UHC Alligator Malans

Sieg ohne Glanz gegen Sarnen

Alligator erfüllt auswärts beim NLA-Schlusslicht Ad Astra Sarnen mit 7:4 die Pflicht. Der Sieg war verdient, die Malanser überzeugten aber vor allem im Schlussabschnitt nicht vollends.

Autor: UHC Alligator Malans, Foto: André Düsel

Nachdem am vergangenen Wochenende gleich zwei Gegner aus der vordersten Tabellenregion auf Alligator Malans gewartet hatten, reisten die Herrschäftler an diesem Wochenende zum Tabellenschlusslicht Ad Astra Sarnen. Die Obwaldner müssen bisher in der zweiten Saison in der obersten Schweizer Liga Lehrgeld bezahlen und konnten noch keinen Punkt holen. Das änderte sich auch an diesem Wochenende nicht. Die Alligatoren, die unter anderem ohne die beiden Nationalmannschaftsspieler Tim Braillard und Dan Hartmann nach Sarnen gereist waren, übernahmen von Beginn an das Zepter in dieser Partie. Das Spiel verlief nicht ganz überraschend mehrheitlich in Richtung des Tors des Heimteams. Wirklich zwingend waren die Angriffe aber in der Startphase noch zu selten. Trotzdem konnte der Gast aus Graubünden in der achten Minute durch Anton Vestlund in Führung gehen. Der Schwede profitierte von einem Auslösungsfehler der Sarner und traf nach einem Schuss in den Block im zweiten Versuch aus halblinker Position. Bei diesem einen Tor blieb es nach 20 Minuten. Sarnen hätte trotz wenig Ballbesitz ebenfalls Chancen auf ein Tor gehabt – respektive sie haben auch eines erzielt. Dieses wurde aber wegen eines Torraumvergehens aberkannt.

Das knappe 1:0 schien den Alligatoren nicht so recht zu passen. Zumindest schalteten die Gäste nach der Pause einen Gang höher. Die Malanser pressten konsequenter und zeigten sich auch zunehmend passsicherer. Erfreulich war ausserdem, dass das Powerplay deutlich besser funktionierte als noch am vergangenen Wochenende. Gleich zwei Tore erzielten die Alligatoren in diesem zweiten Abschnitt in Überzahl. Simon Nett (in der 25. zum 2:0) und Joshua Schnell (in der 31. Minute zum 4:0) besserten die bisher ziemlich magere Powerplayausbeute der Malanser in dieser Saison auf. Daneben trafen im zweiten Abschnitt noch Markus Holenstein (er verwertete in der 26. Minute einen Abpraller zum 3:0) und Romano Schubiger (er erzielte das 5:0 mit einem trockenen Abschluss nach 33 Minuten). Das Spiel schien mit diesem Resultat kurz nach Spielhälfte bereits gelaufen, auch wenn Sarnen danach mit einer schönen Kombination vor – und einem Abpraller-Tor kurz nach der zweiten Pause zwischenzeitlich wieder auf drei Tore herankamen.

Doch die Malanser wirkten auch in der Folge nicht mehr fokussiert und ermöglichten Sarnen so so viele Chancen wie in den ersten zwei Abschnitten nie. Erst nachdem Jan Danis in Überzahl in der 46. Minute im Slot gar auf 5:3 verkürzte, erwachten die Malanser langsam wieder etwas aus dem Tiefschlaf. Nachdem man eine weitere Strafe unbeschadet überstehen konnte, erzielte Valentin Schubiger in der 53. Minute nach einem schnellen Konter das beruhigende 6:3.  Danach verpassten die Malanser mehrere Grosschancen. Sarnen-Torhüter Pascal Amrein konnte sich mehrmals auszeichnen. Und so schlug es stattdessen auf der anderen Seite ein. Sarnen kam dank eines Tors von Luca Rizzi nach einem Ballgewinn in der Malanser Zone wieder auf zwei Tore ran.

Der Malanser Sieg geriet danach zwar nicht in Gefahr, aber es zeigte sich einmal mehr, dass es auch gegen das Tabellenschlusslicht nicht drin liegt, den Fokus auf das Spiel zu verlieren.

 

Ad Astra Sarnen – UHC Alligator Malans 4:7 (0:1, 1:4, 3:2)
Dreifachhalle, Sarnen. SR Ambühl/Brechbühler.
Tore: 8. A. Vestlund (V. Schubiger) 0:1. 25. S. Nett (K. Berry) 0:2. 26. M. Holenstein (N. Vetsch) 0:3. 31. J. Schnell (K. Berry) 0:4. 33. R. Schubiger (C. Camenisch) 0:5. 34. C. von Wyl (T. Haudanlampi) 1:5. 43. J. Sommerhalder (R. Schöni) 2:5. 46. J. Danis (L. Rizzi) 3:5. 53. V. Schubiger (S. Nett) 3:6. 58. L. Rizzi (J. Sommerhalder) 4:6. 60. N. Vetsch 4:7.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Ad Astra Sarnen. 4mal 2 Minuten gegen UHC Alligator Malans.

