UHC Alligator Malans

Malans mit hart umkämpftem Sieg gegen die Tigers

Nach der erfolgreichen Qualifikation für den Schweizer Mobiliar-Cup Halbfinal vom Vortag können die Alligatoren gegen ein ersatzgeschwächtes Team von Tigers Langnau mit einem 5:3 Sieg nachlegen. Dank diesen beiden wichtigen Siegen haben sich die Alligatoren erfolgreich aus ihrer covidbedingten Pause zurückgemeldet.

von Heinz Grass, UHC Alligator Malans

Die Verletzungshexe hat dem heutigen Gastteam von Tigers-Langnau offensichtlich arg zugesetzt. So standen gerade mal 16 Spieler auf dem offiziellen Matchblatt des Abends. Unterschiedlich war zudem sicher noch die mentale Ausgangslage vor diesem für die Malanser ersten Meisterschaftsspiel des neuen Jahres. Während die Malanser tags zuvor gegen den SV Wiler-Ersigen dank des goldenen Treffers von Remo Buchli in der Verlängerung den Cup-Halbfinaleinzug geschafft haben, mussten die Emmentaler beim Leader GC Zürich mit einer 15:4 Niederlage arg unten durch. Ein weiteres Highlight beim Studium der Teamaufstellung seitens der Malanser ist sicherlich das Comeback von Torhüter Martin Hitz, welcher heute, knapp 5 Jahre nach seinem Rücktritt aus der obersten Liga, wieder zwischen den Pfosten amten durfte.

Gian Luca Schiessl, der Langnauer Schlussmann, welcher am Vortag sein Debut in der NLA feiern konnte, musste bereits den allerersten Schuss von Markus Holenstein zur 1:0 Führung passieren lassen. Gleiches widerfuhr postwendend auch beim Malanser Hüter Hitz durch den frühen Treffer von Thomas Gfeller. Zu diesem Zeitpunkt waren nur gerade etwas mehr als drei Minuten gespielt. Zunehmend gewannen die Alligatoren aber mehr Spielanteile gegen die nummerisch arg gebeutelten Gäste und kamen dank schnell vorgetragenen Spielzügen immer wieder gefährlich vors Emmentaler Gehäuse. Weitere Tore waren aber in der Folge eine Fehlanzeige. Hitz zeichnete sich zwischenzeitlich dennoch mit grossartigen Paraden aus, wie wenn er die NLA nie verlassen hätte. In der 18. Minute ahndeten die Schiedsrichter einen Stockschlag gegen Christoph Camenisch, welcher sein Team dadurch in numerische Unterlegenheit brachte. Die Langnauer zeigten daraufhin ein beherztes Powerplayspiel, wenn auch mit eher hohem Risiko gespielt. Denn während dieser Strafzeit konnten die Malanser mehrmals gefährliche Konterangriffe auslösen. Die Strafzeit verstrich jedoch torlos und so auch die Zeit bis zur ersten Sirene. Mit dem 1:1 nach 20 Minuten durften von der gegebenen Konstellation her eigentlich nur die Gäste zufrieden sein.

Das Emmentaler Rumpfteam zeigte sich auch zu Beginn des Mittelabschnittes äusserst kämpferisch und sie gingen sogar während der 22. Minute durch den zweiten Treffer von Gfeller an diesem Abend mit 2:1 in Front. Die Malanser ihrerseits wurden durch die windigen Langnauer immer wieder aus ihrer gewohnten Komfortzone herausgenommen und mussten sich mehrheitlich mit rein defensiven Aufgaben beschäftigen. Erst eine Strafe gegen Joel Nyh infolge einer Unsportlichkeit sorgte in der 26. Minute für etwas Ruhe vor dem Malanser Gehäuse. Das Powerplay zu Gunsten von Malans wurde denn auch zum Ausgleich durch den Treffer von Tim Braillard kurz vor Ende der Strafzeit ausgenützt. Bei Spielhälfte drehte dann das Rad aus Sicht des Heimteams wieder in die richtige Richtung. Kevin Berrys Knaller auf Zuspiel von Topskorer Remo Buchli endete in den Langnauer Maschen zur erneuten Malanser Führung. Das Spiel weiterhin beidseitig kämpferisch geführt, wirkte aber auch zunehmend etwas zerfahren. Viele Aktionen waren eher auf Zufall basierend als schön herausgespielt. Das strenge Cupspiel vom Vortag trug sicher zu einem wesentlichen Anteil bei, dass die Malanser Akteure in dieser Phase nicht mehr so wirklich frisch wirkten. Mit der knappen Führung der Platzherren endete dann auch dieses Drittel.

