Titel her. Trotzdem bleibt das Wochenende in guter Erinnerung – auch weil junge Spieler Eindrückliches zeigten.

von Stefan Salzmann, Sportredaktor «Südostschweiz»

In der vergangenen Saison verblüffte Alligator Malans die Konkurrenz, die Medien und wohl teilweise auch die Zuschauer. Nicht unbedingt mit den Leistungen des Teams über die ganze Spielzeit, sondern mit Joshua Schnell – einem Spieler aus der eigenen Nachwuchsabteilung. 23 Punkte sammelte der 20-Jährige in 24 Spielen. Fast ein Punkt pro Spiel schraubte er somit auf sein Konto. Für seine ersten Auftritte in der höchsten Schweizer Liga ein mehr als ordentlicher Wert. Nicht nur wegen seiner Skorerqualitäten titelte diese Zeitung mal: «Der mit dem Ball tanzt.»

Am Supercup in Zürich war Ausnahmetalent Schnell am Wochenende nicht mit dabei. Nicht nur er, sondern auch die ausländischen Leistungsträger Lukas Veltsmid und Jarkko Nurmela fielen verletzungsbedingt aus. Und als der neu verpflichtete Anton Vestlund nach einem Drittel im Halbfinalspiel wegen einer Verletzung auf der Bank bleiben musste, spielte Malans ohne Ausländer.

Doch die Alligatoren scheinen auch ein Jahr danach Spieler des Kalibers Schnell zu produzieren. Zwar gilt es zuerst die Entwicklung während mindestens einer ganzen Saison abzuwarten, aber was neben Gian-Marco Capatt und Valentin Schubiger beispielsweise der 18-jährige Damian Rohner am Wochenende bot, machte Eindruck. Nicht nur wegen seiner vier Tore gegen Zug und Köniz im Halbfinal und im Final.

Wie geschaffen fürs Pressing
So stark auf dem Spielfeld, so schüchtern und bescheiden im Interview. Der 18-jährige Rohner sprach von «Glück» und dass er dreimal am richtigen Ort gestanden sei. «Interviews muss er noch lernen», sagte Pius Caluori mit einem Augenzwinkern. Viel mehr freute den neuen Trainer jedoch die Entwicklung Rohners, der schon in der vergangenen Saison viel mit der Mannschaft trainiert hatte. «Er ist für sein Alter physisch schon extrem weit.» Diese körperliche Stärke passt zu Malans, welches mit seinem hohen Pressing wie gemacht scheint für den jungen Mann mit der Nummer 34. Und auch die Entwicklung der weiteren Nachwuchskräfte freute den Chef an der Bande: «Es ist schön, wenn wir Leistungsträger durch junge Spieler so gut ersetzen können.»

Im gestrigen Finalspiel gegen Köniz, das sich am Samstag nach Penaltyschiessen gegen Wiler-Ersigen durchgesetzt hatte, gehörte die Hauptrolle dann aber arrivierten Kräften. Beispielsweise Rückkehrer Tim Braillard. Oder auch Remo Buchli, der die junge Sturmlinie um Schubiger und Rohner als Aggressivleader anführte und bei jeder sich bietenden Gelegenheit zum hohen Pressing ansetzte.

Der Bruch im Spiel der Alligatoren
Über weite Strecken lief es im Final wie gewünscht für die Alligatoren. Den Schlussabschnitt gegen Köniz konnte Malans auch dank zweier Tore von Braillard mit einer komfortablen 5:2-Führung in Angriff nehmen. «Lange hat in dieser Partie alles gepasst», sagte Malans-Bestplayer Braillard nach dem Spiel. Das Pressing funktionierte wie gewünscht und die Defensive stand trotz Torhüterwechsel von Jonas Wittwer zu Sandro Breu wie am Vortag sicher. Ehe ab der 44. bis zur 52. Minute ein Bruch im Spiel der Alligatoren eintrat, in dem die Bündner das Spiel herschenkten. Ein schneller Doppelschlag und zwei weitere Kontertore brachten die Alligatoren plötzlich ins Hintertreffen. Dabei hatte Caluori noch am Vortag vor solchen Phasen gewarnt und mahnend gemeint: «Wir müssen unkontrollierte Momente möglichst rar halten.» Braillard meinte: «Das darf uns nicht passieren. Wir wissen ja, wie gefährlich sie auf Konter sind.» Mehr Ballbesitz in dieser Phase, das Spiel kontrollieren und dem Gegner den Schwung nehmen wäre angebracht gewesen. Dann wäre der Supercup kaum mit 5:7 verloren gegangen.

Trotzdem darf Alligator Malans zufrieden sein mit den beiden Partien. Während im Spiel am Samstag gegen Zug fast ein wenig viel für die Bündner lief, kehrte sich gestern im Schlussabschnitt das Blatt. «Es wäre ja auch nicht gut, wenn wir in den zwei Wochen bis zum Saisonstart nichts mehr zu verbessern hätten», meinte Braillard mit einem Lächeln.