Alligator Malans: Breu; Camenisch, Schubiger R.; Obrecht, Gartmann; Tromm, Berry; Friolet, Nurmela, Nett; Holenstein, Schmid, Vetsch; Schubiger V., Vestlund, Schnell;

Ersatz: Wittwer, Krättli, Buchli, Hartmann M.

Bemerkungen: Alligator ohne Rohner (Militär), Hartmann D., Braillard, Veltsmid, Flütsch, Capatt (verletzt)

Beste Spieler: Pascal Amrein (Sarnen) und Sandro Breu (Malans)

Rücktritt der Gesundheit zuliebe

Ursin Thöny beendet seine Karriere per sofort. Der vom Verletzungspech verfolgte Ur-Alligator muss den Unihockeystock somit viel zu früh an den Nagel hängen. Was den ehemaligen U-19-Nationalspieler zum abrupten Karriereende bewegt hat, gibt es hier nachzulesen.

„Aufgrund eines Fehltrittes habe ich mir am Mittwoch, 6. Januar eine schwere Bänderverletzung zugezogen. Es ist nicht die erste Verletzung in dieser Saison, bei der ich mehrere Wochen ausfalle. Allgemein musste ich mir eingestehen, dass ich in den letzten zwei Jahren infolge verschiedener Verletzungen viel öfter neben, statt auf dem Feld stand. Die letzte Saison verpasste ich wegen eines Ermüdungsbruches praktisch ganz.

 So kam für mich bei diesem erneuten Rückschlag die Sinnfrage auf. Deshalb suchte ich das Gespräch mit unserem Physio Luuk in’t Zand. Auch er ist der Meinung, dass es für meinen Körper besser wäre, wenn ich mit dem Leistungsunihockey aufhören würde.

 Schweren Herzens habe ich mich deshalb meiner Gesundheit zuliebe entschieden, zurückzutreten. Am meisten werde ich das gemeinsame Zusammensein vermissen. Mit vielen bin ich seit Beginn meiner Karriere auf Torjagd gegangen. Aber auch die zahlreichen Trainings und Spiele werden sicherlich Lücken in meinem Alltag hinterlassen, die es zu füllen gilt.

 Ich möchte mich an dieser Stelle beim ganzen Verein für all die wunderschönen Momente bedanken, die ich erleben durfte. Ein besonderer Dank geht dabei an meinen jetzigen Cheftrainer Pius Caluori, der mich über die meisten Jahre in meiner Juniorenzeit begleitet und gefördert hat. Ohne ihn wäre ich nicht so weit gekommen. Danke!“

Ursin hat mit Ausnahme von zwei Saisons immer für Alligator Malans gespielt und war in den letzten Jahren fester Bestandteil der ersten Mannschaft.

Wir bedanken uns bei Ursin für seinen unermüdlichen Einsatz über all die Jahre im Verein generell und in der ersten Mannschaft im Speziellen. Vieln Dank, Ursin!

Dein UHC Alligator Malans

Malans bezwingt den Leader

Alligator Malans holt sich in einem gefälligen Spitzenkampf gegen Leader GC Zürich drei Punkte. Die Malanser drehten einen 0:2-Rückstand und gewannen schliesslich mit 8:4.

Autor: UHC Alligator Malans

Alligator wurde am nun vergangenen Wochenende gleich zwei Mal hart auf die Probe gestellt. Die Malanser bekamen es mit Floorball Köniz und GC Zürich zu tun. Nachdem die Alligatoren am Samstag gegen den Tabellendritten aus Bern noch knapp in der Verlängerung als Verlierer vom Feld mussten, bezwangen die Herrschäftler am Sonntag den Leader mit 8:4.

Die Schlüsselszene spielte sich in der 54. Minute ab. Malans führte zu diesem Zeitpunkt mit 5:3. GC drückte aber ziemlich vehement auf den Anschlusstreffer und konnte zu dieser Zeit in Überzahl agieren. Das 5:4 hätte wohl für eine hochdramatische Schlussphase gesorgt. Aber es kam anders. Remo Buchli kam in Unterzahl an den Ball lupfte den Ball in die Mitte zu Tim Braillard. Dieser brachte den Ball zum 6:3 im Tor unter. Danach war die Sache gelaufen und GC kam nicht mehr näher als drei Tore an die Alligatoren heran.