Im dritten Abschnitt zeigten die Alligatoren wieder bessere und schnell ausgeführte Spielkombinationen und hatten dann auch die Spielanteile wieder in ihre Reihen verlagert. Damian Rohner war dann für die erstmalige Zweitoreführung verantwortlich. Er nützte einen Abwehrfehler der Langnauer kaltblütig zum 4:2 Zwischenstand aus. Die Emmentaler kämpften mutig und beherzt weiter und als Janis Lauber alleine vor Hitz stehend zum Anschlusstreffer einnetzen konnte, wurde dieses Spiel nochmals von Neuem lanciert. Das Spiel nahm nun richtig an Fahrt auf und auch die Zuschauer in der Halle steigerten sich nun mit Anfeuerungsrufen trotz der hindernd getragenen Masken. Die Tigers warfen ab der 53. Minute nun alles nach Vorne und suchten vehement den neuerlichen Ausgleichstreffer. Sie nahmen in der 58. Spielminute noch ihr Timeout und spielten in der Folge mehrheitlich ohne Torhüter mit einem Mann mehr auf dem Feld. Es lief bereits die vorletzte Minute in diesem Drittel als Holenstein mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend zum 5:3 erhöhen konnte. Dieser Treffer bedeutete denn auch gleich das Endergebnis dieses Spiels. Das kurz vor Spielende noch geahndete Handspiel gegen den zweifachen Torschützen blieb jedoch ohne weiteren Gegentreffer. Dank diesem Sieg können sich die Alligatoren in der Tabelle auf dem playoffheimberechtigten vierten Platz mit 29 Punkten nach 15 gespielten Runden halten.

Bereits kommenden Mittwoch, 26. Januar folgt das nächste Heimspiel von Alligator Malans. Sie empfangen in der Sporthalle Lust Maienfeld den UHC Waldkirch-St.Gallen (Spielbeginn 20.00 Uhr).

Das sagt Cheftrainer Pius Caluori zum Spiel: «Das heutige Spiel war emotional keine leichte Aufgabe. Mit der Qualifikation für den Cuphalbfinal und den drei Punkten gegen die Tigers können wir jedoch leben».

UHC Alligator Malans – Tigers Langnau 5:3 (1:1, 2:1, 2:1)
NLA Qualifikation – Runde 17; MZH Lust Maienfeld; 240 Zuschauer.
SR; Röder | Anderegg
Tore: 3. Holenstein (Gartmann) 1:0. 4. Gfeller (L. Steiner) 1:1. 22. Gfeller (Gerber) 1:2. 28. Berry (Braillard) 2:2. 30. Berry (Buchli) 3:2. 44. Rohner 4:2. 49. Lauber (Gfeller) 4:3. 59. Holenstein (Braillard) 5:3.
Strafen:  2mal 2 Minuten gegen Malans. 1mal 2 Minuten, 1mal 10 Minuten (J. Nyh) gegen Tigers Langnau.
Alligator Malans: Hitz; Berry, Veltsmid; Camenisch, R.Schubiger; Tromm, Gartmann; Hartmann, Nett, Buchli; Braillard, Rohner, V.Schubiger; Holenstein, Jäger, Vetsch. Ersatz: Breu, Schmid, Obrecht, Schnell, Capatt, Friolet.
Tigers Langnau
: Schiessl; Luca Steiner, Strohl; Nyh, Mosimann; Simon Steiner, Langenegger; Gfeller, Lauber, Gerber; Blatter, Matteo Steiner, Kropf; Mathias Steiner, Ewald, Flühmann.
Ersatz: Siegenthaler, Fasel.
Bemerkungen:
Malans ohne Wittwer, Flütsch (beide verletzt). Tigers ohne Beck, Stucki, Jakob, Schlegel, Fankhauser, Schenkel, Lehmann, Rentsch, Pfister (alle verletzt). 52. Pfostenschuss Tromm; 58. Timeout Tigers Langnau; ab. 58. Tigers Langnau mehrheitlich ohne Torhüter.
Beste Spieler: Martin Hitz für Malans, Marc Oliver Gerber für Tigers Langnau

