UHC Alligator Malans

U14 I gewinnt auch das Rückspiel gegen Sarganserland

Die U14 Teams spielten am Sonntag im Tessin. Während das U14 II spielfrei hatte, konnte sich das U14 I in einem umkämpften Spiel knapp mit 10:8 gegen Sarganserland durchsetzen.
von Michael Schnider
Wir konnten wieder einmal mit dem Gegner zusammen im Car ins Tessin reisen, schön dass das auf der U14 Stufe so reibungslos klappt. Captain Thomas mahnte das Team bereits beim Einwärmen, dass man Sargans nicht auf die leichte Schulter nehmen dürfe. Er sollte recht behalten. Über das ganze Spiel liess Sargans uns viel Platz beim Spielaufbau und lauerte auf Konter. Der Start ins Spiel glückte uns recht gut, nach zwei Chancen von Sargans konnte Linus auf Zuspiel von Andri das 1:0 erzielen. Leider hielt die Führung nur kurz und schon stand es wieder 1:1. Nachdem wir mit einem guten Unterzahlspiel eine Strafe wegen eines Wechselfehlers überstanden hatten, gelang Linus mit einem Buabatrickli das 2:1. Und im nächsten Einsatz erzielte Giona auf Zuspiel von Anna gar das 3:1. Leider konnte Sargans sogleich nach Wiederanspiel auf 3:2 verkürzen und da wir mit den schnellen Gegenangriffen doch etwelche Mühe hatten, gelang ihnen etwas später auch noch das 3:3. Zwei Minuten vor der ersten Pause konnte Janis uns auf Zuspiel von Laurin erneut mit 4:3 in Führung schiessen.
Erst 8 Sekunden waren im Mitteldrittel gespielt, der erste Angriff der Alligatoren erfolgte wie aus einem Guss, das letzte Zuspiel erfolgte von Giona auf Anna und diese schoss uns mit 5:3 in Führung. Leider tat dieses Goal unserem Spiel gar nicht gut. In der Folge häuften sich unsere Fehler stark und Sarganserland nutzte dies eiskalt aus. Zuerst gelang ihnen mit einem Doppelschlag in der 22. Minute der Ausgleich zum 5:5.  In der 25. Minute war es dann soweit, und wir lagen zum ersten Mal mit 5:6 in Rückstand. Und in der 29. Minute kassierten wir gar noch das 5:7. Zur Spielmitte wäre eh ein Goaliewechsel (von Elia zu Mirja) geplant gewesen und dieser erfolgte nun. Wäre das Spiel so weitergegangen, wir hätten verloren. Zum Glück fanden wir bei den Eigenfehlern gerade noch rechtzeitig den Rank und konnten diese in der Folge auf ein Minimum reduzieren.  Und Mirja brachte uns in der Defensive sofort wieder Stabilität. Und nach vorne gelang Giona auf Zuspiel von Anna in der 32. Minute der so wichtige Anschlusstreffer zum 6:7. Und noch vor der Pause konnte Janis zum 7:7 ausgleichen, das letzte Drittel musste damit dieses Spiel entscheiden.
Das dritte Drittel begann kontrollierter, wir konnten die Eigenfehler weiterhin tief halten, die ab dem 5:7 wieder vorhandene defensive Stabilität blieb erhalten. Vorne vergaben wir aber die eine oder andere Grosschance und so blieb es spannend. Als Anna nach 45 Minuten auf die Strafbank musste, spielten wir ein sehr souveränes Unterzahlspiel. In der 49. Minute reduzierten wir auf zwei Linien. Und als Sargans in der 55. Minute ein erstes Mal in Unterzahl spielen musste, bot sich die Chance auf die Entscheidung. Und prompt, bei einem Freischlag nahe am Tor fackelte Thomas nicht lange und schlenzte den Ball ins hohe Eck. Was für eine Erlösung! Eine weitere Unterzahl (Gian musste auf die Strafbank) überstanden wir gut, ja konnten gar bei einem Gegenzug ebenfalls nur strafwürdig gestoppt werden. In der Schlussminute überschlugen sich dann die Ereignisse nochmals. Zuerst gelang Linus auf Zuspiel von Livio das 9:7, ehe Sargans 39 Sekunden vor Spielende nochmals auf 9:8 herankam. Bevor die Alligatoren jedoch ins Zittern hätten kommen können, stocherte Linus den Ball zum 10:8 ins Tor. Das Spiel gewonnen und als „heimliche“ Matchwinnerin entpuppte sich Goalie Mirja. Eher unbemerkt hatte sie uns ab der 30. Minute die notwendige defensive Stabilität wieder gebracht (ihr wäre beinahe ein persönlicher Shutout gelungen). Auf der Heimfahrt aus dem Tessin konnte ich noch mit den Goalies, Elia und Mirja, sprechen. Elia meinte dabei, dass ihnen der Start ins Spiel und das erste Drittel gut gelungen seien. Im zweiten Drittel hätten sie aber nicht mehr an die Leistung im ersten Drittel anknüpfen können. Die eigene Leistung hätte besser sein können, wobei er im Grossen und Ganzen zufrieden sei. Und Mirja meinte auf die Frage, wie es sei, mitten im Spiel eingewechselt zu werden, dass dies schon ein bisschen schwierig sei, ihr aber gut gelungen sei. Mit der eigenen Leistung sei sie zufrieden, auch wenn sie das Tor kurz vor Schluss etwas ärgere. Die Teamleistung sei insgesamt ganz gut gewesen, auch wenn man vorne noch das eine oder andere Tor mehr hätte erzielen können.