Vor allem zu Beginn der Partie sah es noch nicht danach aus, als würde Malans diese Partie gewinnen. Die Zürcher drückten dem Spiel den Stempel auf und bewiesen, weshalb sie der aktuelle Leader der Meisterschaft sind. Immer wieder brachten sie das Heimteam mit schönen Passstafetten in Bedrängnis. So war die Führung in der 12. Minute durch Daniel Johnsson nicht unverdient. Er erhielt in der Mittelzone zu viel Platz und nutzte diesen mit einem präzisen Handgelenkschuss zur Führung. Knapp zwei Minuten später musste Alligator-Torhüter Jonas Wittwer erneut hinter sich greifen. Der ehemalige Malanser Captain Claudio Laely befand sich zum Entstehungszeitpunkt des zweiten Zürcher Treffers in ähnlicher Position wie zuvor Johnsson. Laely schoss aber nicht, sondern suchte und fand auf der rechten Seite Florian Wenk. Dieser 2:0 Rückstand schockte die Malanser aber nicht etwa, er sorgte für eine heftige Reaktion. Zuerst zwickte Anton Vestlund in der 17. Minute den Ball nach einem abgefangenen Ball ins Zürcher Tor. Und kurz vor Drittelsende war Joshua Schnell für ein ausgeglichenes Ergebnis besorgt. Vestlund suchte ihn mit einem weiten Querpass, der zwar hängen blieb, aber Tim Braillard erbte und leitete den Ball doch noch zu Schnell weiter.

Im zweiten Abschnitt suchten beide Mannschaften weiterhin – und anders als gegen Köniz – das Heil in der Offensive. Beide Teams zeigten gefälliges Kombinationsspiel. Tore erzielte in diesem zweiten Abschnitt aber nur eine Mannschaft – die Alligatoren. Dies auch dank einer erneut guten Malanser Defensivleistung. Gleich drei Mal netze Alligator ein. Den Anfang machte in der 27. Minute Romano Schubiger, der von einem missglückten GC-Befreiungsschlag profitierte. Er traf mit einem Drehschuss. Die anderen zwei Toren fielen nach schönen Pässen aus der eigenen Zone. Einmal tauchte dadurch Jarkko Nurmela ganz allein vor GC-Hüter Pascal Meier auf und hatte genug Zeit für gleich zwei Abschlüsse, wobei dann der zweite erfolgreich war. Und in der 39. Minute zeigten Vestlund und Schnell, wie man eine 2:1-Situation sauber ausspielt. Am Ende musste Schnell den Ball nur noch ins leere Tor einschieben.

Alligator liess an diesem Wochenende immer wieder aufblitzen, zu was sie fähig sind. Nun wartet am nächsten Samstag Ad Astra Sarnen. Alles andere als drei Punkte wären gegen das noch sieglose Schlusslicht eine Enttäuschung.

UHC Alligator Malans – Grasshopper Club Zürich 8:4 (2:2, 3:0, 3:2)
Sporthalle Lust, Maienfeld. SR Schuler/Sprecher.
Tore: 11. D. Johnsson (P. Riedi) 0:1. 13. F. Wenk (C. Laely) 0:2. 17. A. Vestlund (T. Braillard) 1:2. 20. J. Schnell (T. Braillard) 2:2. 27. R. Schubiger 3:2. 33. J. Nurmela 4:2. 38. J. Schnell (A. Vestlund) 5:2. 48. C. Laely (J. Rüegger) 5:3. 54. T. Braillard (R. Buchli) 6:3. 56. A. Vestlund 7:3. 59. C. Laely 7:4. 60. J. Nurmela 8:4.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen UHC Alligator Malans. 3mal 2 Minuten gegen Grasshopper Club Zürich. Alligator Malans: Wittwer; Camenisch, Schubiger R; Tromm, Berry; Holenstein, Obrecht; Schmid, Nurmela, Nett; Vestlund, Braillard, Schnell; Rohner, Schubiger V, Buchli

Ersatz: Breu, Gartmann, Friolet, Vetsch, Hartmann

Bemerkungen: Alligator ohne Veltsmid, Flütsch und Capatt (verletzt)

Beste Spieler: Anton Vestlund (Malans), Christoph Meier (GC)

 

 

 

 

 

Alligatoren verlieren torarmes Spiel in der Verlängerung

In einem von defensiver Taktik und Kontrolle geprägten Spiel gestehen die Malanser dem Gegner nur wenige Möglichkeiten zu. Unter dem Absicherungsmodus litt aber auch die offensive Durchschlagskraft der Bündner. Zwei Unachtsamkeiten in den Schlussminuten halfen Floorball Köniz in die Verlängerung, wo sie sich den Extrapunkt sicherten.

von Thomas Rentsch

52 Minuten lang dauerte es bis zum ersten Treffer des Spiels. Vorher war es eher eine Partie für Kontrollfreaks als für Freunde des offensiven Spektakels. Malans hatte im Unterschied zu Köniz deutlich mehr und auch bessere Abschlüsse, der Berner Torhüter Eder zeigte aber eine Spitzenleistung und liess die Bündner Stürmer verzweifeln. Auf der anderen Seite waren die Alligatoren um weniger Fehler im Spielaufbau bemüht, was im Vergleich zum letzten Wochenende erreicht wurde. Für Dan Hartmann ein positiver Aspekt des Abends: «Köniz darf man keine Turnarounds zugestehen – von dem her mussten wir die Spielanlage deutlich anpassen, was uns auch gelang.»