Sieg gegen Wiler-Ersigen im Cup-Viertelfinal

Alligator Malans gewinnt ein Spiel auf Messers Schneide in der Verlängerung. Remo Buchli lässt die Maienfelder Lust in der 66. Minute explodieren. Es hätte aber auch ganz anders kommen können.

von Thomas Rentsch

Beide Teams versuchten zu Beginn die Partie zu kontrollieren, es gab kaum gefährliche Aktionen. Dennoch gingen die Alligatoren mit einem 2:0 Vorsprung in die erste Pause. Ein aussergewöhnlich guter Lohn, zwei Tore aus nur einer echten Chance im ersten Drittel. Nach einem Fehlpass der Wiler Defensive fand Damian Rohner seine Sturmkollegen in der Feldmitte, Joshua Schnell liess den Ball elegant passieren und Tim Braillard vollendete zum 1:0. Kurze Zeit später, in der 20.Minute, brachte das Pressing der dritten Linie die Wiler Abwehr in Bedrängnis, was zu einem Slapstick-Eigentor aus ziemlicher Distanz führte.

Ohne grosse Fehler in Defensive und Spielaufbau starteten die Malanser ins Mitteldrittel. Ein sehenswerter Treffer in Überzahl bedeutete das 3:0. Dan Hartmann veredelte eine geschwinde Passfolge über die ganze Formation. Läuft heute bei den Alligatoren, so das Gefühl auf der Tribüne. Wiler seinerseits investierte nun in Emotionen und Zielstrebigkeit. Dies zahlte sich für die Berner aus, als Gian Mühlemann nach einem Abspielfehler in der Bündner Verteidigung Torhüter Breu aus der Distanz bezwang. Dieselbe 37. Minute lief, als Verteidigerlegende Tatu Väänänen mit schlauem erstem Pass den Anschlusstreffer durch Gianluca Persici einleitete. Und noch vor der zweiten Pause war der komfortabel ausgebaute Vorsprung der Alligatoren dahin. Topskorer Dudovic belohnte den Effort seines Teams mit dem 3:3 Ausgleich.

Schlussabschnitt, beide Mannschaften forcierten ihre besten Kräfte in zwei Linien. Die Qualität im Spiel steigerte sich im Gleichschritt mit der Spannung. Ein Cup-Fight mit vergebenen Grosschancen, herzhaften Zweikämpfen, gleichmässigen Spielanteilen. Besonders beeindruckte bei beiden Teams die Konsequenz in der Rückwärtsbewegung, die aufopfernde Blockarbeit. So stieg die Spannung sukzessive an, mit expliziten Möglichkeiten zur Entscheidung kurz vor der 60. Minute beiderseits. So auch in der Verlängerung, in der sich Malans nach langer offensiver Druckphase plötzlich in einer unübersichtlichen Situation vor dem eigenen Tor behaupten musste. Das Siegtor von Remo Buchli erarbeitete sich dieser in bekannter Manier: Harte Arbeit an der Bande, Balleroberung in der offensiven Ecke, freier Raum hinters Tor, Bubentrick. Offensichtlich, vorhersehbar, mit Buchlis Energielevel ausgeführt aber unberechenbar und zwingend.

So zwangen die Herrschäftler gegen den ewigen Rivalen aus dem Emmental das Wettkampfglück auf ihre Seite. Sowohl spielerisch, wie auch kämpferisch zeigten sie eine ansprechende Leistung nach der langen Pause. Der Lohn ist der Einzug ins Cup-Halbfinale. Relativierend sollte angefügt werden, dass Wiler-Ersigen deutlich ersatzgeschwächt anreiste und mit insgesamt drei Metalltreffern und diversen Topchancen den Sieg auch nicht gestohlen hätten.