Titelbild: swissunihockey

Torfestival und Kantersieg im ersten Ernstkampf der Saison

Gegen den mühsamsten Opponenten der letzten Spielzeit gelingt den Alligatoren ein locker herausgespielter 14:2 Sieg. Eine geschlossene Teamleistung, mit vielen guten Aktionen von alten, jungen und neuen Spielern sorgte für gute Gefühle und Vorfreude zum Saisonstart.

von Thomas Rentsch

Während Malans eingespielt und zielstrebig agierte, wirkte Zug United unsortiert und passiv. In regelmässiger Folge erzielten die Herrschäftler Tor um Tor, die Absichten des neuen Headcoaches Pius Caluori waren gut ersichtlich: Noch schnelleres Umschaltspiel, noch höheres und aggressiveres Pressing und noch zielstrebigere Abschlüsse als unter Oscar Lundin.

Vom ersten Ballbesitz an wirkten die Alligatoren dominant. Die fünf abwesenden Stammkräfte der letzten Saison wurden durch Neuzugänge oder rückkehrende Langzeitverletzte ersetzt. Ursin Thöny war es in der 7. Minute vergönnt, nach einem Jahr Pause wieder einmal persönlich einzunetzen. Zum 2:0 traf mit Damian, ein Spieler aus dem Förderkader, der sich mit insgesamt 3 Toren und einer unverblümten Spielweise bei den Grossen einführte. Ebenfalls dominant in Szene setzte sich Tim Braillard – wobei die Bezeichnung «Neuzugang» bei ihm nur formal berechtigt ist: Das Zusammenspiel mit seinen (alten) Gefährten liess die zweijährige Absenz nurmehr erahnen. Zu Spielhälfte stand es 8:0, kein einziger Herrschäftler konnte sich bis dahin zweimal als Torschütze notieren. Einziger Wehrmutstropfen war der Ausfall von Anton Vestlund. Der neue schwedische Flügelstürmer fiel nach einer Fussverletzung nach nur zehn Spielminuten aus.

Zug war der Aderlass der Abgänge von Kostov-Bredberg, Billy Nilsson und Emil Julkunen anzumerken. Über den Meisterschaftsbeginn hinaus wird das qualitativ hoch eingestufte Zuger Kader viel in die Abstimmung investieren müssen. Die Alligatoren forderten mit sehr hohem Pressing rasche und riskante Entscheide von der gegnerischen Spielauslösung. Und was Zug in den letzten gewonnenen Spielen gegen Malans stets hervorragend lösen konnte, wollte heute nicht gelingen. So wich das Selbstvertrauen zu Gunsten von Unsicherheit und Fehlern aus dem innerschweizer Spiel. Malans blieb während der gesamten Partie fokussiert und effektiv, nutzte die grosszügigen Platzverhältnisse in der Offensive und hielt die Räume in der Defensive unter Kontrolle.  So erhielt die zweite Spielhälfte Trainingsspielcharakter, wobei auch hier die Bündner zielstrebig und die Zuger gehemmt wirkten.

Ein Spielverlauf, der auf Grund der unterschiedlichen Phasen im Teamentwicklungsprozess eine gewisse Logik zu haben scheint und deshalb auch nicht überbewertet werden sollte. Was aus Malanser Sicht Vorfreude auslöst, war die spielerische Frische der Jungen, die mit den grossen Regisseuren Braillard, Hartmann, Berry, Tromm & Co. ausgezeichnet harmonierte.

 

UHC Alligator Malans – Zug United 14:2 (4:0, 5:1, 5:1)
Saalsporthalle, Zürich. 465 Zuschauer. SR Britschgi/Gasser.
Tore: 7. U. Thöny (S. Nett) 1:0. 10. D. Rohner (V. Schubiger) 2:0. 15. K. Berry 3:0. 17. N. Vetsch 4:0. 25. C. Camenisch (S. Nett) 5:0. 26. G. Capatt (K. Berry) 6:0. 26. D. Hartmann (S. Nett) 7:0. 30. N. Vetsch 8:0. 32. A. Andersson (A. Larsson) 8:1. 39. D. Rohner (R. Buchli) 9:1. 49. D. Rohner (C. Flütsch) 10:1. 51. R. Schubiger (C. Camenisch) 11:1. 52. K. Berry 12:1. 54. K. Berry (N. Vetsch) 13:1. 56. A. Andersson (S. Nigg) 13:2. 59. R. Buchli 14:2.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen UHC Alligator Malans. 2mal 2 Minuten gegen Zug United

Alligator Malans: Wittwer; Berry, Obrecht; Camenisch, R. Schubiger; Flütsch, Tromm; Braillard, Vestlund, Vetsch; Hartmann, Thöny, Nett; V. Schubiger, Rohner, Buchli; Schmid, Capatt, Holenstein, Breu.

Zug United: Nilsson; Graf, Maurer; Schelbert, Staub; Flütsch, Uhr; Andersson, Nigg, Hallén; Furger, Larsson, Rubi; Laely, Mock, Bachmann; Khan, Knüsel, Schmidiger, Schälin.

Bemerkungen: Alligator ohne Nurmela, Schnell, Veltsmid (verletzt); Friolet, Gartmann (abwesend).

Beste Spieler: Kevin Berry für Alligator Malans, Alexander Larsson für Zug United.

Quelle Titelbild: Swiss Unihockey

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