Die Berner Vorstädter zeigten vor allem defensiv eine ausgezeichnete Leistung. Kompakt und mit einer präzisen Blockarbeit stahlen sie den Herrschäftlern wohl auch etwas den Mut zur offensiven Gefährlichkeit. Als Zuschauer fragte man sich, wer die Rolle des Dosenöffners in dieser Partie übernimmt. Es war in der 52. Minute Romano Schubiger, der sich zum wiederholten Mal geschickt gegen die gegnerische Flügelzange durchsetzen und Jarkko Nurmela bedienen konnte. Gegen den Direktschuss des Finnen kam auch Best Player Patrick Eder zu spät.

Nun war die Partie lanciert, es ging im Zweiminutentakt mit Treffern weiter. 54. Minute: Der Könizer Nationalstürmer Manuel Maurer liess sich viel Zeit beim Backchecking – und prompt kam den Alligatoren der Ball in der Vorwärtsbewegung abhanden. Schlaumeier Maurer wurde mit einem weiten Pass alleinstehend vor dem Malanser Torhüter angespielt. Abgeklärt verwandelte er die Möglichkeit, liess Jonas Wittwer keine Chance. 56. Minute: Simon Nett schlich sich wie Maurer zuvor in den Rücken der Abwehr, wo er mit einer geschickten Bewegung Raum für ein Anspiel schaffte. Eine einfache Ablage zu Dan Hartmann, der mit einem schönen Sololauf die Führung für Malans besorgte. 58. Minute: Ein ungewohnt grober Abspielfehler von Captain Florian Tromm bedeutete den erneuten Ausgleich. Der junge Raul Willfrath verwandelte den Querpass souverän zum 2:2.

Leider verpassten es die Alligatoren, in den Schlussminuten der regulären Spielzeit in Überzahl das Spiel zu entscheiden. Dan Hartmann hatte den Game-Winner auf dem Stock, schoss aber über die Könizer Querlatte. Somit war die Verlängerung Tatsache, wo die Berner mehrheitlich im Ballbesitz waren. In der 67. Minute bugsierte Captain Jonas Ledergeber den Ball aus nächster Nähe in die Maschen hinter Jonas Wittwer zum Siegtreffer.

Die Niederlage ist tabellarisch gesehen nicht tragisch, der Grundstein für die Qualifikation zur Masterround wurde bereits letztes Wochenende gelegt. Am Sonntag kommt mit GC das nächste Spitzenteam zu Besuch. «GC wird mehr offensives Risiko nehmen, es wird ein anderes Spiel geben als heute. Wenn wir defensiv stabil bleiben und gleichzeitig offensiv etwas mutiger werden, kommt es gut», meinte Dan Hartmann nach dem Spiel.

Das sagt Cheftrainer Pius Caluori zum Spiel: «Wir haben unser Spiel ohne Ball heute deutlich verbessert. Wir waren präsent und diszipliniert. Mit Ball fehlten die noch die letzten Automatismen. Gegen GC haben wir die Gelegenheit, dies auch noch besser zu machen.»

 

UHC Alligator Malans – Floorball Köniz 2:3 n.V. (0:0, 0:0, 2:2, 0:1)
Sporthalle Lust, Maienfeld. SR Fässler/Schläpfer.
Tore: 52. J. Nurmela (R. Schubiger) 1:0. 54. M. Maurer (S. Müller) 1:1. 56. D. Hartmann (S. Nett) 2:1. 58. R. Willfratt (S. Hutzli) 2:2. 64. J. Ledergerber (M. Kisugite) 2:3.
Strafen: keine Strafen. 2mal 2 Minuten gegen Floorball Köniz.
Alligator Malans: Wittwer; Camenisch, Gartmann; Romano Schubiger, Holenstein; Berry, Tromm; Hartmann, Vetsch, Nett; Friolet, Nurmela, Schnell; Braillard, Vestlund, Buchli.

Ersatz: Breu; Rohner, Schmid, Obrecht, Valentin Schubiger.

Verletzt: Thöny, Capatt, Veltsmid.

Floorball Köniz: Eder; Schmocker, Holopainen; Ruh, Müller; Haldemann, Kisugite; Hutzli, Aebersold, Guggisberg; Ledergerber, Michel, Maurer; Poffet, Saner, Willfratt.

Ersatz: Münger, Sigrist, Würz,Müller, Tringaniello, Hammer.

 

Beste Spieler:  Dan Hartmann für Alligator Malans, Patrick Eder für Floorball Köniz

Trotz drei-Tore-Führung nur zwei Zähler

Alligator Malans gewinnt gegen den UHC Thun erst in der Verlängerung. Die Alligatoren liessen sich immer wieder auskontern und agierten ab dem zweiten Drittel zu fehleranfällig. So reichte trotz mehr Spielanteilen auch eine 5:2-Führung nicht zu drei Punkten.