Das sagt Headcoach Pius Caluori zum Spiel: «Ein harterkämpfter Teamsieg dank einer Willensleistung in der Verlängerung. Ich hoffe, wir können die positive Energie mitnehmen und uns nun Schritt für Schritt steigern.»

Am Sonntagabend sind mit den Unihockeytigers Langnau bereits die nächsten Gäste aus dem Emmental zu Besuch. Spielbeginn um 18:00 Uhr in der MZH Lust in Maienfeld.

 

UHC Alligator Malans – SV Wiler-Ersigen 4:3 n.V. (2:0, 1:3, 0:0, 1:0)
Sporthalle Lust, Maienfeld. 497 Zuschauer. SR Hohler/Koch.
Tore: 19. T. Braillard (D. Rohner) 1:0. 20. D. Schmid (Eigentor) 2:0. 28. D. Hartmann (D. Rohner) 3:0. 37. G. Mühlemann 3:1. 37. G. Persici (M. Dudovic) 3:2. 39. M. Dudovic (Y. Wyss) 3:3. 66. R. Buchli 4:3.
Strafen: keine Strafen. 1mal 2 Minuten gegen SV Wiler-Ersigen

Alligator Malans: Breu; Berry, Veltsmid : Camenisch, R. Schubiger; Tromm, Obrecht; Hartmann, Friolet, Buchli; Braillard, Rohner, Schnell; Holenstein, Jäger, Nett.

Ersatz: Hitz; Schmid, Gartmann, V. Schubiger, Capatt, Vetsch.

SV Wiler-Ersigen: Flury; Wyss, Väänänen; Hollenstein, Davet; Tambini, Krebner; Pylsy, Dudovic, Persici; Siegenthaler, Sikora, Louis; Mühlemann, Eser, Döbeli; Wyden; Kramer.

Bestplayer: Gianluca Persici für SV Wiler-Ersigen, Dan Hartmann für Alligator Malans

 

Spielabsagen zum Jahresauftakt

Die beiden Partien vom Wochenende (Cup-1/4-Final gegen den SV Wiler-Ersigen und das Meisterschaftsspiel gegen Floorball Köniz) finden nicht statt. Nach einer Häufung von coronapositiv getesteten Spielern über die Festtage hat der Teamarzt Dr. Ehrler der Mannschaft nach Rücksprache mit dem Kantonsarzt eine Trainings- und Spielquarantäne auferlegt.

Wann die beiden Partien nachgeholt werden, informieren wir baldmöglichst auf unseren Kanälen. Wir danken für euer Verständnis.

Sieg zum Abschluss des Trainingscamps in Uppsala

Mit einem klaren 7:3 Sieg im letzten Testspiel gegen Alunda konnte das U21A-Team das Trainingsweekend erfolgreich abschliessen.

Das Spiel war sicherlich nicht unser bestes, machte sich doch sich langsam die Müdigkeit bemerkbar. Trotzdem konnten wir teilweise schön herausgespielte Tore erzielen und somit unser letztes Testspiel ohne grosse Mühen gewinnen.

Das Highlight folgte dann aber vor dem Besuch des SSL-Spiels. Die Jungs wurden von Mika Kohonen empfangen und dieser hielt eine kurze Speech über Winner-Mentalität und beantwortete geduldig die vielen Fragen unserer Jungs.

Wir schauten danach das SSL-Spiel und liessen den Abend zusammen mit unseren schwedischen Freunden ausklingen. (Details der Redaktion bekannt!)

Im Namen des Staffs und Teams möchten wir uns herzlich bei Storvreta IBK insbesondere bei Henrik Ededahl und Theodor für die top Organisation und Unterstützung bedanken!

Vi hörs

U21A – Alligator Malans

Zweiter Sieg im zweiten Spiel für die U21A

Im zweiten Testspiel gelang unserem U21A-Team der 2. Sieg. Gegen Sirius IBK U19 resultierte am Schluss vor 174 Zuschauer:innen ein 9:7.

von Patrick Vetsch (Assistenztrainer U21A)

Das Spiel begann für uns denkbar schlecht. Wir erspielten uns viele hochkarätige Möglichkeiten und kassierten 3 schnelle Kontertore, die wieder einmal bewiesen, dass die Schweden nicht viele Torchancen brauchen. Fazit des ersten Drittels: 1:5 mit viel Aufwand und wenig Ertrag.

Im zweiten Drittel konnten wir unsere Chancen besser nutzen und konnten Sirius unser Spiel aufzwingen. Wir erzielten teilweise wunderbar herausgespielte Tore und konnten das Score auf 4:5 verkürzen.

Das dritte Drittel begann optimal für uns und Mauro Hartmann konnte in Überzahl den Ausgleich erzielen. Wir nahmen den Schwung mit und konnten das Score bis zur 51. Minute auf 8:5 stellen. Sirius versuchte am Ende nochmals mit vereinten Kräften und einem Mann mehr heranzukommen. Wir behielten die Geduld und konnten das Spiel mit 9:7 gewinnen.

Heute geht es noch mit dem letzten Testspiel weiter gegen Älunda, sicherlich keine einfache Aufgabe gegen das Physisch starke Team aus der Division 1 (1.Liga). Nach dem Spiel werden wir zusammen das SSL Spiel Storvreta vs. Linköping anschauen und den Abend gemütlich ausklingen lassen bevor es morgen wieder Richtung Schweiz geht.

Hitz gibt Comeback in der NLA

Martin Hitz spielt bis auf Weiteres wieder in der ersten Mannschaft des UHC Alligator Malans. Es ist für die 38-jährige Torhüterlegende ein überraschendes und gleichzeitig spezielles Engagement, kehrt er doch an seine alte Wirkungsstätte zurück.

von UHC Alligator Malans/Foto: Claudio Schwarz

Spezielle Situationen erfordern spezielle Massnahmen. Seit Corona gilt diese Weisheit wohl mehr denn je.

Gründe für den Transfer seines Bruders zurück in die NLA gibt es für den Sportchef, Thomas Hitz, gleich mehrere. «Einerseits geht es um die Absicherung der ungewissen Corona-Einflüsse und die Kompensation des verletzungsbedingten Ausfalls von Jonas Wittwer. Das strenge Programm bis zu den Playoffs hat bei unseren Überlegungen ebenfalls eine Rolle gespielt. Kurz zusammengefasst: Wir müssen auf der Torhüterposition sicher und für alle Eventualitäten bereit sein in den nächsten Wochen und Monaten», so Hitz zum überraschenden Transfer.

Sein letztes Spiel in der NLA bestritt Martin Hitz beim Superfinal 2017, welchen der SV Wiler-Ersigen auf dramatische Art und Weise im Penaltyschiessen für sich entscheiden konnte. Den Unihockeyhelm hat Hitz danach aber nicht an den Nagel gehängt. Zu gross ist seine Leidenschaft für den Unihockeysport nach wie vor. Seit der Saison 2017/18 hütete Hitz beim mehrfachen Schweizermeister und Cupsieger Blau Gelb Cazis das Tor in der 1. Liga Kleinfeld. Nun kehrt der mehrfache Meister- und Cupsiegertorhüter also vorübergehend zurück auf die grosse Bühne des Unihockeys.

Hitz freut sich auf sein Comeback: „Natürlich war das meinerseits nicht so geplant, aber nachdem mich die Alligatoren um Hilfe gebeten haben, werde ich nun alles versuchen, um dem Team in dieser ausserordentlichen Situation zu helfen.»

Wir freuen uns auf Martins Comeback und wünschen ihm viel Erfolg.

Sieg im Trainingscamp gegen Storvreta

Anlässlich des Trainingscamps hat unser Team der U21A ihr erstes Testspiel gegen das U19-Team von Storvreta vor 68 Zuschauer:innen mit 5:4 gewonnen.

von Patrick Vetsch (Assistenztrainer U21A)

Der Start ins Spiel war auf beiden Seiten nervös und von vielen Eigenfehlern geprägt. Jamie Britt konnte unsere Farben früh in Führung bringen. Danach kam Storvreta besser ins Spiel und konnte durch zwei schnelle Konter 2:1 in Führung gehen. Unser Captain konnte kurz vor der Pause den 2:2 Ausgleich erzielen.