Autor: UHC Alligator Malans

Malans gegen Thun war bei den letzten fünf Aufeinandertreffen jeweils eine klare Angelegenheit. Die Malanser gewannen immer mit fünf Toren Vorsprung oder mehr. Auch am Sonntagnachmittag schien sich die Partie in diese Richtung zu entwickeln. Die Alligatoren beanspruchten wie meist in diesen Spielen viel Ballbesitz und agierten mit einem relativ rabiaten Pressing. Die Malanser gingen dem Spielverlauf entsprechend in der 6. Minute durch Joshua Schnell mit 1:0 in Führung. Joel Friolet hatte mit einem feinen Pass von hinter dem Thuner Tor Schnell im Slot gefunden. Nach 12 Minuten führten die Gäste aus der Bündner Herrschaft nach Toren von Dan Hartmann (mit einem Backhandschuss) und Christoph Camenisch (nach einem satten Handgelenkschuss) scheinbar komfortabel mit 3:0. Mit dieser drei-Tore-Führung ging es auch in die erste Pause, allerdings stand es zu diesem Zeitpunkt bereits 5:2. Die Thuner bewiesen zwischenzeitlich, wie schnell es im Unihockey gehen kann und verkürzte innerhalb von 90 Sekunden auf 2:3, bevor die Malanser ebenso schnell den Vorsprung wiederherstellen konnten.

Dass die Thuner gefährlich werden, wenn sie das offensive Malanser Pressing durchbrechen können, bewiesen die Hausherren bereits im ersten Drittel und auch danach immer wieder. Dies brauchte die Malanser nicht zu kümmern, solange sie ihre Tore erzielten. Doch genau darin unterschied sich der zweite Abschnitt vom ersten. Die Alligatoren waren zwar immer noch dominant, es harzte aber nun im Abschluss. Vor allem die ersten Malanser Formation um Tim Braillard vermochte die vielen Gelegenheiten nicht auszunutzen. Und so gelang es den Thunern in der 26. Minute mittels eines Drehschusses nach einem Freistoss wieder auf zwei Tore heranzukommen. Michael Fankhauser sorgte für diesen Treffer. Und nach 40 Minuten war aus einem vermeintlich einseitigen Spiel plötzlich ein ausgeglichenes geworden. Die Thuner schockten die Malanser in der 34. Minute mit einem Doppelschlag. Zuerst verwertete Josef Pluhar einen Penalty und nur 17 Sekunden später vertändelten die Malanser in der eigenen Zone den Ball, was schliesslich den Ausgleich zur Folge hatte.

So begann das Spiel im Schlussdrittel wieder bei 0. Und dabei blieb es auch nach 60 Minuten. Beiden Teams gelang im Schlussabschnitt je ein Tor. Die Alligatoren hätten sich auch über eine Niederlage nicht beklagen können. In der Anfangsphase des Schlussabschnittes hatten die Thuner mehr Grosschancen als die Malanser, die zu fehleranfällig agierten und sich das Leben so selbst schwer machten. Zwar ging der Favorit aus Graubünden dann in der 52. Minute durch den eingewechselten Simon Nett doch noch in Führung, aber die Thuner konnten erneut reagieren. Gut 90 Sekunden vor dem Ende der 60 Minuten war es Simek, der eine 2:1-Situation souverän ausnützte, nachdem direkt zuvor Malans das wohl entscheidende 7:5 nur knapp verpasste. In der Folge warf Malans noch einmal alles nach vorne, vernachlässigte aber dabei die Abwehr und schrammte fünf Sekunden vor Schluss nach einem Pfostenschuss nur knapp an der Niederlage vorbei.

Zumindest in der Verlängerung liess Malans nichts anbrennen. Anton Vestlund haute den Ball in der 62. Minute mit einem schnörkellosen Handgelenkschuss tief hinter Thun-Torhüter Sven Körner ins Netz. Somit nahmen die Malanser immerhin zwei Punkte aus dem Berner Oberland mit. Trotzdem dürften die Alligatoren auf der Rückreise einiges zu besprechen haben.