Durch eine schöne Einzelleistung gingen wir im zweiten Drittel wieder 3:2 in Führung. Dies beantwortete Storvreta wiederum mit einem sehenswerten Konter zum 3:3. Axel Bäckström traf schliesslich kurz vor der zweiten Pause zum 4:3.

Im letzten Drittel agierten beide Mannschaften vorsichtig und gingen nicht viel Risiko ein. Storvreta konnte nochmals ausgleichen durch ein unglückliches Eigentor unseres Internationalen (Name der Redaktion bekannt.) 😉 Wir setzten alles auf eine Karte und erzielten mit einem Mann mehr auf dem Feld den entscheidenden Treffer zum 5:4 Endresultat.

Zwei Punkte unter dem Weihnachtsbaum

Alligator Malans gewinnt das letzte Spiel des Jahres gegen Waldkirch St. Gallen in der Verlängerung. In einer Partie, die erst in der Schlussphase packenden Sport bot, rettete erst Torhüter Sandro Breu mirakulös, bevor Lukas Veltsmid den Siegtreffer erzielte.

von Thomas Rentsch/UHC Alligator Malans

Es waren 52 Minuten gespielt, als Waldkirch den Ausgleichtreffer zum 3:3 erzielte und das Spielgeschehen eine Wendung zum Ästhetischen fand. Beide Teams legten nun Wert auf Ballkontrolle und fanden mit ansehnlichen Spielzügen den Weg vors Tor. Die Spannung war greifbar. Sandro Breu im Malanser Tor krönte seine Leistung mit Big Saves in der 60. Minute. In der Verlängerung erspielten sich die Alligatoren durch Dan Hartmann und Damian Rohner hochkarätige Torchancen. In der Abwehr wurden mit guter Blockarbeit entscheidende Bälle abgefangen. Lukas Veltsmid fasste sich ein Herz aus der Distanz und nutzte eine Lücke in der St. Galler Defensive zum Siegestor.

Die Punkteteilung nach 60 Spielminuten ist gerecht. Im ersten Drittel waren die Alligatoren überlegen und gingen durch Markus Holenstein in der 4. Minute in Führung. Waldkirch hatte Mühe, die Kombinationen der Bündner zu unterbinden und blieb in Ballbesitz ungefährlich. Florian Tromm traf in der 9. Minute aus grosser Distanz zum 0:2. Das flotte Spiel der Herrschäftler erstaunte, waren doch einige gewichtige Ausfälle in der Defensive zu beklagen.

Die Bündner Führung nach 20 Minuten war aber auch dem zahnlosen Spiel der St. Galler zuzuschreiben, wie der zweite Abschnitt zeigen sollte. Dieser ging klar an die Heimmannschaft, es waren die Alligatoren, die sich nun nicht mehr aus der Umklammerung lösen konnten. Chiplunkar und Zahner bezwangen Sandro Breu nach Kontern zum 2:2 Ausgleich. Erinnerung an das schwache Spiel am letzten Wochenende in Thun wurden wach: Es wollte wenig gelingen und die Bündner Bemühungen wirkten fehlerhaft und nicht überzeugend.

Der Coachingstaff um Pius Caluori war nun gefordert. Als Massnahme wurde im Schlussdrittel auf zwei Linien umgestellt, was ein höheres Tempo ermöglichte und die Fehlerquote bei den Auslösungen reduzierte. Sinnbildlich für die kämpferische Steigerung der Alligatoren erzielte Simon Nett nach schneller Passfolge im Sturzflug das spektakulärste Tor des Abends. Anschliessend folgte viel Zufälliges auf beiden Seiten. Remo Buchli vergab in Extremis an Wasas Schlussmann, im Gegenzug traf mit Luca Holenstein ein Bündner in St. Galler Diensten zum 3:3 Ausgleich. Die folgenden Minuten entschädigten das stimmungsvolle Publikum dann aber für die zähe Kost der ersten 50 Minuten. Mit etwas Glück hätte das Spiel vor der Verlängerung auf die eine oder andere Seite kippen können.

Das kurze Intermezzo zwischen WM und Weihnachtspause konnte mit einem Sieg versöhnlich abgeschlossen werden. Für ein gutes Gefühl sorgt neben dem Sieg auch die Tatsache: In St. Gallen konnte im letzten Drittel zugelegt werden.

Am 8. Januar kommt es um 18:00 Uhr in Maienfeld zum Cup-Knaller gegen den SV Wiler-Ersigen. Und am Sonntag, 9. Februar ist der Schweizermeister Floorball Köniz zu Gast: Spielbeginn 19:00 in der LUST Maienfeld. Freuen wir uns auf eine großartige Unihockeyshow zu Jahresbeginn. Bis dahin allen eine frohe Weihnacht und einen guten Rutsch!

 

Waldkirch-St. Gallen – UHC Alligator Malans 3:4 n.V. (0:2, 2:0, 1:1, 0:1)

Sporthalle Tal der Demut, St. Gallen. 455 Zuschauer. SR Schuler/Sprecher.

Tore: 4. M. Holenstein (M. Jäger) 0:1. 9. F. Tromm (D. Schmid) 0:2. 26. Ra. Chiplunkar (M. Schiess) 1:2. 37. M. Zahner (A. Veteläinen) 2:2. 47. S. Nett 2:3. 51. L. Holenstein (T. Kivioja) 3:3. 67. L. Veltsmid (D. Hartmann) 3:4.
Strafen: keine Strafen. keine Strafen.

Aufstellung Alligator Malans: Breu; Tromm, Holenstein; Berry, Veltsmid; R. Schubiger, Schnell; Schmid, Jäger, Vetsch; D. Hartmann, Nett, Buchli; V. Schubiger, Rohner, M. Hartmann;

Ersatz: Bardill; Krättli, Capatt.

Verletzt: Wittwer, Flütsch, Camenisch, Friolet, Braillard, Gartmann.

Bestplayer: Moser für Waldkirch St. Gallen, Veltsmid für Malans.

Enttäuschender Start nach der WM-Pause

Alligator Malans wird vom UHC Thun mit 7:4 bezwungen. Das Tabellenschlusslicht hält die Alligatoren nach einem effizienten Startdrittel auf Distanz. Eine durchschaubare Spielanlage, eingerostet wirkende Automatismen und technische Mängel liegen der Niederlage zu Grunde.

von Thomas Rentsch/UHC Alligator Malans

Vielleicht waren es die süssen Erinnerungen an einen einfachen, aber emotionalen Kantersieg in der Hinrunde, die einem gelungenen Spielstart für die Bündner im Wege standen. Oder der gebrochene Rhythmus der WM-Pause und einige verletzungsbedingte Absenzen. Könnte man als Ausrede für ein verkorkstes Startdrittel gelten lassen, wenn daraufhin eine Steigerung einsetzen würde. Die 4:1 Führung zur ersten Drittelspause erspielten sich die Berner Oberländer mit stabilen Positionen und raschem Umschaltspiel. Die riskante, aber in der Regel gut kalkulierbare 1-2-2 Aufstellung der Malanser Defensive generierte Überzahlsituationen, die vom Thuner Angriff effizient in Tore umgemünzt wurden. Dagegen verhielten sich die Alligatoren offensiv zu wenig zielstrebig, scheiterten am starken Schlussmann Eckhart.

Das Selbstvertrauen der Berner Oberländer war nach dem Startdrittel gestärkt. Zwei Tore durch Damian Rohner und Remo Buchli noch vor Spielhälfte zum Anschluss (4:3) bedeuteten keine Kehrtwende im Spiel. Viel Bündner Ballbesitz und wenig Gefahr fürs Thuner Tor, keine Lösungen gegen die Thuner Defensive haben – ein Muster, das sich durch den Abend zog. Beim Gastgeber gegenteilig: Topskorer Nicolas Ammann stellte mit zwei präzisen Abschlüssen die Dreitoreführung wieder her.

Mit Fortdauer des Spiels verschwand die Gelassenheit zunehmend, dass die Alligatoren mit einem energischen Zwischenspurt die Wende gegen das Schlusslicht schon noch einleiten werden. Zwar erzielte Damian Rohner in der 50. Minute einen zweiten persönlichen Treffer, dieser hatte aber keinen positiven Einfluss auf das Spielgeschehen. Die Herrschäftler begingen auch in den letzten zehn Minuten zu viele Abspiel- und Stockfehler und konnten deshalb auch im Spiel 6 gegen 5 keine Akzente setzen.