 

UHC Thun – UHC Alligator Malans 6:7 n.V. (2:5, 3:0, 1:1, 0:1)
MUR, Thun. SR Britschgi/Gasser.
Tore: 6. J. Schnell (J. Friolet) 0:1. 10. D. Hartmann (J. Nurmela) 0:2. 12. C. Camenisch (D. Hartmann) 0:3. 17. J. Ruch (N. Ammann) 1:3. 18. D. Simek (J. Saurer) 2:3. 19. J. Nurmela (D. Hartmann) 2:4. 20. R. Buchli (A. Vestlund) 2:5. 26. M. Fankhauser (J. Pluhar) 3:5. 34. J. Pluhar 4:5. 34. D. Simek 5:5. 52. S. Nett (D. Hartmann) 5:6. 59. D. Simek (T. Baumann) 6:6. 62. A. Vestlund (J. Schnell) 6:7.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen UHC Thun. keine Strafe

Alligator Malans: Wittwer; Berry, Tromm; Camenisch, Gartmann; Schmid, Obrecht; Vestlund, Braillard, Buchli; Vetsch, Hartmann, Nurmela; Rohner, Friolet, Schnell;

Zu Beginn Ersatz: Breu, R. Schubiger, Holenstein, Nett

Bemerkungen: Alligator ohne Veltsmid (Pause) Schubiger V. (abwesend), Thöny und Capatt (verletzt)

Beste Spieler: Reto Graber (Thun) und Dan Hartmann (Malans)

Alligatoren entscheiden erstes Corona-Derby für sich

Trotz eines missglückten ersten Drittels nimmt Malans verdientermassen alle Punkte aus dem Geisterspiel. Eine gleichmässige Teamleistung, bei der alle drei Linien mindestens zwei Tore beisteuerten und spielerische Akzente setzen konnten, sorgten für den Unterschied.

von Thomas Rentsch

Die Feldüberlegenheit der Herrschäftler nahm mit Fortdauer des Spiels immer explizitere Form an, resultatmässig dauerte es aber bis zur 53. Spielminute und dem hochgefeierten Treffer von Christian Gartmann zum 5:3. Von Markus Holenstein nach einem Rush hinter dem Churer Tor perfekt freigespielt, liess sich das Prättigauer Urgestein freistehend im Slot nicht zweimal bitten. Mit der Sicherheit der erstmaligen Zweitore-Führung gelangen Topscorer Tim Braillard und dem einzigen Doppeltorschützen des Abends, Dan Hartmann, die endgültige Spielentscheidung.

Dabei war der Malanser Start ins Spiel holprig. Wohl gelang Florian Tromm früh der erste Treffer nach dem langen Unterbruch, viele Stockfehler und fehlende Passgenauigkeit wurden zur Beute der Churer Abwehr. Und die Hauptstädter wussten mit den Geschenken umzugehen: ein abgefälschter Querpass, ein souveräner Abschluss nach einer Balleroberung und ein mustergültiger Konter, und schon lagen die Alligatoren mit 1:3 im Rückstand. Es war heute früh Zeit für ein Timeout, «wir mussten unser Spiel disziplinieren, was uns danach auch gelang» meinte der Malanser Schwede Anton Vestlund nach der Partie. In der 23. Minute spielten sich hektische, entscheidende Szenen ab: Der beste Akteur der Hauptstädter, Torhüter Christian Reich, wehrte eine Topchance der Malanser magistral ab, leitete einen Gegenstoss ein, der am herrschäftlichen Pfosten endete. Im direkten Gegenangriff gelang Dan Hartmann der Anschlusstreffer. Und kurz darauf zeigte die zweite Alligatorenlinie eine Traumkombination, die Romano Schubiger zum Ausgleich verwertete.

Für Vestlund war es eine lang erwartete Premiere, das erste Meisterschaftsspiel nach der unglücklichen Verletzung, die er sich im Supercup letzten Sommer nach nur zehn Spielminuten einfing. «Es herrschte eine besondere Vorfreude auf den Restart, beim Team aber auch bei mir. Ohne Zuschauer zu spielen ist zwar etwas speziell, aber wir werden uns daran gewöhnen.» Zum Einstand lieferte der Schwede eine engagierte Leistung, agierte ballsicher, zweikampfstark, wendig und mit Drang zum Torschuss. Gegen Chur ist Anton Vestlund zwar noch ohne Skorerpunkt geblieben, bei seiner Spielweise werden bald Tore und Assists zu verzeichnen sein. «Heute wollte ich es wohl zu gut machen, traf dann das Tor nicht wie gewünscht. Ich freue mich aber an den vielen Möglichkeiten, die wir kreieren konnten.» Derbystimmung wollte natürlich nicht im Gleichen Mass aufkommen, wie wenn zwei Fan-Lager auf den Tribünen mitfiebern. Auf dem Spielfeld war aber in der einen oder anderen Szene durchaus Emotionen im Spiel, trafen «alte Bekannte» aufeinander und es wurde Stimmung gemacht. Dass Chur bis sieben Minuten vor Spielende nur mit einem Tor im Rückstand lag, sorgte für Spannung, obwohl die Alligatoren das Spiel in dieser Phase dominierten.

Der Wiedereinstieg in die Meisterschaft ist Malans also geglückt. Die Spielanlage war gegen Chur deutlich ersichtlich, im Feintuning ist logischerweise noch Luft nach oben. Der erste Corona-Derbysieg zeigt auf, dass die Alligatoren mit den ungewöhnlichen Umständen zurechtkommen.