Die Thuner, die in der Hinrunde ohne jede Siegchancen aus Maienfeld abreisten, zeigten an diesem Abend eine bissige, NLA-würdige Partie. Andere Teams gerieten auf dem ungewohnten Parkettbelag zuletzt auch in Rücklage, ausser Sarnen ging in dieser Saison aber noch niemand als Verlierer vom Feld. Die ausgebliebene Steigerung während des Spiels ist enttäuschend. Ein Schuss vor den Malanser Bug, die den vierten Platz dennoch halten können.

Vor Weihnachten steht am kommenden Mittwoch die Auswärtspartie gegen Waldkirch St. Gallen an.

 

UHC Thun – UHC Alligator Malans 7:4 (4:1, 2:2, 1:1)
MUR, Thun. 236 Zuschauer. SR Gasser/Por.
Tore: 7. Y. Bärtschi (N. Ammann) 1:0. 11. Y. Zimmermann (E. Garbely) 2:0. 17. T. Baumann (N. Ammann) 3:0. 18. L. Veltsmid 3:1. 20. N. Ammann (T. Baumann) 4:1. 24. D. Rohner (J. Schnell) 4:2. 28. R. Buchli (K. Berry) 4:3. 31. N. Ammann (R. Graber) 5:3. 34. N. Ammann (J. Rehor) 6:3. 50. D. Rohner (D. Hartmann) 6:4. 54. R. Graber (T. Baumann) 7:4.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen UHC Thun. 2mal 2 Minuten gegen UHC Alligator Malans.

Aufstellung Alligator Malans: Breu; Tromm, Obrecht; Berry, Veltsmid; R. Schubiger, Gartmann; Holenstein, Jäger, Capatt; Hartmann, Schmid, Buchli; V. Schubiger, Rohner, Schnell;

Ersatz: Bardill, Krättli, Braillard, Nett, Vetsch.

Verletzt: Wittwer, Flütsch, Camenisch, Friolet.

 

Bestplayer: Nicolas Ammann für Thun, Damian Rohner für Malans.

Good News von der Sponsoringfront

Erneut ist es unserem Marktingteam unter der Leitung vom Marcel Meier gelungen, auslaufende Sponsorenverträge zu verlängern und neue Sponsoren zu gewinnen. Wir dürfen somit in der nach wie vor schwierigen Zeit optimistisch in die Zukunft blicken.

«Es freut uns, den Rückhalt unserer Sponsoren zu spüren. Die Zusammenarbeit mit Unternehmen aus unserem innovativen Wirtschaftsraum Südostschweiz ist sehr wertvoll für die erfolgreiche Weiterentwicklung unseres Vereins», so Marcel Meier.

Übersicht Vertragsverlängerungen

Mit Zonefloorball, unserem exklusiv Materialpartner für Stöcke, Tore, Banden etc. konnte der Vertrag für mehrere Jahre verlängert werden.
Ebenfalls dürfen wir für weitere Jahre mit unserem Ausrüster Stockschlag, dessen Shop in Chur alle Unihockey-Wünsche erfüllt, zusammenarbeiten.

Übersicht neue Verträge

Das Schloss Maienfeld verpflegt unser NLA-Team nach den Spielen. Gute Ernährung ist im Sport unabdingbar und bildet die Voraussetzung für guten Leistungen.
Die Tamina Therme, unser neuer Gesundheitspartner, ist ein Ort der Regeneration und Erholung von Körper, Geist und Seele. Das öffentliche Thermalbad ermöglicht nicht nur ein Eintauchen in das Thermalwasser, sondern überzeugt auch mit einem vielfältigen Massage-Angebot sowie einer atemberaubenden Saunawelt.
Das Architekturbüro Ritter Schumacher AG plant, entwirft und realisiert vielseitige Projekte im Hochbau. Sie unterstützten den Unihockey Sport in vielen Bereichen.
Schliesslich engagiert sich auch Buser Gastrotechnik, der Spezialist für Gastronomieküchen, seit dieser Saison für uns.
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