Das sagt Headcoach Pius Caluori zum Spiel: Wir brauchten 20 Minuten, um ins Spiel zu finden. Der Start war eigentlich gut, nach dem frühen 1-0 dachten wir vielleicht für einen kurzen Moment, dass es einfach wird. Chur hat uns dafür bestraft. Anschliessend konnten wir nach und nach unser Spiel aufziehen. Meiner Meinung drei verdiente Punkte.»

Am Sonntag ist bereits das nächste Spiel: 16:00 Uhr Spielbeginn in Thun.

 

UHC Alligator Malans – Chur Unihockey 7:4 (1:3, 3:0, 3:1)
Sporthalle Lust, Maienfeld. SR Brunner/Büschlen.
Tore: 3. F. Tromm (K. Berry) 1:0. 9. L. Schlegel (F. Beeler) 1:1. 13. A. Bass 1:2. 15. S. Mani (K. Hyrkkönen) 1:3. 23. D. Hartmann (J. Friolet) 2:3. 25. R. Schubiger (J. Friolet) 3:3. 38. N. Obrecht 4:3. 53. C. Gartmann (M. Holenstein) 5:3. 56. T. Braillard (R. Buchli) 6:3. 58. D. Hartmann (S. Nett) 7:3. 60. M. Lehtinen 7:4.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen UHC Alligator Malans. 3mal 2 Minuten gegen Chur Unihockey.

Alligator Malans: Breu ; Berry, Tromm ; Camenisch, Romano Schubiger ; Obrecht, Gartmann; Braillard, Vestlund, Buchli; Hartmann, Friolet, Nett; Holenstein, Schmid, Vetsch.
Ersatz: Wittwer; Rohner, Veltsmid, Valentin Schubiger, Nurmela, Schnell.
Verletzt: Thöny, Capatt.

Chur Unihockey: Reich; Decasper, Stucky; Sesulka, Mani; Mettler, Bischofberger; Nüssle, Rieder, Cavelti; Hyrkkönen, Bass, Lehtinen; Schlegel, Mayer, Beeler.
Ersatz: Hutter; Weber, Desax, Brunold, Candrian, Amato.
Abwesend: Karlsson Martell.

Durchstieren kann nicht die Lösung sein

Florian Tromm freut sich auf die Fortsetzung der Saison. Der Captain von Alligator Malans weiss aber, wann die Grenze zum Weiterspielen erreicht ist. Gleich sieht dies Daniel Sesulka, Captain von Chur Unihockey. Im Bündner Derby trifft er am Samstag auswärts auf Malans.

Hier gibt es das ganze Interview von Stefan Salzmann, Sportredaktor bei der Südostschweiz zum Nachlesen.

Bündner Derby zum Restart der Meisterschaft

Über drei Monate nach dem letzten Ernstkampf dürfen die NLA-Spieler der Alligatoren wieder in die Matchhosen steigen. Mit Chur Unihockey macht zum Auftakt gleich der Kantonsrivale die Aufwartung in Maienfeld.

Man darf gespannt sein, wie die beiden Teams in dieser speziellen Situation agieren werden: Grosse Vorfreude, der Leidenschaft endlich wieder im Vollgasmodus zu frönen, gepaart mit ungewissen Vorzeichen über Formstand und Automatismen sorgen für Gefühle wie sonst nur zum Saisonstart. Der angepasste Modus lässt aber wenig Anpassungszeit zu – alle Teams haben reelle Chancen auf eine Playoff-Qualifikation.

Geplant ist, dass die angefangene Vorrunde zu Ende gespielt wird und dann die Tabelle in zwei Gruppen geteilt wird: Die Ränge 1 bis 6 spielen untereinander um das Heim- und Wahlrecht für die Playoffs, während die Teams auf den Rängen 7 bis 12 ihrerseits um die zwei verbleibenden Playoff-Tickets kämpfen. Die Karten werden also neu gemischt – die Alligatoren stehen mit drei Siegen und zwei Niederlagen im Mittelfeld der Tabelle, mit Luft nach oben.

Das Spiel findet am Samstag, 9. Januar um 18:00 Uhr in Maienfeld statt. Zuschauer sind auf Grund der Auflagen von Bund und Kanton nicht zugelassen. Wer sich das Kantonalderby trotzdem nicht entgehen lassen will, sei der kommentierte Livestream von swissunihockey.tv oder die Liveübertragung auf Radio Südostschweiz empfohlen.

Bereits am Sonntag bestreiten die Alligatoren in Thun um 16 Uhr das nächste Spiel.

Es kehrt also etwas Normalität zurück, wenn auch unter merkwürdigen Umständen. Die Show soll zumindest in der NLA weitergehen, mitfiebern mit den Alligatoren mit physischem Abstand – aber immerhin. Und man darf gespannt sein, welche Teams sich am raschesten zurechtfinden. Hopp Alligator!

Wiederaufnahme Spielbetrieb NLA

Mitte November hat die Taskforce von swiss unihockey entschieden, den Spielbetrieb in der NLA Anfang Januar wieder aufzunehmen. Damals verdoppelten sich die Fallzahlen von Woche zu Woche, weshalb man sich für eine Wiederaufnahme nach dem Jahreswechsel aussprach. Die höchste Liga im Schweizer Unihockey wird von den Behörden als semiprofessionelle Liga eingestuft, weshalb Wettkämpfe und Trainings erlaubt sind.

von swiss unihockey

In der Zwischenzeit hat sich die Situation in der Schweiz stabilisiert: «Die Fallzahlen zeigen eine stagnierende bzw. leicht sinkende Tendenz und die Mehrheit der Spielerinnen und Spieler sowie der NLA-Vereine sind bereit, wieder zu spielen», sagt Daniel Bareiss, Zentralpräsident von swiss unihockey. «Es ist wichtig, dass sie wieder eine Perspektive haben, entsprechend planen können und die Motivation nicht verloren geht.» Deshalb hat die Taskforce an der Sitzung vom Mittwochabend unter Einbezug der Vereine entschieden, die Vorrunde der Qualifikation bei den Männern und Frauen am Wochenende vom 9./10. Januar 2021 fortzusetzen. Nach der Vorrunde kommt es dann zu keiner Rückrunde, sondern zu einer Master Round bzw. Challenge Round. Dieser Modus ermöglicht den Teams zusätzliche entscheidende Spiele nach der Vorrunde und vor den Playoffs. Eine komplette Rückrunde hätte nicht mehr im Spielplan untergebracht werden können.

So funktioniert die Master Round und Challenge Round

Für die Master Round und Challenge Round gilt die Tabelle nach der Vorrunde als Basis und die erspielten Punkte werden mitgenommen. Bei den Männern sind die Teams, die nach der Vorrunde die Ränge 1-6 in der Tabelle belegen, für die Playoffs qualifiziert und sie spielen in der Master Round um das Heim- und Wahlrecht. Jedes Team spielt je einmal gegeneinander und wer dann am Ende die Plätze 1-4 in der Tabelle belegt, sichert sich das Heimrecht. Die Teams auf den Rängen 7-12 nach der Vorrunde spielen in der Challenge Round um die Qualifikation für die Playoffs. Auch sie bestreiten je ein Spiel gegeneinander. Die Teams auf den Rängen eins und zwei der Challenge Round qualifizieren sich für die Playoffs, während die anderen vier Teams die Playouts bestreiten.

Bei den Frauen nehmen die Teams auf den Rängen 1-5 nach der Vorrunde an der Master Round teil. Die Teams auf den Rängen 6-10 spielen die Challenge Round. Wer am Schluss auf den Rängen 1-3 der Challenge Round platziert ist, qualifiziert sich für die Playoffs, die anderen zwei Teams bestreiten die Playouts.

Wann und wie es nach der Qualifikation mit den Playoffs/Playouts weitergeht, wurde noch nicht festgelegt und hängt von der epidemiologischen Entwicklung in den nächsten Wochen ab.

Vorbereitungen laufen auch für Wiederaufnahme in anderen Ligen

Für alle Ligen, die nicht als semiprofessionell eingestuft wurden, wird die Situation intensiv beobachtet und swiss unihockey steht in engem Kontakt mit den Behörden. Momentan verbietet der Bundesrat auf unbefristete Zeit Wettkämpfe im Amateurbereich. Nur Kinder und Jugendliche bis zum 16. Lebensjahr dürfen aktuell uneingeschränkt trainieren, sofern dies durch den Kanton erlaubt ist. Für alle anderen sind nur Einzeltrainings oder Techniktraining ohne Körperkontakt erlaubt.

Für swiss unihockey steht im Zentrum, dass der Spielbetrieb der Saison 2020/21 auch für alle anderen Ligen und Spielformen wieder aufgenommen werden kann. In den letzten Wochen wurden hierzu Szenarien erarbeitet, wie der Spielbetrieb aussehen kann, wenn der Bund und die Kantone es erlauben. Diese werden konkretisiert, sobald neue Erkenntnisse von Seiten Bundesrat vorliegen.

Zudem laufen für die höchsten Nachwuchsstufen Abklärungen mit Swiss Olympic und dem BASPO, ob die U21 A der Frauen und Männer auch als semiprofessionelle Ligen eingestuft werden können. Wenn dies der Fall sein sollte, könnten sie ebenfalls bereits im Januar mit der Meisterschaft fortfahren. Diesbezüglich wird nächste Woche ein Entscheid erwartet. Ebenso wird abgeklärt, ob die NLB Frauen und Männer früher als die restlichen Ligen starten können. Bei neuen Erkenntnissen wird so rasch wie möglich kommuniziert.

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